Raoggebend sur die Ginxrechung in die Uslaubsslafse ist die VBe⸗
soldungsgruppe, nach deren Sätzen der Beamte seine Begzüge
erhält.
Für die Einreihung in die Altersklassen ist das Lebensalter
das der Beamte im Laufe des Rechnungsjahres
vollendet, maßgebend.
2. Die außerplanmäßigen Beamten, die das 80. Lebensjahr
vollendet oder drei Diätarienjahre zurückgelegt haben, erhalten
den vollen Erholungsurlaub der Besoldungsgruppe, in der sie
beim regelmäßigen Verlauf ihrer Dienstlaufbahn zuerst plan—
mäßig angestellt werden. Ziffer 1 Absatz 8 findet gleichmäßige
Anwendung.
Die übrigen außerplanmäßigen Beamten erhalten Urlaub:
Urlaubss- inr 1. Diätarien- im 2. Diätarien- im 8. Diätarien
llasse iahre jahre jahre
alendertage
4I-111) 18
3 IV- VI) 13
O (VII-IX 8
D AXII)
3. Die Beamten im Vorbereitungsedienst erhalten
im 1. Jahre des Vorbereitungsdienstes 8 Kalendertage
2., 11
. 3., i8
szrholungsurlaub.
4. Die Beamten, die den Urlaub in der Zeit vom 1. November
bis 80. April nehmen, erhalten einen Zusatzurlaub von 7 Tagen.
Fällt der Urlaub nur zum Teil in die vorbezeichnete Zeit, so
vird der Zusatzurlaub anteilmäßig verringert.
5. Schwerkriegsbeschädigte und schwerdienst- oder betriebsunfall—
verletzte Beamte (d. s. Beamte, die in ihrer Erwerbsfähigkeit um
mindestens 50 v. H. beschränkt sind), können einen längeren
krholungsurlaub erhalten, wenn er aus gesundheitlichen Grün—
den im Einzelfall geboten erscheint. Von der Einforderung eines
ärztlichen Zeugnisses kann abgesehen werden, wenn es sich um
eine Verlängerung des Urlaubs bis zu einer Woche handelt und
die Notwendigkeit eines längeren Urlaubs eines besonderen Nach
weises nicht bedarf. Ziffer 4 ist auch in diesem Fall anwendbar
. Martestandsbeamte uspp
dugsleich beehren wix uns, Itnen orgebensa mitguteilen, dai
wir dieser Tage unsere Mitglieder mit Ausweiskarten versehen
haben, und Sie zu bitten, Ihr Personal gefälligst mit entsprechen⸗
der Anweisung versehen zu wollen; zur leichteren Durchführung
behändigen wir Ihnen anliegend 10 Muster unserer Auzweis
karte.
Für die eingeräumte Vergünstigung sagen wir Ihnen verbind
lichsten Dank.
Die Abmachung werden wir in der nächsten Nummer unserer
Zeitschrift „Der Beamtenbund“ in vorstehendem Wortlaut zu
veröffentlichen uns gestatten.
In vorzüglichster Hochachtungl
Der Vorstand: Schneider. Pallmann
* * *
VT.
UnlonTheater.
An den Beamtenbund des Gaargebietes,
Saarbruͤchen 2.
Wir gelangten in den Besitz Ihres Geehrten vom 24. 8. und
estätigen Ihnen die von unserem Herrn Direktor Davlidson
gewährte Vergünstigung für das Apollo-Theater. Union⸗Theate,
und Kammer⸗Lichtspiele wie folgt:
Die Preisermäßigung erstreckt sich auf alle Tage der Woche,
mit Ausnahme der Samstage, Sonn- und Feiertage. Gegen
Borzeigung der Ausweiskarte Ihrer Organisation erhalten Shre
Mitglieder für den Platz, den sie einzunehmen wünschen, mmer
nur den nächsten unteren Platz angerechnet. Es käme demnach
für Sperrsitz oder Orchester der Preis für 1. Parkett in Frage.
für 1. Parkett nur der Preis des 2. Parketts usw.
Von dieser Vergünstigung wurde bereits gestern Gebrauch ge—
macht und dabei auch die Anfrage an die Kassiererin gerichtet,
ob außer der genannten Person auf die Karte auch noch ander«
verwandte Familienmitglieder diese Bergünstigung genießen. Das
ist natürlich nicht der Fall. Daher bitten wir Slie, Ihre Mit—
glieder zu veranlassen die Karten an Drittpersonen nicht zu
übertragen, damit Differenzen vermieden werden.
5 steht uns frei, diese Vergünstigung jederzeit wieder auf—
zuheben.
Hochachtend
gez. John Davidson
Union⸗Theater A.G.
Anmerkung: Auf erneutes Vorjsprechen hat die Direktion
der Union⸗Theater A.G. entgegenkommenderweise gestattet, daß
auch für die Ehefrauen der Beamten die Vergünstigung gleich—
zeitig in Anspruch genommen werden darf. Zugleich werden wir
darauf aufmerksam gemacht, daß die Karten für das Apollo—
Theater möglichst frühzeitig zu lösen sind, weil dort die NRumme⸗
rierung der Plätze größere Schwierigkeiten verursacht. Mit dem
Bekanntgeben der Abmachung verbinden wir das dringende Er—
suchen, die Bergünstigung nicht durch Mißbrauch der Ausweis
karten zu gefährden
Der angebliche Friedensstand der Löhne
und Gehälter
Bekannt und bei jeder Gelegenheit spürbar ist das Be—
streben der Wirtschaft, vor allem der Schwerindustrie, die
taatliche Lohn- und Gehaltspolitik wegen ihrer, wie man
sagt „katastrophalen Rückwirkung“ auf die Lohntarife zu
drosseln. Lohn- und Personalabbau ist dann bei solchem
Denken zwangsläufig das A und O der Produktionspolitik.
Da diese Stimmung am lautesten aus den Kreisen des
Ruhrkohlenbergbaues ertönt, sind einige dahingehörige
Ziffernaängaben sehr lehrreich. Die Förderung an Ruhr—
Dhlen beirug 1922 im Durchschnitt 591 Klg. pro Kopf und
T.
deamtenbund des Saargebietes.
Saarbrücken, den 24. Zebr. 1886.
Si. Johannerstr. 85
An die Direktion der Anion⸗-Theater
Herrn Dapibson
Saarbrücken.
Unter höflicher Bezugnahme auf die seinerzeit unserm Herrn
ßallmann gütigst gewährte Besprechung bestätigen wir Ihnen die
Tbrede wie folgt:
Die Mitglieder des Beamtenbundes des Saargebietes genießen
a) im Apollo⸗Theater,
b) im Union-Theater,
e) in den Kammer⸗Lichtspielen
jämtlich zu Saarbrücken, insofern eine Preisermäßigung, als
ihnen gegen Vorzeigung der Ausweiskarte unserer Organisa—
tien gestattet wird, einen nächstteueren Platz während der Dar—
bietungen einzunehmen, als ihn die an der Theaterkasse ge—
löste Karte angibt. Diese Veraünstigung erstreckt sich auf alle
Tage der Woche.
71VD·
—J
*
—
59 —
—
·—
— JZꝛ
——
———
—
AãA
Ot 76
—— EM F
G. a. B. . —3— u
DBASß s DEn QA W
——58
——
—— —
—
——————— — — — — — — — — —
α — J —3 7 t 2 — — — —— —
—— ————— ——— ——————— — —— ———— —— ——
òο σισσ Z σαα — Z222e200323—
—— — — — z351uxuu — — ——,, 2—0— ——————————— —e—,,eea—ee —oer”0h(ß?,chc,,—,⏑⏑ ⏑ ⏑ ⏑— — — —— 7 7 7 7— 27— 2 222—— e — — —— —1—