2. Oberpostdirektionen.
a) Tr'er für die Postbeamten des preußschen Teils des
Saargebiets,
b) Speyer für die Vostbeamten des baherischen Teils.
Hauptversorgungsamt Kobleng, für die Beamten im Bereich
des Reschkarbeitsministeriums, sowe für die ehemalgen
Heeresbeamten und die ehemaligen elsaß-lobhringischen Be—
amten.
Reichsbahndirektionen.
a) Trier für die Esenbahnbeamten des preußischen Teile
des Saargebiets,
Ludwigshafen für die Eisenbahnbeamten des bayerischen
Teils.
Karlsruhe für die Eisenbahnbeamten an den sogenannten
strittigen Strocken im Saargeb'et.
Federsührend ist die Reichsbahndireltion Trier.
2. Preußens.
Der Oberlandesgerichtspräsident in Köln für die preußischen
dust zbeamten.
Das Provenzialschulkollegtum in Koblenz, für die dem Herrn
Minister für Wessenschaft, Kunst und Volksbildung unter.
stehenden Lehrer und Beamten an höheren Schulen.
D'e preußische Bergwerksdirektion Saarbrücken (Abwicke⸗
lungsstelle) in Bonn, für die dem Herrn Minister für Handel
und Gewerbe unterstehenden Bergbeamten.
Die Regierung Abt. für Kirchen- und Schulwesen, In Trier,
für die dem Herrn Minister für Wissenschaft, Kunst und
Vo kabildung unterstehenden Lehrer an difentl'chen Volks⸗
schulen und öffentlichen mittleren Schulen, sowie für Schul⸗
räte.
Der Reg'erungspräsident in Traer, für alle übrigen preußi
schen Beam'sen, insbesondere für die dem Herrn Finangminister
unterstehenden Beamten der allgeme'nen Kreis—
kassen⸗ Kataster- und Fochbauverwaltung, sowie für die dem
Herrn Preußischen Minister des Innern unterstehenden Be—
amten der nneren Verwaltung.
3. Bayerns.
Vahyerisches Staatsm'nisterium für Justiz, für die Beamten
der Just zverwaltung.
Vayer:sches Staotsministerium des Innern, für die Beamten
der inneren Verwaltung.
Bayerisches Staatsmanisterium für Unterricht und Kultus
für die Beamten der Unterrschtsverwaltung, jedoch
2) Regierung der Pfalz. Kammer des Innern, Speher für
die Saarpfälzischen Volksschullehrer.
Bayerisches Staa sministerum der Finanzen, für die Be—
amter des Messungsdienstes.
1) Bayerisches Staatsm nisterium der Finanzen (Forstabtei
lung) für die Beamten der Forstverwaltung.
Die Vetreuungsrichtliniem folgen in einer der nächsten Num—
mern.
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Kauflich in den 51 Filialen
des Asko.
sich die Tatsache, daß in den letzten Jahrzehnten die Ver—
waltungen der wichtigsten Staaten Europas eine deutlich
wahrnehmbare Umstellung zeigen. Die rasende Entwick
lung der Technik, die Entfaltung des modernen Hochkapi—
talismus haben auch für die Staaten Probleme aufge—
türmt, die mit dem übernommenen Rüstzeug nicht befriedi—
gend gelöst werden können. Die Nachwirkungen des Krieges
haben dann die Gründe für eine durchgreifende Verwal—
tungsreform nachhaltig verstärkt. Ueberall in Europa
uchen die Staaten nach den rechten Formen, die ein Zu—
sammenwirken der verschiedenen Kräfte zur Lösung der
völlig neuartigen Staatsaufgaben sichern sollen. Verwal—
tungsreform ist darum auch für Deutschland ein eminent
wichtiges Problem der hohen Politik, das durch einen
chematischen Beamtenabbau auch nicht einen winzigen
Schritt vorwärts getrieben werden kann. Wir wollen im
Ie, unseres Volkes hoffen, dag in der künftigen
Praxis die tieferen Zusammenhänge Ausgangspunkt aller
ändernden Vorschläge werden. Eines aber ist sicher, das
Problem Berufsbeamtentum ist unlösbar mit dieser Ent—⸗
wicklung verflochten.
Der gegenwärtige Umstellungsprozeß läßt das künftige
SGefüge der Verwaltungsorganisation nur unvollkommen
und verschwommen erkennen. Dagegen wird die Bedeu—⸗
tung des Berufsbeamtentums für die Verwaltung des
modernen Staates immer klarer und deutlicher herausge—
stellt. Besonders lehrreich ist in dieser Hinsicht die Ent—
Die Verwaltung eines Staates findet nur für den ober
flächlichen Beobachter ihren Ausdruck in geltenden, starren
scheinbar unabänderlichen Normen. In Wirklichkeit ist
auch auf diesem Eebiete ein Stillstand undenkbar. Viel—
mehr drängen die wechselnden Verhältnisse mit zwingender
Kraft zu einer unaufhaltbaren Entwicklung. Das Tempo
dieser normalen Aenderungen wind bestimmt durch zeitlich
bedingte Bewegungen, die eine Reform der wirtschaftlichen,
politischen oder gesellschaftlichen Struktur unseres Staates
notwendiqg erfordern. Aus diesen Zusammenhängen erklärt
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i
Ftrümpfe, wWägche und Woll-Waren
SPEZIALITAT.
Saarbrütken I. Baoohoistrahe 90. Herren-, Damen-u. inderwegten
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