Huften und besonders Keuchhustenanfälle
lönnen mit Pertussin rasch und sicher bekämpft werden.
Auch bei a utem und chronisasem Bronchiaka arrh, Kehl—
lopfta arrh, ast, ma und allen sonnigen Erkrankungen
dec Lustwege ha es sich glänzend bewähnt. Keine schad—
lichen NRebenwirkungen! Seyr wohlschm ckend! — Firagen
Sie Ihren Arzt! — In allen Apotq ken erhält ich 207
Von unserer Baugenossenschaft
Ein großer Teil der Bauinteressenten des Veamten—
bundes hat sich zu eine Baugemeinschaft zuammen⸗
geschrossen. Ahne den Charatier einer Bau⸗ oder sonstigen
Siederungs-⸗Genossenschaft anzunehmen, will man sich in der
gegründeten Vaugemeinschaft zuammensinden zu gegen—
eitiger Unterstüßzung und zur Förderung des Baubvor—
habens. Die Bauberatungsstelle joll diese Aufgabe
wesentlich erle chtern.
Leiter der Beratungsstelle ist Herr Baurat Dr. Ammer
Serne Sprechstunden sind aus Dienstag 5—511 Uhr und
Donnerstag 4524 Uhr jestgelegt. Die Veratung erjolgt in
den Geschaftsräumen des Beamtenbundes, St. Johanner⸗
“— 55. Jedes Mitglied der Baugemeinschaft erhält als
usweis esne Mitgliedskarte. Laut Beschluß der Mit⸗
glieder⸗Versammlung vom 15. ds. Mts. hat jedes —
ein Eintrittsgeld von 20 Feanten und ab Januar 1927
einen Monatskeitrag von 5 Franken zu entrichten. Darüber
hinaus ist jeder Besuch in der Sprechstunde mit 5 Franken
zu honorieren.
Zu den Aufgaben der Beratungsstelle gehört setgenden
Mitglieder, die noch nicht wissen, wohin sie bauen können,
erhalten die Nachweisung baureifer Grundstücke mit
Frößen⸗, Preis- ete. Angaben. Aichitekten werden auf
Wunsch namhaft gemacht. Angesertigte Pläne werden be—
gutachtet, gegebenenfalls auch verbessert. Darlehensgesuche
werden überprüft bis zur Vorlagereife. Eingereichte An⸗
träge werden aufmerksam weiter verfolgt. Kurzum: Es
wird jede Unterstützung gewährt, soweit sie überhaupt ge—
geben werden kann. Darüber himaus soll ersucht werden
durch gemeinsamen Vezug mancher Baumaterialien den
Mitgliedern finanzielle Vorteile zu erwirken.
Es bedarj keiner weiteren Worte mehr, daß die Zu—
gehörigkeit zut Baugemeinschait allerlei Vergünstigungen
im Gefolge hat. Uns wurde erklärt, daß bereits sovlele
Anträge eingegangen ieten, daß allein durch diese Gesuche
— bei Beibehaltung der bisherigen Verteilung des Fonds —
die ganzen zur Verfügung stehenden Gelder der Jahre
1926. 1927 und teilweise auch schon für 1928 aufgebraucht
werden. Da jedoch die Bewilligung der ae nicht
abhängig ist von dem Datum der Gesuchseingänge, sondern
von der Spruchreifse der Anträge, werden die Gesuchssteller
die ihre Anträge am vollftändigsten und einwandfretesten
zusammengestellt haben, auch die erste Aussicht auf Ge—
nehmigung erhalten. Auch aus diesem Grunde raten wirt
im Interesse eines jeden Vaulustigen zum Beitritt zur Bau—
zur Benutzung der Bauberatungsstelle
uf allsgemeine Fragen des Bauprogramms kommen wir
demnächst wieder zurück. Schneider.
B
A. G. Nr. 80 10. 2w. Saarbrũcken. den 21. Degember 1026.
An den Herrn Landrat — Bürgermeijter
in.......
Wir beehren uns, Ihnen fsolgendes zu unterbreiten:
Die Regierungskommission hat in ihrer Sitzung vom 17. Dez
926 beschlossen, die Betreuung der unmittelbaren Staatsbeamten
zuf die Gemeindebeamten dergestalt auszudehnen, daß sie
es den Gemeinden und Gemeindererbänden anheimsieut, die
gleichen Betreuungsgelder an ihre Beamten zu zahlen, die sie be—
reité an die in ihrem Dienst befindlichen Beaumten zur Auszahlung
gebracht hat.
Die deutiche Reichkregierung hat zwar die Mittel der von ihr
in den Dienst der Regierungekommission beurlaubten Beomten
der Regierungskommission zur Verfügung gestellt. Die Regie⸗
rungéetommisiion ham jedoch diese aeee auch auf ihre Vecuͤle⸗
Beamten und die von ihr ernannten Beamten autgedehnt Die
Semeindebeamien sind als mittelbare Staatsbeamte den vom Reich
in den Dienst der Regierungskommission beurlaubten Beamten
gleichzuste len.
Wenn die Re — die Unterstützung nun darüber
hinaus an die —— ßeamten ausgahlt, so haben bie Gemeinde⸗
otamten erst recht einen Anspruch darxauf, in die Unterstützungs⸗
aktion einbezogen zu werden.
Die Stadivperwaltung Saarbrücken bat auf Grund des Be—
chlusses der Stadtverordnete nversammlung. wonach die staͤdlischen
Beamten mit den unmittelbaren Staatebeomten gleickzustelien
sind, ohne weiteres die Auszahlung verfügt. Wir bitten Sie, in
zleicher Weise die Zahlung der von der Regiexrungskommission an
hre Veamten bewilligten —8 noch vor Weihnachten
porzunehmen.
Da das Verhältnis zwischen Angestellten und Beamten in den
Be meinden ein garz anderes ift wie beim Staate, und die Ge—
meinden im allgemeinen mindestens die gleiche Zahl Angesielslie
beschäftigen wie Beamte, beantragen wir, den Angestellten die
selben Sätze zu zahlen wie den Beamten
Die Arbeitsgemeinschaft der Beamtenverbände des Saargebietes
Beamtenbund des Saargebietes.
Vereinigung der höheren Beamten des Saargebietes.
Verband der Büroangestellten und Beamten des Saargebietes
Bund der technischen Angestellten und Beamten des SZaargebietes
Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner e. V.
Aus den Verbänden
Fachgruppe der Welchensteller, Bahnwäiter
und Anwärter
Einladung.
Am Sonntaq, den 2. Januar 1027, nachmittags 8 Uhr, findeit
im Lokale John, Saarbrücken 2, am Lützelbochtunnei, unjere
Bezirksgeneralversammlung statt.
Tagetordnung:
1. Vorlesen des letzten Versammlungsberichtes.
2. Tätigkeitsbericht des vergangenen Geschäfts jahres.
3. Kassenbericht, Entlastung des Vorstandes.
4. Wahl des Vorstandes.
5. Lokalfrage.
b6. Vesckaffung einer Schreibmaschine.
7. Verschiedenes.
In Anberracht der sehr wichtigen Tagesordnung. werden saͤmi⸗
sa dienjtsfreien Kollegen gebeten, an der Versammlung teilau⸗
nehmen.
Der Vorstand:
SHSoffmann 1. Vorsitzender. Kekler, 1. Schriftführer.
—— * — * * ——
E. R —98816600 —
E ——— —
die i pPerAII verlangte
hervorraßende Zigarette
6518 —