Full text : 1.1926 (0001)

Schreiben ein, deren Absender wegen unleserlicher Unterschrift
äüberhaupt nicht festzustellen ist. Zur Aufklärung bedarf es da—
her manchmal zeitraubender Rückfragen. Außerdem müssen in
den meisten Fällen die Verbände verständigt werden, bevor
persönliche Vorlagen von Mitgliedern erledigt weden können.
Daß unsere Geschäftsstelle in Anbetracht unserer über 11000
mit der Zeitschrift zu beliefernden Mitglieder dadurch zu sehr
überlastet und die schnelle Erledigung der vielen laufenden Ein—
gänge in Frage gestellt wird, braucht wohl nicht besonders be—
tont zu werden. Es liegt daher im Interesse der Mitglieder und
des Bundes, wenn Schreiben von einzelnen Mitgliedern durch
ihren Verband an den Beamtenbund geleitet werden, wie das
früher bereits von uns gewünscht worden ist.

— — ———

Beamtenbund des Saargebietes.
G. Er. 1387. 11. 26.

Saarbrücken, den 27. November 1026.
Ein Vertreter des Beamtenbundes, Herr Postinspektor Blinn
hatte heute nachm. eine Audienz bei dem Präsidenten der Re—
gierungskommission des Saargebietes, Herrn Stephens, und dem
naurländischen Mitglied, Herrn Koßmann.
Bei dieser Audienz ist dem Vertreter des Beamtenbundes
folgendes mitgeteilt worden:
„Die Regierungskommission des Saargebietes hat von Anfang
an das Bestreben gehabt, ihren Beamten das möglichste Ent—⸗
gegenkommen zu zeigen. Sie hat in wiederholten Sitzungen
die Frage geprüft, ob und inwieweit sie den Vorschlägen der
deutschen Regierung in Bezug auf die Gewährung einer be
sonderen Unterstützung für die in der Vergangenheit begrün
deten Verhältnisse beitreten kann. Die am 22. und 23. November
1926 in Trier gepflogenen vorläufigen Besprechungen zwischen
den Vertretern der beiden Regierungen haben eine Grundlage
empfohlen, die die Bedenken der Regierungskommission in
juristischer RNatur ausgeräumt haben. Danach ist die Regierungs—

preiswerte
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rr⸗

Obsttoúrtchen
Gebacken mit Dr. Oetker's Backnulver „Backun“,
7iaten: oõb g Batter, 100 g. Zucker, 500 g Mehl, 2 Eier, ITase Milch,
IPAckchen Dr. Oetker's Backpülver, Babkin“, Saft und Schale einer Zitrone,
Zubereitung: Dle Butter ruhrt man zu Sahne, fügt Zucker, EBigelb, das
Abpgeriebene und den Saft einer Zitrone, zu etzt das mit dem Badrin ge·
misehte und geslebte Mehl und die Mileh hinzu. Man verarbeitot alles 2u
eineim festen Teig, rollt denselben dünn aus, sticht mit einem Wemglas
duünne Scheiben aus, formt aus dem Rest des Teiges dünne Pindie
und legt diese als Rand anf die kleinen, Tortenböden, setzt diese auf ein
gefotfetes Blech und backt hellgesh. Dis fertigen Töortchen, belegt man mit
erochtem Obst, wie Stachelhéeren, Erdheeren, Kirschen. Zwetschen usw.
— Obstsast verdiekt man mit Dr. Oetker's Gustin und
gibt mu noch varm, über dle Früchto. Die fortigen Tortenböden halten
Sich in einer Blechdoss aufhewahrt längere Zeit friseh, man belegt ste
sedoch erst am Tage des Gebrauehs mit Ohbst 18

vVerlangen Sie in den einschl. Geschäften dis neuen farbĩgs illustr. Rezeptbũcher.
 Ausg Fafür Fr. 1,20 —, wenn nicht zu haben, geg Einsendüng
von Marken von meiner General-Vertretung: OtoHuther, Sacu brücken 3
Post ach -09.
Dr. A. ODetker, Aelefeld.

ommission des Saargebietes bereit, den deutschen beurlaubten
Beamten die in den bisherigen Vorschlägen der deutschen Re—
zierung enthaltenen Unterstühßungen, auf die Gruppen der saar—
ländischen Besoldungsordnung verteilt, tunlichst bald, aber noch
nor Weihnachten, auszuzahlen mit den Voraussetzungen, die zur
Zeit in einigen Punkten der besonderen Verständigung zwischen
jer deutschen Regierung mit der Regierungskommission des
Saargebietes unterliegen. Die Regierungskommission dehnt
elbstverständlich diese Unterstützung auf alle in ihrem Dienst be⸗
indlichen Beamten aus. Die Regierungskommission beab—
ichtigt, auch zu Gunsten der Staatsarbeiter gewisse Maßnahmen
zu treffen.“

Der Vorstand:—
Kaufmann. Blinn.
Abschrift.
Saarbrücken, den 27. November 1026
Schloßplatz 15.

Regierungskommission
des Saargebietes.
Generalsekretariat.
G. S. Nr. 5472/4.
An
die Arbeitsgemeinschaft der Beamtenverbände
des Saargebietes
zu Händen des Beamtenbundes

Saarbrücken?
St. Johannerstraße 55.
In Erwiderung Ihres Schreibens vom 10. November 1926,
A. G. 47. 11. 26, beehre ich mich, Ihnen Folgendes bekannt zu
geben:
Nach Prüfung Ihres Antrages kam die Regierungskommission
zu dem Schlusse, daß es nicht möglich sei, demselben Folge zu
geben. Eine Erhöhung der Gehaltsbezüge ist zur Zeit ausge—
schlossen, und wäre auch angesichts der augenblicklichen Preislage
durchaus nicht angebracht, da die Preise in der letzten Zeit fast
auf allen Gebieten zurückgegangen sind. Sollte die Regierungs—
kommission eine Erhöhung der Gehälter eintreten lassen, so
würde diese Maßnahme unweigerlich eine gleichzeitige Erhöhung
der Steuern zur Folge haben.
Der Generalsekretär
der Regierungskommission des Saargebietes
Pierrotet.

Tãglich
dem Waschwasser
rugesetzt, gibt
jugendris chen.
reinen Teint.
Velorich MAa Nathl., Um a. D.

V

Baugemeinschaft
Am 27. Oktober ds. Is. wurde die Baugemeinschaft de—s
Beamtenbundes gegründet. Zwischenzeitlich ist durch Beschluß der
Bundesleitung die Bauberatungsstelle des Beamtenbundes ein—
gerichtet worden. Zum Leiter derselben wurde unter den ge—
meldeten Bewerbern Herr Stadtbaurat Dr. Ammer gewählt.
Vorbehaltlich der Zustimmung der Baugemeinschafts-Mitglie—
der hat Herr Dr. Ammer bereits mit den Vorarbeiten begonnen
da jede Minute kostbar ist.
Eine Mitglieder-Versammlung, in der alle Fragen in Einzel—
heiten besprochen werden sollen, kann leider im Augenblick nicht
abgehalten werden, da unser 1. Vorsitzender, Herr Schneider, der
bis jetzt die Bauangelegenheit persönlich bearbeitet hat, zur Zeit
erkrankt ist. Die Versammlung wird voraussichtlich Mitte
Dezember stattfinden. In ihr soll auch der Beitrag festgesetzt

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