Bücherschau
„Der Schlüssel zum Weltgeschehen“ betetelt sich die „Zeitschrif!
ür ZFreunde der Welteislehre. Im 1. Heft des 2. Jahrganges
untersucht Max Valier die Frage der „Sternschnuppen und
MNeteoxre“. Instruktive Zeichnungen erläutern seine wissenschaft⸗
sichen Ausführungen. Hanns Fischer plaudert tiefgründig über
schöpserisches Denken“. Alfred Soeliger setzt sich mit den Wel⸗
Segnern auseinander. Philipp Fauth erläutert die Schwierigkeit
der Herstellung von Mondkarten. Im letzten Teil ist als be—
sonderte wertvoll noch die „Kritik der Kritiken“ hervorzuheben.
Die Welteislehre ist nach wie vor noch sehr umstritten. Gelehrte
se hen wider Gelehrde. Sehr beachtliche Einwände gegen die neuc
stoomogonie erheben 3. B. die Professoren Nolke, Hummel, Kühl,
sienls Hoffmeister, Henseling in dem „Potsdamer Sechserbuch“:
„Weltentwicklung und Welteislehre“. Jeder einzelne ihrer
Heiträge wird jedoch andererseits von Gelehrten gleichen Rufes
wieder auf ihren wahren Wert zurückgeführt So zu lesen in der
Welt⸗Zeitschrift und anderen Fach- und Tagesblättern
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Die Stellung des einzelnen zur Weldteislehre bleubt m. E
Veltanschauung, sofern es ihm nicht möglich ist, mit. wissenschaft
ichem Rüftzeug das Welibild in allen Eingelheiten zu durch—
euchten. Wer sich eingehend mit der Welt Hörbigers befafsen
vill, mutß das Handwerk studieren, die „Glazial-Koßmogo—
nie“ von Hörbiger-Fauth, Verlag Voigtländer, VDetp—
zig. In fünf Teilen ist das ganze Gedankengebäude des Wiener
Ingenieurs und des Landstuhler Forschers aneinandergereiht zum
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indet allemal etwas und kommt auf seine Kosten. Hörbiger
elbst hat es den Suchenden leicht gemacht durch seinen Weg—
veiser für die an dem Gesamtwerk verschieden inberessierten
deser. 212 Abbildungen erläutern die nicht gang leichte Darstel.
ung. Das buchtechnisch hervorragend qusgestattete Werk ver—⸗
nittelt alles Wissensnotwendige über die Welteislehrs. Kein ornst.
ich Suchender wird an ihm vorbeigehen können. Auf beinen Fall
tber sollte sich jemand erlauben, ein Urteil über die Welteislehre
zu fällen, wenn er das Hauptwerk nicht in allen Teilen gründlich
urchschürft hat.
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