Full text : 1.1926 (0001)

Am 16. August 1926 verschied auf
seiner Urlaubsreise nach kurzer, schwerer
Krankheit

unser Ausschußmitglied
Herr Landgerichtsdirektor
DRIEFNENR

abgeschnitten habe, und verurteilte Bronner zu 9 Monaten
Gefängnis, sah jedoch von einer Ehrenstrafe ab.“
Wir können nur wünschen, daß in allen Fällen derartige
döswillige Verleumder der gerechten Strafe z3ugeführ
werden

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Tief beklagen wir den allzufrühen Heimgang
 dieses aufrechten, treuen Mannes,
der uns täglich fehlen wird. Unser dankbares
 Gedenken begleitet ihn iber sein
Grab hinaus.

bie Vereiniung
der Höheren beamten des daargehietfs

Geschäftliches

Beamltenpolitik
Verleumder der Beamtenschaft.
Den „Leipziger Neuesten Nachrichten“ vom 25. Juli 1926
mtnehmen wir folgenden Bericht:
Eine Frankfurter Steuerhinterziehung hatte jetzt ein
gerichtliches Nachspiel in Berlin. Wegen wissentlich falscher
Anschuldigungen und verleumderischer Beleidigung war der
etzt in Berlin ansässige Kaufmann Bronner angeklagt. Er
hatte in Frankfurt a. d. Oder früher ein Kolonialwaren—
geschäft, und es war gegen ihn auf Veranlassung seiner
früheren Braut vom dortigen Finanzamt ein Strafverfahren
vegen Steuerhinterziehung eingeleitet worden. Der Ange—
lagte hatte sich in Verhandlungen, mit dem Steuersekretär
Sch. und dem Dezernenten des Finanzamts, einem Regie—
ungsrat, freiwillig der Steuerstrafe unterworfen.
Als es aber zur Vollstreckung kommen sollte, machte
Bronner eine Eingabe an das Reichsfinanzministerium und
»ehauptete, daß der Steuersekretär Sch. deshalb so rigoros
orgegangen sei, weil er sich nicht darauf eingelassen hätte, ihm
000 Mark zu zahlen. Vor Gericht konnte er aber den Wahr⸗
jeitsbeweis nicht erbringen. Es wurde festgestellt, daß das
Steuerverfahren gegen den Angeklagten, als der ange—
zriffene Steuersekretär damit befaßt wurde, schon in ein
Stadium geltangt war, in dem letzterer gar nicht mehr in der
dage gewesen wäre, die Akten verschwinden zu lassen. Die
Behauptungen des Angeklagten erschienen dem Gericht um
o unwahrscheinlicher, als er über den Zeitpunkt und Ort,
vo die Aeußerungen gefallen sein sollten, nur unbestimmte
Angaben machen konnte. Auch die Behauptung des Ange—
lagten, daß die Bemerkung des Steuersekretärs unter vier
Augen im Amtszimmer erfolgt sei, wurde durch andere
Beamte widerlegt. Auf das Gericht hatte der Zeuge Sch. der
von seinem Vorgesetzten als ein, äußerst, pflichtgetreuer Be⸗
umter geschildert wurde, wie es im Urteil hieß, den aller—
desten Eindruck gemacht. Das Schöffengericht Charlotten⸗
hurg war daher der Meinung, daß der Angeklagte in leicht—
fertiger und vorsätzlicher Weise einen Beamten, der sich sein
deben lang nichts hat zuschulden kommen lassen, die Ehre

Sie werden üherrascht seĩn V
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von der Güte und dern Wohlgeschmack
der MAGGISs Suppen, liebe Nachbarin.
Gerade ist die Suppe fertig. Kosten Sie.
So gut schmecken alle Sorten Maggi's
ααα 1 Wöürfel reicht für 2 Teller.

Wenn Frauen schreiben, namentlich, wenn es sich dabei
im eine Anerkenung handelt, so ist das etwas Besonderes,
enn nur das wirklich Gute verträgt Lob. Oft ist es
Enthusiasmus über vorher nicht Gekanntes, das nun als
Janz vorzüglich erprobt wurde, meist aber spricht unbe—
dingte Zufriedenheit aus den Zeilen, durch langjährige Er—
ahrungen gesammelt. Den allermeisten Frauen aber ist
on vornherein die Feder aus der Hand genommen, weil
ie ihre guten Erfahrungen von jeher und immer wieder
n ihren eigenen Kreisen bestätigt finden und sich dann
»as Schreiben sparen. Trotzdem wird die Veröffentlichung
iniger Anerkennungen aus neuerer Zeit (in unserer Zei—
ung) über die Fabrikate der bekannten Firma Dr. A.
Detker, Bielefeld, für jede Hausfrau von Interesse sein.
Ihr Geld kostet neues Schuhwerk, das durch Fußschweiß
rüchig wir. Der Vasenol-Körper-Puder, mit angenehm er⸗
richendem Geruch, in Schuhe und Strümpfe gestreut, schafft
rockene Füße, schont die Fußbek eidung und ist eine
WVoh'ltat füc Sie und Ihre Umgebung. — Bei stärkerer
Zchveißabsonderung verwendet man Vasenoloform-Pu der

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zweimaliges Putzen mit der herrlich
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Mundgeruch. — Uberall zu haben.
—

—DVVVV

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