141
Lfde,
Nr.
T
ah\e-wachungees*44 77
Bezeichnung
Anschrift
Fernsprech«Nr.
!) Berlin
2) auswärts
Reichsbeauftragter
und Sprechstunden
9
für Rauchwaren
Leipzig C 1, Thomaskirchhof 20
Min.-Dir. a. D. Dr. Wolfgang
Schettler
Mo.—Fr. v. 9—12 Uhr
)A1-—2021 "Landrat a. D. Dr. August Loos
?) Jäger 2022 Di. u. Fr. 10—12 Uhr
')B 2— 1981 "Reichsbahnrat Hanns Schwarz
? Lützow i kopf
1982 "Di. u. Fr. 10—12 Uhr
)A9— 6681 Dr. Heinrich Reichelt
3 Blücher ‘Di. u. Fr. 10—1 Uhr
3496
)A6—4051
”) Merkur
2657: 2658
28
für Papier
Berlin W 8. Behrenstr. 51--52
JA
iür technische Erzeugnisse
Berlin W 0. Linkstr. 20
5
für Waren verschiedener Art
Berlin SW 68, Hedemannstr. 221
6
{ür Edelmetalle
Berlin W 8, Französische Straße
33.d
Reichsbankdirektor i. R. Pau:
von Schaewen
Di. u. Do, 11—1, 14—16 Uhr
Vierjahresplan.
Gründung einer besonderen Zentralstelle für den Vierjahresplan
bei der NSDAP. S. 146.
Anordnung über den Arbeitseinsatz von Metallarbeitern,
5. 146.
Verordnung über das Verbot von Rundholzverkäufen nach
dem Meistsebot. S. 146
FIRMENMITTEILUNGEN
Aus dem Geschäftsbericht der Vereinsbank
Saarbrücken.
Dem Geschäftsbericht der Vereinsbank Saarbrücken
2. Gen. m. b. H. über das Geschäftsjahr 1936 entnehmer
wir folgende Ausführungen:
Die mit der Rückgliederung verbundenen Schwierigkeiten
im Saarlande, zusammenhängend mit den Auswvirkungen
des Römischen Abkommens (Auswanderer) und
init der Strukturwandlung der saarländischen Wirtschaft
infolge des Ueberganges des Saarlandes aus der französischen
in die deutsche Zollhoheit sind da, wo sie sich
ıoch zeigen, dank der tatkräftigen und ‚umfassenden
Maßnahmen der deutschen Regierung weiter gemildert
worden. Darüber hinaus aber haben viele Erwerbszweige
eine ‚erhebliche Mehrbeschäftigung gegen früher erfahren
50 konnte sich die Zahl der Arbeitslosen im Saarland
weiter ‚ermäßigen, und zwar von 32646 Anfang 1036
ıut 25390 Ende des Jahres.
Wohl dauerte die Verminderung der Spareinlagen bei
lien saarländischen Kreditinstituten fort — bei der Ver:
»nsbank überstiegen die Rückzahlungen die Einzahlungen
noch um rund 500000,— RM., wenn man die am
31. Dezember 1936 gutgeschriebenen Zinsen berücksichigt
—, doch darf die erfreuliche Feststellung angefügt
verden, daß sich das Arbeitspensum der Bank seit etwa
Mitte. 1936 wieder wesentlich gehoben hat, und zwar
aauptsächlich, weil der Bank angeschlossene Gewerbe-‚reibende,
Handwerker und Kaufleute im Zuge des gro-3en
nationalsozialistischen Aufbauwerks zu Lieferungen
an Behörden unmittelbar ‚oder mittelbar herangezogen und
hei Vergebung Öffentlicher Arbeiten berücksichtigt wurden
Der Umsatz der Bank betrug im Jahre 1936 102,731
Millionen RM. gegen 122,806 Millionen RM. in 10935
Die Bilanzsumme ist mit 6,049 Millionen RM. gegen
5,939 Millionen RM. Ende 1935 nahezu unverändert
geblieben. Die Guthaben der Kundschaft siellen
sich auf 4,547 Millionen RM. gegenüber 4.736 Millinner
Reichsmark Ende 1935,
Trotz der Verminderung der Spareinlagen hat die Verzinsbank
Saarbrücken im Jahre 1936 ihren Mitgliedern
zur Finanzierung von Behördenaufträgen, zu Geschäftszinrichtungen,
Erweiterungen und Umstellungen, Bauvorhaben
u. dgl. rund 1 Million RM. an Krediten und
Darlehen sowie 11% Millionen RM. durch Diskontierung
von Kundenakzepten und Warenwechseln neu zur Verfügung
gestellt, um die Arbeiisbeschaffungsmaßnahmen der
Regierung nach Kräften zu unterstützen.
Die Ausleihungen betrugen Ende 1936 insgesamt
4,867 Millionen RM. gegen 4,559 Millionen RM. Ende 1935
In das Jahr 1937 ging die Vereinsbank mit 1357 Mitgliedern
gegenüber 1325 Ende 1035. Gegenüber Ende
1935 hat sich das Durchschnittsguthaben des einzelnen
Mitoliedes auf Cieschäftsanteilkonfo von 479.10 RM. auf
ZAHLUNGSVERKEHR
Der Stand des deutsch-französischen Verrechnungsverkehrs
am 15. Februar 1937.
(NfA. vom 17. Februar 1937° - in Mill. Fr.)
——
stand „I Stand v.
8929.37 15.2.8387
"inzahlungen der deutschen Importeure für Rechnumg der
Französischen Exporteure:
Alte Rechnung: Waren N . 4 e
. Nebenkosten . . + #
Neue Rechnung: Waren . . . .
\ehenkoasten
"603,28 _
135,93
322,86
"29.48
de Ev.
1603,28
135,98
663,59
167,25
Zingereichte Rechnungen der französischen Importeure:
alte Rechnung . ... . -
4ane Rachnung
1504,70 | 1504,70
1598.68 * 1630,26
3103,38 | 3134,96
Finzahlungen der französischen Importeure:
bis 31. Juli 1935 # . . ”
ıb 1. August 1935 £ .
aoch nicht ahbgerechnete Inkassoschecks
-316,05 1316,06
1469.54 1506.48
5785.50 . 2822.64
24.06 39.64
3761,53 2789,90
435,64 ) 440.95
1603,28 | 1603,28
;85.93 1 135.04
4.19] 442.48
162.48 167,25
ara 7 5700 00
Anleihedienst (15,75°/) £ & % . % + N
Zahlung aus alter Rechnung für Woarenlieferungen der frane
zösischen Exporteure
für Nebenkosten .
Zahlung aus neuer Rechnung
Für Warenlieferungen
'ür Nebenkosten
Bordereau-Nummern: Rückständige Forderungen:
alte Rechnung ausgeglichen
aeue Rechnung : 24 894—25 000 (24 324—25 000) ( 7. 11.7
25 001—26 000 (25 001—26 000) (30, 11.)*)
26 001—27 000 (26 001—27 000) ( 5.12,)*)
27 001—28 000 (27 001—28 000) U 7.12.)
28 001—29 000 (28 001—29 000) ( 7. 1.)%
29 001—30 000 (29 001—30 000) (7. 1)%
30 001—831 000 (30 001—31 000) (13, 1.)*)
31 001—32 000 (81 001—31 424) ” .
32 001—32 945
Nummer der letzten von der Reichsbank beim Office Francos
Allemand eingelaufenen Rechnungen
alte Rechnung * ” ” * .
neue Rechnung . * . * “ x
etzte ausgezahlte Rechnungsnummer :;
alte Rechnung * . . .
neue Rechnung
22.79 4.44
27,31 27,31
37.20 37.20
32,70 32,70
20,20 20,20
27,08 27,08
23.76 23,76
7.64) 23,46
24 an
66 878 )
31 4917
66 878
90 0453
66 878
24 393 4
66 878
94 Q93
ö 4
*) Die in Klammern gesetzten Daten gehen nach der .. Frankfurter Zeitung‘‘
da Filliobait Jar Rürketändae an