gruppe der eisenschaffenden und der eisen- und metall.
verarbeitenden Industrie: Balz, Beck, Duis,
Euschen, Gödel, Haug, Hoffmann, G. Kaeut-Fer,
Dr.Kindel, Maurer, Mogwitz, L.Schlarb,
Turk, Dr. Vosgerau (Neunkircher Eisenwerk); Gov1,
Schütz, Weißbrodt (Homburger Eisenwerk); Aumann,
Cullmann, Fischer, Hörring, Pape,
Schäfer (Halberger Hütte); Boehmer, J. Büttner,
Diedrich, Dr. E. Faust, Fischer, Dr. Heger,
Lange, v. Mosch, Müller, K. Müller, Philipp,
Reitböck, Rodenhauser, Roth, Vieler, Dr
Wagner, Weinlig, Würtz (Röchlingsche Eisen- und
Stahlwerke und FEduelstahlwerk Röchling); Cordes,
Drucks, Dr. Eichel, Hardt, Huber, Limberg,
Lobeck, Lorentz, Radziewsky, H. Rohrer,
C. Schulde, Sperling (Burbacher Hütte); Dryander,
Pabst, Riese, Schönberg, Schubert,
Sporleder (Dillinger Hütte); Butzmann, Diplom-Ingenieur
Dachsold, Dr. Muth, Rebske (Förderanlagen
Ernst Heckel); Schüßler (Gußstahlwerk);
Auerfurt, Becker, Heinzel, Hirzel, Ed.
Möckel, Paul (Eisen-Hoch- und Brückenbauwerke
B. Seibert); GOg. Heckel, Koehl (Drahtseilfabrik
Og. Heckel); Du Bois, H. Diener, Sorg (Saar Brown
Boveri A.-G.); Dr. Hallström, Schmidt (Karcher,
Roth & Co., Beckingen); E. Reckling, Werner
(Dillinger Maschinentabrik); Hehl, Noelle (Dinglersche
Maschinenfabrik Zweibrücken); Anger, Schorr (Saarbrücker
Metallgußwerk); Heinrich, Kunz (R. Vester);
E. Gans, Kann, Frl. Meyer, Rupprecht (GOcbr.
Gans); Strauß, Dr. Krueckemeyer (Rheinische
Armaturen- und Maschinenfabrik); ferner die Herren: K.
Berrang, Bruch, C. Frey, J. Fürst, A. Miedel.
A. Pfau, W. Schwindt.
Die Fachgruppe der Glas- und Keramindustrie war durch
folgende Herren vertreten: Burkhard, Edelmann,
L. Högel, B. Kalbe, Schengendorff, Stumm,
Dr. Ulrici, Worm,
Vom Verein für das Bankgewerbe waren folgende Herren
anwesend: Amiguet, A. Braun, Bergdolt,
Busse, Henseler, Knoll, Th. Krieger, Kuhn,
H. Müller, J. Müller, W, Neu, Pfeiffer, Dr. C.
Röchling, Winkelmann, Zenz.
Den Verband der Brauereien vertraten die Herren:
Batsch, F. Klein, Kraus,
Weitere Mitgliedsfirmen waren durch folgende Herren
vertreten: Bethge, E. Busse, Cohn, C. Ditges,
Faber, Dr. v. Gartzen, Greef, Hall, O0. Högel,
Th. Jakob, Dr. L. Jung, Kochs, Köster, Kreis,
O. Langkitsch, Lei dner, A. Levy, Mandres,
Dr. Meuer, Dr. Meyer, Dr. Müller, B. Müller,
Müller, H. Mumm, Nuber, Poller, Richter,
Schenk, Dr. Schmidt, Schmid, P. Schorr,
Schröer, Siebert, Specht, Speyer, Dr. E. Unbehend,
Frau Dr. Wahlster, Weigt, E. O
Wentzel, Wissmann, Wöbse
Zu Punkt 1der Tagesordnung: „Rechnungsabschluß
für 1927“ weist der Geschäftsführer, Assessor
Lütke, dem der Vorsitzende das Wort erteilt.
auf die Verhandlungen der Vorstandssitzung vom 4.
Juni 1928 (abgedruckt in ‚„Saar-Wirtschaflszeitung“
Nr ‚24, S. 464) hin. In dieser Sitzung sei der Abschluß
für das Geschäfts‘’Kalender-)jahr 1927 vor Vorstand
genehmigt und der Geschäftsführung Entlastung erteilt
worden. Der Abschluß zeige Einnahmen von
337 937,48 Tr. und Ausgaben von 340 280,48 Fr., so
daß ein Verlust von 2343.— Fr. entstanden sei. Der
Geschäftsführer erinnert daran, daß die Ausgaben des
Wirtschaftlichen Vereins in dem Beitrag bestünden
der an die Handelskammer für die gemeinsame Ge
schäftsführung zu zahlen sei. Da der Handelskammer
abschluß für 1927 durch Eingang rückständiger Bei
träge günstiger als ursprünglich vermutet ausgefallen
sei, habe man in einem geringeren Umfang als vor
gesehen auf die Reserven des Wirtschaftlichen Vereins
zurückgreifen können. Für das Geschäftsjahr 1928
sei die Sachlage verändert, weil die Beiträge zum Wirtschaftlichen
Verein bekanntlich auf Grund des Beschlusses
der vorjährigen Hauptversammlung eine Erhöhung
erfahren hätten. Der Vorsitzende stellt fest.
daß der Abschluß von der Hauptversammlung einstimmig
cenehmigt und Entlastung erteilt wird
Zu Punkt 2 der Tagesordnung: „Genehmi:
zung ‚des Haushaliplanes 1929“ berichtet der Ge
schäftsführer, daß der Vorstand folgenden Kosten
voranschlag vorschlage:
Einnahmen:
Beiträge der Körperschaften
Beiträge der Einzelmitglieder
Beiträge zur Steuerberatung
Haus-Erirag
160 000.-— Fr.
290 000.- .,
27 000.—
27 000.—
504 000.— Fr.
Ausgaben:
Allgemeine Unkosten „484 000.-— Fr.
Haus-Unkosten 2 20 000.— ,,
504 000.— Fr.
Der Geschäftsführer bemerkt dazu, daß dieser- Vorınschlag
der Entwickelung entspreche, die sich im
aufenden Jahr auf Grund der im Vorjahre beschlossenen
Beitragserhöhung herausgestellt habe. Hervorzuheben
sei, daß sich sowohl im Voranschlag 1928
wie in dem jetzt vorliegenden Voranschlag 1929 der
Zeitrag der körperschaftlichen Mitglieder um 28 000
"ranken nicdriger stelle, als das Istergebnis für 1927
ıusweise, Die Verringerung der körperschaftlichen Beiräge
hberuhe. auf dem Abbau von Organisationen, die
hre Zweckbestimmung verloren und deshalb über-‘lüssig
geworden seien. Man habe die Hoffnung, daß
nan mit dem vorgesehenen Zuschuß zu der gemeinsamen
Geschäftsführung auskommen könne, trotzdem
m vergangenen Jahr eine Steigerung der Unkosten
lurch Erhöhung der Personalausgaben nicht zu vermeiden
gewesen sei. Man befleißige sich zwar der
größten Sparsamkeit und prüfe, ob nicht ein Abbau
nnerhalb der Geschäftsführung durchzuführen sei.
Dabei habe sich allerdings herausgestellt, daß ein
solcher Abbau in stärkerem Umfange nur durch den
\bbau von Aufgaben erfolgen könne und daß ein
solcher Abbau zur Zeit untunlich sei. Der Voranschlag
wird alsdann. wie der Vorsitzende feststellt.
einslimmig genehmigt.
Zu Punkt 3 der Tagesordnung: „Satzungsinderung‘“
gibt der Geschäftsführer bekannt, daß der
Vorstand eine Aenderung in 8 14 der Salzungen vor-‚schlage.
8 14 handele vom Austritt: und Ausschluß
on Mitgliedern und sein Absatz 1 laute wie folgt:
„Der Austritt eines Mitgliedes kann nur durch
schriftliche Erklärung, die spätestens am 1, Januar
in den Händen der Geschäftsführung sein muß, auf
den Schluß eines Geschäftsjahres erfolgen. Im Falle
einer späleren Ausirittserklärung ist der Beitrag
auch für das folgende Geschäftsjahr voll zu enl:
richten.‘
Diese Bestimmung sei auf das frühere Geschäfts:
‚ahr, das vom 1. April bis 31. März gelaufen habe,
zugeschnillen gewesen. Man habe, als man im Jahre
1924 das Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr verlegl
habe, übersehen, auch 8 14 entsprechend zu verändern,
und dieses Versäumnis müsse noch nach:
zeholt werden. Der Vorstand schlage der Hauptversammlung
vor, daß in S& 14, Abs, 1, der Satzungen
statt „1. Januar‘ „1. Oktober‘ gesagt werde. Der Geschäflsführer
gibt weiter bekannt, daß der Vorstand
n einem im Laufe des Geschäftsjahres akut gewordenen
Fall beschlossen habe, schon so zu verrahren,
als wenn die Satzungsänderung bereils er
"olgt sei.
Der Vorsitzende stelll fest, daß die vorgeschlagene
Salzungsänderung einstimmig genehmigt wird.
Zu Punkt 4der Tagesordnung: „Vorstandswahlen“
schlägt der Vorsitzende vor, diesen Punk
von der Tagesordnung abzusetzen. Der Vorstand sei
auf Grund der Satzungen berechtigt, sich durch Zuwahlen
in einem beslimmien Umfange zw ergänzen.
Von dieser Befugnis habe er noch nicht Gebrauch
gemacht. Die heuligen Vorstandsmiiglieder seien aushahmslos
durch die Hauptversammlung gewählt. Es
erscheine zweckmäßig, daß für die in Aussicht genommenen
Zuwahlen der Vorstand von seinem
satzungsgemäßen Recht Gebrauch mache. Die Versammlung
stimmt dem Vorschlag des Vorsitzenden zu
Zu Punkt 5 der Tagesordnung: „Anträge
der Mitglieder“ liegt kein Beratungsstoff vor