Full text : 33.1928 (0033)

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18 u. 1927
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NIEN.

Die Absatzmärkte der Saarkohle.
Der Inhalt der schraffierten Kreise stellt die Absatzmengen von 1927, der Inhalt der hellen Kreise die
von 1913 dar

Maße beschäftigt. Der Religion nach sind 75,8% der
Gesamtbelegschaft katholisch, 23,1% evangelisch und
1,1% andersgläubig. Als hervorragendes Zeugnis für
die Schulbildung der Saarbergleute ist zu bewerten:
daß von den 69575 Mann nur 7 des Lesens und
Schreibens unkundig waren und von diesen 7 noch
dazu 3 Mann Ausländer sind. 96,76% der Arbeiterschaft
 sind Mitglieder der Kranken-, Pensions- und
Invalidenversicherung zugleich, und nur 0,08% ge:
hören keiner Kasse an. Dem Familienslande nach
sind 36,25 00 der Belegschaft ledig, 62,69 09 verheiratel
und 1,06% Witwer oder geschieden. Die Zahl der
Angehörigen beträgt 178 951 Köpfe, unter Abzug der
bereits versorgten Kinder verringert sie sich auf
142017, so daß der Saarbergmann im Durchschniti
2 Angehörige zu ernähren hat, Die SeBßhaftigkeil
der Saarbergleute erhellt daraus, daß von der Gesamtbelegschaft

 32,77 % Hauseigentümer und 17,48 ©
Besitzer von Feld, Wiesen usw. sind. Von den
69575 Arbeitern arbeiten 51188 Mann = 73,57 %
unter Tage. Dem Lebensalter nach sind am stärksten
vertrelien die Altersgruppen von 17 bis 28 Jahren,
dann von 29 bis 50 Jahren, 4 Arbeiter sind über
70 Jahre alt. Von der Gesamtbelegschaft sind ansässig
 62758 Bergleute = 90,2% im Saargebiet,
5728 Bergleute = 9,67% im übrigen Deutschland und
89 Bergleute = 0,13% in Frankreich. 61,96 % kehren
täglich zu Fuß oder mit dem Rad, weitere 29,57%
nit der Eisenbahn oder elektrischen Bahn nach Hause
zurück, und nur 8,47% können nicht täglich ihren
Wohnort erreichen. Bei diesen handelt es sich haupt:
sächlich um die Bewohner der entlegenen Hochwald
and Hunsrückdörfer, die nur am Wochenende heim
zehren können.
            
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