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n der Metallverarbeitung zeigte zwar eine leichte Beleung,
die sich hauptsächlich auf die Baunebenberufe wie
Klempner und Installateure, Elektromonteure usw. er-+
;treckte, in den übrigen Berufsgruppen war die Lage jeioch
uneinheitlich. Die Entwicklung der Arbeitsmarktage
im Holzgewerbe war gegenüber den Vormonaten
>twas günstiger. Die Beschäftigungsverhältnisse im Nahungsmitielgewerbe
waren zeitweise befriedigend, während
m Bekleidungsgewerbe nur vereinzelter Bedarf an Schneidern
vorlag, Schuhmacher wurden stärker gesucht. Das
Baugewerbe bot im allgemeinen gute Unterbringungsmöglichkeiten,
jedoch waren die Beschäftigungsmöglichkeiten
meist nur von kurzer Dauer. Die Lage auf dem
kaufmännischen Stellenmarkt ist außerordentlich ungünstig.
Die allgemeine Wirtschaftslage 1äßt eine Besserung in absehbarer
Zeit wohl kaum erwarten.
Staatlıche
Gruben
| 060 209
994 762
“157 407
A590
15
1 NM
Verpacht,
Gruben
38 930
24 180
A350
276
Förderg.
insges,
1 099 139
' 028 942
196 757
54 220
052 2°7
1 064 462
Arbeits- Kohstage
erzeugung
22,54 23587
21,16 20605
7381 20 607
3 19578
20 592
24,23 19 733
januar
7ebruar
März
April
Mai
Juni
(. Halbjahr
1928 6217768 217984 6435752 140,C9 124702
'. Halbjahr
1927 6695955 194526 6890481 139,16 126 180
Bei fast gleicher Zahl der Arbeitstage im ersten
Talbjahr 1928 bzw. 1927 ergibt sich der obengenannie
Zückgang der Förderung, der voll und ganz auf die
;taatlichen Gruben entfällt. Die Privatgrube Franken-10lz
dagegen konnie ihre Förderung nicht nur beıauplen,
sondern um 23000 L erhöhen, Die Koksrzeugung
bleibt um ein geringes hinter der im Vorahre
erzielten zurück, Die Brikeltherstellung ist volltändig
eingestellt,
Die Drosselung der Förderung wurde bewirkt durch
tändige Verringerung der Belegschaft. Nachdem von
‚anuar bis einschließlich März 1928, wie in unserem
‚/ierteljahresbericht belegt, 6000 Bergleute entlassen
vorden sind. davon 5000 unter Tage und 1000 über
Page, ist von April bis einschließlich Juni cin weiterer
zZelegschaftsabbau um 1700 Köpfe vorgenommen worlen.
Insgesamt sind von Anfang Januar bis Ende Juni
1928 7682 Bergleule abgelegt worden. Auch die Zahl
jer Ingenieure und Angestellten hat sich um 122 ver-‘ingerl,
Nach dem Stand von Ende Juni 1928 werden
zezählt: 44020 Arbeiter unter Tage, 12992 über
Tage und 2651 in angegliederlen Betrieben, mithin
539663, Einschließlich 3527 Ingenieuren und Ange-;lellten
ergibt sich eine Gesamtbelegschaft von 63 190
söpfen,
Wenn irotz der slarken Belegschaftsverringerung
lie Förderung nicht im gleichen Verhältnis zurückgezangen
isi, so ist dies eine Folge der erhöhten Leistung,
lie im Durchschnitt des ersten Halbjahres 1928
301 kg erreicht hal gegenüber 740 kg im Jahre 1927.
sie bewegt sich damit fasl auf dem Stand der
jreußisch-fiskalischen Gruben im Jahre 1913 (803 kg‘,
wobei jedoch die damals längere Arbeilszeit zu beücksichligen
bleibi [0
Die Saargruben im ersten Halbjahr 1928.
Nachdem die französischen Saargruben in den ersten
Irei Monaten des Jahres 1928 nicht weniger als acht
volle Arbeitstage durch Feierschichten hatten aus-‘allen
lassen und Haldenbestände bis zu 600000 1
arreicht hatten, hat das zweite Vierteljahr 1928 eine
Verbesserung der Lage gebracht, Gefeiert wurde nur
nehr anläßlich des 1. Mai. Die Haldenbestände veringerten
sich um 48000 t im April. 78000 t im
Mai und 76000 t im Juni, so daß Ende Juni auf
Jen Halden 394301 t Steinkohle und 5051 1 Koks,
insgesaml also 399352 t lagerten. Freilich ist ein
Aaldenbestand von 400000 t noch immer etwa dreimal
so hoch, als einem normalen Geschäftsgang der
Gruben entspräche. Die Verringerung der Haldenvorräte
ist zum Teil durch Hebung des Absatzes,
zum Teil durch Drosselung der Förderung erzielt. Die
Förderung der staatlichen und verpachteten Gruben
ileibt im ersien Halbjahr 1928 um 455000 t hinter
Jer des gleichen Zeitraumes von 1927 zurück. In den
den Monaten Februar und April vermochte die Monats-'örderung
die Höhe von 1 Million Tonnen nichl zu
arreichen, während im März infolge seiner größeren
Zahl an Arbeilslagen das relativ beste‘ Ergebnis erzielt
wurde. Im einzelnen ergibt sich folgendes Bild
in Tonnen):
Verk«
en.
Eisenbahn.
Freihalten von Bettplätzen im D 45.
Wiesbaden — Berlin.
Wie die Eısenbahndireklion des Saargebieles unter
lem 22. Augusl 1928 mitteilt, hat die „Mitropa‘‘ dem
hiesigen Reisebüro vom 1. September dieses Jahres
ab im Schlafwagen Nr. 65 des D 45 Wiesbaden— Berlin
lie Plätze 13-14 und 1516 zur ausschließlichen Verügung
bis vormiltags 1112 Uhr des Reiselages vor.
suchsweise überwiesen,
Wir bitten, von dieser vorteilhaften Kinrichtung
änisprechenden Gebrauch zu machen.
örücken bis zum 3. September 1928 entgegen. Als Versehrstag
des Zuges ist der 11. September 1928 in Aussicht
genommen, Der Zug wird zur Aufnahme von
zeisenden auf den Unterwegsstationen Völklingen, Dillinzen,
Saarlouis, Merzig und Mettlach halten, Fahrkarten
werden von den genannten Stationen nach Düsseldorf,
Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen und Dortmund auszegeben.
Am 5. September 1928 wird durch die Presse
ı1ekanntgegeben werden, ob der Sonderzug gefahren wird.
Verkehrssperren.
Die angeordnete Sperre nach Dünkirchen (Uebersee)
st aufgehoben,
Die angeordnete Sperre nach Kosicke-Hamre (Tschecho-;lowakei)
ist aufgehoben.
Verboten ist bis auf weiteres die Annahme von Gütern
aller Art nach Stationen auf dem Abschnitt Sokal—
Wlodzimierz der Strecke Sapiezanka—Wlodzimierz
‘Polen). Rollendes anhalten und Versender zur Verfügung
stellen.
Sonderzug mit 33!/,% Fahrpreisermäßigung von Saarbrücken
nach Dorimund,
Mitglieder des Bundes der Saarvereine aus Dortmund
naben bei der Eisenbahndirektion die FEinlegung eines
Sonderzuges von Saarbrücken nach Dortmund beantragt.
Jie Eisenbahndirektion wird, den Bestimmungen des Tarifs
>ptsprechend, einen Gesellschaftssonderzug iahren, wenn
sich mindestens 380 Teilnehmer anmelden. N
Anmeldungen mit Angabe der Einsteige- und Zielstation
aäimmt das Amtliche Reisebüro der Saarbahnen in Saar-