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vorgeführten Teile und das Bruttogewicht der anders
vorgeführten Teile mit dem in nachstehender Tabelle
zenannten Koeffizienten je nach der Art ihrer Vorführung
multipliziert:
Maschinen für Landwirtschaft und Gartenbau, mit Ausaahme
der Milchzentrifugen und Ähnlicher Zentritugalapparate:
Auf die vorgeführten Teile anzuwendender Koellizient:
in vollen Kisten: 0,80
in Verschlägen: 0,85
anders: 1,04
Artikel 2. — Die in obigem Artikel 1 vorgesehenen
Koeffizienten können durch ein in derselben Form wie
Jas gegenwärtige Dekret erlassenes Dekret geändert
werden.
Zum Inkraittreien des vorläufigen Handelsabkommens
zwischen Persien und Frankreich,
Einem Dekret im „Journal Officiel® zufolge ist
Jas zwischen Frankreich und Persien abgeschlossene voräufige
Handelsabkommen am 11. Mai in Kraft getreten.
Frankreich und Persien erkennen yegenwärtig die Autonomie
im Zollwesen an. Da zu erwarten ist, daß bald
auf Grund von Verhandlungen ein endgültiges Abkommen
zustande kommt, gewähren sich die beiden Länder in der
Zeit vom 11. Mai 1928 bis zum 10, Mai 1929 vevenseitig
lie Verelnstigungen des Minimaltarites
Der französische Außenhandel
im 1. Halbjahr 1928.
Der französische Außenhandel belief sich im 1. Halbjahr
1928 in bezug auf die Einfuhr auf 23 899 878 Tonnen
im Werte von 26 327 059 000 Franken (i. V. 26003 808 Tonnen
mit einem Wert von 27064681 000 Franken) und in
bezug auf die Ausfuhr auf 201841792 Tonnen im Werte
von 25249777000 Franken (i. V. 18282343 Tonnen mit
einem Werte von 26841091000 Franken). Dem Werte
nach ist damit die Einfuhr um rund 738 Millionen
Franken gestiegen, während die Ausfuhr einen Rückgang
rund 11, Milliarden Franken erfahren hat. In Prozenten
ausgedrückt beiträgt die Einfuhrsteigerung 3 “a und der
Ausfuhrrückgang 6%,
Die Verminderung der Einfuhr ist u.a. darauf
zurückzuführen, daß im Vergleich zu derselben Periode
des Vorjahres weniger Lebensmitiel nach Frankreich einzeführt
wurden, Die Schäden, die der französischen Volkswirtschaft
durch die Mißernten des Jahres 1926 beigefügt
worden sind, haben sich allmählich wieder ausgeglichen.
Der Menge, nicht dem Werte nach, hat auch die Ein-‘uhr
von Industrierohstoffen abgenommen. Jedoch ist
liesem Rückgang ebenso wie der Einfuhr von Lebensnitteln
keine besondere Bedeutung zuzuschreiben. Die
Einfuhr von Industrierohstoffen hat in der ersten Hälfte
der letzten vier Jahre sich stets um die Zahl von
20 Millionen Tonnen bewegt. Die einzige Zunahme bei
der Einfuhr gegenüber dem ersten Halbjahr 1027
haben sowohl hinsichtlich des Wertes als auch der
auch der Menge die Fertigfabrikate erfahren, was u. a. als
Zeichen dafür gelten darf, daß die als Folge der Franken-;tabilisierung
zu verzeichnende allmähliche Angleichung
ies innerfranzösischen Preisniveaus an dasjenige der
Länder mit Goldwährung die Konkurrenz des Auslandes
n wachsendem Maße wieder ermöglicht.
Der Absatz französischer Erzeugniss im
Ausland hat, wie schon erwähnt, dem Werte nach um
11 Milliarden abgenommen, während er der Menge nach
ine Zunahme um rund 2 Millionen Tonnen aufweist.
Wert- und mengenmäßig ist lediglich die Ausfiuhr von
ebensmitteln gestiegen, was darauf zurückzuführen ist,
jaß auf die Bemühungen der französischen Landwirtschaft
hin sämtliche Ausfuhrverbote auf Lebensmittel aufyehoben
worden sind. Demnach scheint sich die Lage
der französischen Landwirtschaft gegenüber dem Vorahre
gebessert zu haben. Auf einen Rückvang in
ler industriellen Tätigkeit, die auf Stockungen im Absatz
‚on Fertigerzeugnissen beruht, läßt die zurückgegangene
Zinfuhr von Rohstoffen schließen. Die für die Aktivieung
einer Handelsbilanz so wichtige Ausfuhr von Fertigabrikaten
zeigt schon seit einiger Zeit eine sinkende
Tendenz. Im übrigen verweisen wir wegen näherer Einzel
zeiten auf die nachstehenden Tabellen.
Mengenstatistik in Tonnen
Einfuhr: erstes Halbjahr erstes Halbjahr
1928 1927
‚ebensmittel ... 2 446 576 3.469 837
ndust. Rohstoffe 20.814 710 21 946 465
“ertigfabrikate.. _ 6838592 588 003
Insgesamt ... 23 8009 8ST8 26 003 808
Ausfuhr:
‚ebensmittel ...
ndust. Rohstoffe
“ertigfabrikate..
Insaesamt ...
Differenz
gegenüber 1927
1 022 761
— 1.131 758
+ 50 589
» 105 981)
851 328 597 8830
16.809 568 15.171 098
2 494 081 . 213415
20.184 972 18.252 343
Wertstatistik in 1000 Fr.
Einfuhr:
‚ebensmittel ... 5.031 972 7325 206
ndust. Rohstoffe ‚7114 858 16 882 980
“ertiglabrikate. . 3 580 229 2 856 495
Insgesamt ... 26 827 059 27 064 681
Ausfuhr: -
‚ebensmittel ... 3.164 7983
ndust. Rohstoffe 6 463 082
“ertigfabrikate.. 15621 952
Insaesamt ... 95 249 777
+ 288 405
+ 16838470
19 334
-4: 1 9092 620
1 693 284
+ 9231 878
+ 728 7B4
737 622
+ 738 386
1942204
887 496
1.5091 314
Veber die Bewegung des französischen Außenhandels
n den einzelnen Monaten des laufenden und des versangenen
Jahres gibt die nachstehende Uebersicht Aufhl
19927
Einfuhr
Ausfuhr
anuvar .
7ebruar
März .
April .
Mai....
'’uni....
‚uli......
August ..
September
Iktober .
November...
Jezembher
in 1000 Fr.
4 057 0837
1744 679
E421 447
4E871 097
+ 989 497
4511 509
+ 068 183
3.771.146
3 571 508
4475 972
4631 779
39215 9692
4 696 584
4 577 508
4 646 209
4215 885
4 280 526
+ 417 709
+ 499 160
4287 155
4 545 308
5.049 987
4 870 540
3 (08340
19928
anuar .
“ebruar. .
März ....
April..........
Mai .
uni
1123 922
4320 805
+ 525 495
} 604 248
1051 553
4701 086
4 016 537
4 423 5365
4 318 909
4 291 078
3.085 452
49214 488
Aus der weiter untenstehenden Uebersicht über die
Zeteiligung der einzelnen Länder an den französischen
Außenhandel interessiert vor allem die Bedeutung Deutschands
als Bezugs- und Absatzgebiet für die französische
Wirtschaft. Wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres
;o steht auch im ersten Halbjahr 1928 Deutschland bei
jer Ein- und Ausfuhr an dritter Stelle. Interessant ist
1achstehende Aufstellung über den Wert des deutschranzösischen
Warenaustausches in den ersten Halbiahren
zon 1925 bis 1928.
1. Halbiahr
Eintuhr aus Deutschland in das Ausfuhr aus dem französische:
französischen Zollgebiet Zollaebiet nach Deutschland
Fr.
925 983 809 000
1920 2016 719 000
027 2 224 906 000
028 2 179 214 090
Fr,
1859 014 000
1552 49 000
2 888 729 000
2.066 083 000
Aus dieser Aufstellung geht hervor, daß sich die
Adandelsabkommen zwischen Frankreich und Deutschland
ast durchweg — bis auf 1926 — für Frankreich güntiver
ausgewIirkt haben als für Deutschland.