von 930219,8 t im Werte von 21 754 000 RM. in 1926
zuf 1167978.7 t im Werte von 30264000 RM. in
1927. Das deutsche Zeligebiet hat demnach bei einer
zesamtförderung von 13595824 t nur rund 7.5 % der
Zewinnung aufgenommen. Neben der Steinkohle sind
as vor allem Nebenprodukite der Verkokung, die an
ler Einfuhr in das Reichszollgebiet maßgeblich be-‚eiligt
sind. Immer größere Mengen von Steinkohlenleer,
-ölen und Derivaten werden auf dem deutschen
Absatzınarklt untergebracht 7 Millionen Reichsmark
in 1926. 12 Millionen Reichsmark in 1927.
\uch die erst vor kurzem von den saarländischen
Hültenwerken in größerem Umfange aufgenommene
zementfabrikation findet ihren Absatz zum großen Teil
auf dem deutschen Markl 1925: 245.4 1. 1926: 980,7
Fonnen, 1927: 198799 U. Eine Sleigerung weist
auch die Einfuhr von Roheisen in das Reichszollgebiet
auf, die von 242734 L im Werle von
1455 000 RM. auf 36.935.1 Lim Werle von 2331 000
Zeichsmark slieg. In diesen Zilfern ist auch das
Schrollkontingenl in Höhe von 5000 t pro Jahr ent-4elten.
Bei Eisenhalbzeug und Rohluppen beträgt die
Einfuhrsteigerung in das Reichszollgebiet gegenüber
1926 nur etwa 259. was bei der Einfuhrsteigerung
der übrigen Eisenerzeugnisse ein verhältnismäßig ge-:inger
Prozentsalz isl. Diese Talsache ist kennzeichnend
für den weilerverarbeitenden Charaktor
der saarländischen Eisenindustrie, die darauf eingestell
ist, das Roheisen in eigenen Betrieben zu Forligerzeugnissen
zu verarbeiten und vor dem Kriege auch
las von ihren lothringischen Tochterwerken erzeugie
Robeisen zur Weiterverarbeilung übernommen hatte,
Zu erwähnen ist hier noch die Zunahme der KEinfuhı
in das Reichszollgebiet von Thomasphosphalmehl
von 125952,9 t im Werte von 4876000 RM. auf
140 368.1 t im Werte von 5376000 RM. Bei der Aus-‘uhr
von Rohstoffen und halblertigen Waren aus
dem Reichszollgebiet in das Saargebiet ist eine leichte
Steigerung zu bemerken, von der fast alle in dieser
Warengruppe enthaltenen Erzeugnisse berührt werden.
Die Ausfuhr von Bau- und Nutzholz hat im Vergleich
zum Vorjahre nur eine geringe Abnahme um 7000 1
erfahren. Die wertimäßig größte Steigerung entfällt
auf Roheisen. während die Ausfuhr von Steinkohlen
und Koks einen leichten Rückgang zeigt, Steinkohlen
von 210693,1 t auf 179251.8 ti. Koks von 64 360,5
ınf 38 201.3 1.
Am stärksten von allen Warengruppen hat die
Gruppe „Fertige Waren“ bei der Einfuhr aus
dem Saargebiet in das Reichszollgebiet zugenommen.
Von der Gesamteinfuhr des Saargebietes nach dem
ibrigen Deutschland entfallen rund 30% auf sie. Im
Vergleich zu 1926 sind 1927 80% mehr Fertigwaren
n das Reichszollgebiel eingeführt worden als 1926.
Da nach der Gruppeneinteilung des internalionalen
Verzeichnisses die Haupterzeugnisse des Saargebietes,
1. h. Eisen-, Glas- und Keramwaren. in die Gruppe
“ertigwaren fallen, seien einige Einzelheiten besonders
jervorgehoben. Bei Tonwaren, außer Ziegeln, sowie Glas
md Glaswaren beträgl die Steigerung gegenüber 1926
‘und 80%, bei Eisenerzeugnissen durchschnittlich rund
100 9°, bei Maschinen außer elektrischen über 100 0%.
el elektrischen Maschinen ebenfalls gegen 100%, bei
"‚eder 800,. bei Baumwollgarn etwa 7590. bei Möjeln
und anderen Holzwaren 5090. bei Papier und
'apierwaren 5000, bei Büchern und Musiknoten über
100° und bei chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen
über 100 “.. KErheblich zurückgegangen ist
le Einfuhr von Kraflfahrzeugen und Kraftlahrrädern
u das Reichszollgebiet. Die Ausfuhr von Fertigfabrikalcn
aus dem Reich nach dem Saargebiet hat sich
orfreulicherweise fast verdoppelt. Sie siieg von 21
Millionen auf rund 62 Millionen Reichsmark und erlreckt
sich vor allem auf Möbel und andere Holzwaren,
clektrotechnische Erzeugnisse, elektrische Maschinen
einschließlich Teile, Papier und Papierwaren,
Paraffin und Waren aus Wachs, Kessel, Teile und Zujchör
von Maschinen, Schuhwerk und Lederwaren,
Waren aus Kupfer, chemische und pharmazeutische
Irzeugnisse, Röhren und Walzen aus Eisen, Bücher
und Noten, ferner Glas und Glaswaren, Werkzeug
maschinen sowie Erzeugnisse der Feinmechanik.
Als kurz zusammengefaßtes Ergebnis der vorstehenlen
Betrachtungen läßt sich folgendes sagen: Zunahme
der wechselseitigen Beziehungen sowohl von
lecuischer als auch von saarländischer Seite unter zuıchmender
Bedeutung der Fertigwaren. Man wird
offen dürfen, daß das Saarzollabkommen vom 23.
Fehruar 1928 auf die weitere Entwicklung des deutsch.
saarländischen Warenaustausches einen günstigen Ein
uß ausüben wird.
—”
ar
up WB we
ar
A
Neitestgehende
ahlungserleichterungen
Mäßige Monatsraten
4,
[
Bahnhofstraße 32 Fernsprecher 4762.
Saarbrücken 3