Full text : 33.1928 (0033)

708

Bezeichnung der Ware

Lebende Tiere

Lebenmittel Rohstofte und
und Getränke: * halbfertigae Waren

Fertige Waren

Insaesamt *#

FL ANAND

I... 4+000nD*

1 10000)

LAT

lin1000RN

Einfuhr
aus dem Saargebiet 1927
ı Vierteljahr.........
2, Vierteljahr... .....
3, Vierteljahr...... .
4. Vierteliahr.........
Insaesamt

Z

853.1
991.0
598.1
665.9
2310871

285
813
182
31
11391

335 987,3
389 281.0
480 808,8
463 806.2
16198258

13 679
15.695
16 292
17282
92 948

201171.1 334538
285 566.9 46 092
257 660.67 43 609
243 693,7 43 066
a88 092.21 166 290

537 961.5
675 838.9
689 065.1
708 181.€
11 047.7

47419
62.100
60 091
_60 715
98() 995

2,6
15.8
18.4

26

Ausfuhr
nad dem Saargebiet 1927 |
l. Vierteljahr. 4
2. Vierteljahr. . .
3. Vierteljahr. . .
%. Vierteljahr... .
Insgesamt ı

27.2
66,7
547.0
173.5
014.4

41 8 590,2
105 5047.9
715 4072.09
4 11 344.8
055 1 29 0964,8

2745
1 930
2078
3.106
0 859

6 929 6799.31 7823 217994.3 17588
6873 103784 9670 252524,3' 18578
7626 S788,8i 9818 3049588 197837
6851 _ 11461.2° 4777 245002,7 24928
28279 | 837422.71 41588 11020 565.1! 80781
‘ortgelassen. da weder Finfuhr noch Ausfuhr.

‘“) 3 Pferde. **) Gold und Silher sind in der Tabelle

Die Entwicklung des deuisch-saarländischen Waren-‚erkehrs
 in den einzelnen Vierteljahren des Jahres
1927 ist bei der Kinfuhr in das Reichszollgebiel, was
lie Menge anbetrifft, durch eine ständige Sleigerung
zsckennzeichnel. während hinsichllich des erreichten
Warenwerles der Höhepunkt im zweilen Vierteljahr
jegl. An dieser Summe von 62 Millionen Reichsmark
sind Ferligerzeugnisse mil rund 75°, beteiligt. nämich
 mit 46 Millionen Reichsmark. Diese wiederum ent-TaHen
 hauptsächlich auf Tonwaren, Glas. Eisenwaren.
Maschinen und Leder, deren Absatz im Reichszollgebiel
zegenüber dem ersten Vierleljahr 1927 in den meisten
Zällen auf über das Doppelte gesliegen isl. Die Aus-Iuhr
 aus dem Reich in das Saargebief hat in den
Jrei ersten Vierleljahren der Menge nach zugenommen
und im letzten Vierleljahr auffallenderweise einen
Rückgang erfahren. Dem Werle nach weist die Aus-Muhr
 eine ständige Zunahme auf, die im letzlien
vierteljahr ihren Höhepunkt erreicht. Der mengenmäßige
 Rückgang und die werlmäßige Steigerung im
letzten Vierteljahr sind dadurch zu erklären, daß sich
in dieser Zeit die Ausfuhr von lebenden Tieren sowie
Rohstoffen und halblertigen Waren verringert hal. jeloch
 die Ausfuhr von Lebensmilleln und Gelränken
sowie vor allem von ferligen Waren erheblich gestiegen
 isl. In der starken Steigerung der Ferligwarenyusfuhr
 ist zweifellos eine Folge des deutsch-Französischen
 lHandelsabkommens vom August 1926 zu
schen. Vermullich komml in den erhöhten Ziffern
uch die Weihnachtskonjunktur zum Ausdruck.
Wie sich der deutsch-saarländische Warenauslausch
m Jahre 1927 im Vergleich zum Jahre
1926 vollzogen hal. ist aus der am Schluß dieser
ausführungen folgenden Uebersicht nach der Gruppencinteilung
 des internalionalen Verzeichnisses im einzelnen
 zu erschen. In der Gruppe „Lebende
Fiere“ ist bei der Einfuhr aus dem Saargebiet in
Jas Reichszollgebiet ein derartiger Rückgang zu verzeichnen,
 daß sie kaum mehr nennenswert ist. Nach
der Vierleljahresaufsliellung scheint sie allerdings wieder
 im Steigen zu sein, und zwar entfällt die Steigerung
 lediglich auf Rindvich. Die Ausfuhr lebender
Tiere aus dem Reichszollgebiet in das Saargebielt
ist gegenüber 1926 auf über das Zwölffache gestiegen.
Sie ist besonders auffallend bei Schweinen (von 4000
auf rund 1 Million Reichsmark". Die Einfuhr von

‚Lebensmitteln und Geilränken“” aus dem
saargebiet in das Reichszollgebiet zeigt seit Jahrer
ne sinkende Tendenz. Im Vergleich zum Vorjahre
jelrägt der Rückgang 1927 etwa ein Dritiel. Er ent
äMl auf Mehl und andere Müllereierzeugnisse von
(375000 auf 336000 RM... auf dessen Ursache wir
jereMts bei der Belrachthung des deutsch-saarländischer
Narenyerkehrs von Januar bis September hingewieser
yaben, Die Verschiehung der Preisverhältnisse durel
“rankeninflalion und -deflation, der deutsche Zol
ind die französische Getreideknappheit infolge dei
chlechten Ernie von 1926 haben eine vollstän
lige Umkehrung von Bezug und Lieferung von Melt
zur Folge gehabl. 1926 war das Saargebiel ein Mehl
sxportgebiet, während es 1927 zum Importgebiel ge
worden ist. Zugenommen hal ferner die Einfuhr vor
Malz, Tleisch, Speck und Fleischwürsten, Obst, Wein
and Most und vor allem Bier aus dem Saargebiel
N das Reichszollgebiel, Da mil Ausnahme von Bier
ind Malz das Saargebiel cine eigene Produktion ga
nicht oder nur in schr geringem Maße besitzt. is!
iınzunehmen. daß diese Einfuhr von französischen Er
zeugnissen bestritten wird, die über das Saargebie
n das deutsche Zollgebiel eingeführt worden sind
Die Einfuhr von Bier ist von 37000 auf 162000 RM
n 1927 gestiegen, was auf den Versand der Grenz
rauereien des Saargebietes zurückzuführen ist
\n der Ausfuhr von Lebensmitteln und Geträn
ken aus dem Reichszollgebiet in das Saargebie'
sind ausschlaggebend Kartoffeln, Harl- und Weichkäse
chl und andere Müllercierzeugnisse, Speisefette, Weir
ind Most. Fische und Fischzubereilungen. Fleisch und
Speck elc. sowie Roggen beieiligt. Im Vergleich zur
Vorjahre hal für alle diese Erzeugnisse, mit Ausnahme
on Gerste und — der Menge nach -— von frischer
Xarloffeln. der Absatz im Saargebiet erheblich ge
eigerL werden können. Insgesamt ist die Ausfuhr
von Lebensmitteln und Gelränken von 6 Millione'
auf 10 Millionen Reichsmark gestiegen.
Die Gruppe „Rohsloffe und halbfertig“
Waren“ sicht in ihrer Bedeutung für die Einfuhr
ıus dem Saargebiet in das Reichszollgebiet an zweiter
Stelle. Sic hat gegenüber 1926 um 40 bis 50% ZUscenommen
 ‘von 44449000 auf 62948000 RM... An
ülieser Steigerung sind fast alle Waren beteiligt, an
erster Stelle die Steinkohlen. Ihre Einfuhr stieg
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.