von Marseille ab 13,55 und Nizza ab 8,40); Ankunft in
jaarbrücken 9,06 (bisher 10,06), Abfahrt in Saarbrücken
10,14, Ankunft in Frankfurt 14,08 mit Anschluß an FD 5
ab 14,40, Berlin an 22,00. Dies ist die schnellste Verbin-Jung
von Saarbrücken nach Berlin in 11 Stunden 46
Minuten mit einer Reisezeit, die kürzer ist als vor dem
<riege.
Die Züge 134 und 144 wurden je um 1% Stunde be-;schleunigt;
D 134 fährt in Frankfurt ab 7,46, statt bisher
7.12. DI kommt in Saarbrücken an 15,00 Uhr (bisher
15,30).
Die Züge über die Nordpfalz erfahren nur geringe
Veränderungen. D 115 fährt ab 12,15, statt 12,05 bisher;
) 116 kommt an 16,20, statt 16,32 bisher und erreicht
Jamit Anschluß an D 167 nach Köln. D 38 kommt
11,30 an statt 12,10. D 131 fährt 16,04 ab (bisher 16,12),
ım noch einen Anschluß in Ludwigshafen zum Uebergange
zuf D 86 in Mannheim nach Basel zu erreichen. D 56
jäährt bei gleicher Ankunit in Saarbrücken in München
ine Stunde später, ab 22,05.
Von den Zügen der Südpfalz kommt D 54 um 21,20
;tatt 21,40 an. Der beschleunigte Pz 911 wird bereits
3 Uhr abfahren gegen 5,34 bisher, Ankunft in München
17,42 (bisher 18,00). Für den Nahverkehr im Saargebiete,
jür den der genannte Zug reichlich früh lag, werden
wir einen neuen Zug einlegen müssen mit Abfahrt etwa
5 Uhr. Als Gegenzug ist ein Personenzug mit Abfahrt
von Zweibrücken etwa 14,30 in Aussicht genommen, da
nachmittags eine große Zuglücke auf der genannten Strecke
besteht. Da aus Richtung Karlsruhe und der Südpfalz
nach Saarbrücken morgens und in umgekehrter Richtung
abends keine schnellfahrende Verbindung besteht, ist die
Zinlegung eines neuen Eilzugpaares zunächst für den
sommer geplant. E 50 Karlsruhe ab 6,45, Saarbrücken an
10,15; E 51 Saarbrücken ab 13,18, Karlsruhe an 22,07.
Von den Zügen nach Straßburg wird: D 164 etwa
34 Stunden später verkehren: Saarbrücken ab 11,38,
Straßburg an 13,53 mit Anschluß nach Marseille und
Nizza. D 159 mit Anschluß von Basel fährt ab Straß-Jurg
19,25, statt bisher 20,09; Ankunft in Saarbrücken
21,32, statt bisher 22,04. D 157 mit direktem Anschluß
von Marseille—-Lyon wird in Straßburg 7,45 abfahren,
;tatt bisher 8,30, Ankunft in Saarbrücken 9,45, statt bisher
10,32.
Durch die Früherlegung des D 157 und gleichzeitige
Späterlegung des D-Zuges 17 Basel— Amsterdam ist der
Anschluß in Straßburg aufgegeben; die Verwaltung Straßburg
hat auf unsere Vorstellungen gegen die Aufhebung
des Anschlusses erwidert, der Zug 17 sei spätergelegt
werden, um die durchgehende Verbindung Schweiz--Holland
zu verbessern. Der Uebergang von Reisenden
ıach dem Saargebiet sei nach Ausweis der Zählung gleich
Null gewesen. Die Früherlegung des D 157 sei von
ler Handelskammer Straßburg beantragt worden. Als
Frühverbindung von‘ Straßburg ist die frühere Ankunft
ur zu begrüßen, Auch aus unseren Feststellungen aus
der letzten Zeit ergibt sich, daß der Uebergang von D 17
auf D 1537 äußerst gering ist. Zum Schlusse möchte
ich noch darauf aufmerksam machen, daß der Schlafwagen
in den Zügen 39.56 nach und von München wegen allzu
geringer Benutzung leider wahrscheinlich nicht mehr bis
Saarbrücken durchgeführt wird. Es ist jetzt vorgeschlagen,
den Schlafwagen in den genannten Zügen nur von und
bis Mannheim laufen zu Tassen. Die Reisenden aus der
Pfalz und dem Saargebiet könnten den Wagen ab Mannheim
benutzen, und zwar bei der Hinfahrt nach München
‚on 23 Uhr ab. Bei dem Zuge 56 soll der Schlafwagen
dei der Ankunft in Mannheim um 4,21 Uhr ausgesetzt
werden. Den Reisenden soll aber gestattet werden, bis
ım 8 Uhr im Schlafwagen zu verweilen. Die Reisenden
zus dem Saargebiet können dann zur Weiterfahrt den
D 38 mit Ankunft um 11,30 Uhr in Saarbrücken benutzen.
Merr Assessor Lütke bedauert es, daß der Schlafwagen
nach München in D 39 weggefallen sei und glaubt annehmen
zu müssen, daß weniger die ungenügende Be-;etzung
ab Saarbrücken der Grund des Wegfalles sei, als
vielmehr der Umstand, daß für Mannheim und Ludwigsnafen
günstigere Verhältnisse geschaffen werden sollen.
Sr bittet, insbesondere auch eine günstigere Schlafwagenverbindung
von Berlin über Mannheim einzurichten mit
ler Ankunft in Saarbrücken etwa gegen 10,30 Uhr, damit
lie Bürosiunden vormittags noch ausgenutzt werden
<önnten
Herr Präsident Dr. Fischer erwidert, daß der Wegall
des Schlafwagens nach München auf die ungenügende
nanspruchnahme ab Saarbrücken zurückzuführen sei,
Die bestehenden Nachtverbindungen nach und von Berlin
nüßten als günstig bezeichnet werden. Nach Berlin Abahrt
zweckmäßig mit D 141 und Uebergang im Zuge
ıb Mainz auf D45 mit Schlafwagen, in Berlin-Friedrichstraße
an 8,44 Uhr oder in Frankfurt Uebergang auf D1
n Berlin Anh. Bahnhof an 7,25. Von Berlin bestehe die
zünstige Schlafwagenverbindung mit D 46, Berlin ab 20,23
Friedrichstraße), Uebergang im Zuge vor Mainz, weiter
nit D 134, Saarbrücken an 12,40, oder bei Benutzung
les Karlsruher Schlafwagens, Weiterfahrt mit D78 bis
Aannheim und dort Uebergang auf D38 mit Ankunft
2,10 Uhr in Saarbrücken. Es müsse jedenfalls festgestellt
verden, daß für den kommenden Fahrplan doch viele
Y/orteile für Saarbrücken erreicht worden seien. Die Fahr-;eit
nach Berlin werde wieder die gleiche wie vor dem
<riege sein. Durch die Schaffung der neuen Verbindung
ı1ach Paris mit D 138 sei den Wünschen der Reisenden,
ienen der D 148 in Paris zu früh ankam, Rechnung geragen,
Herr Assessor Lütke gibt zu, daß die Tagesverbinlungen
gut seien, betont aber, daß die Nachtverbindungen
ıoch besser werden sollten, und daß vor allem auf durchzehende
Schlafwagenverbindungen Saarbrücken—Berlin und
‚urück nicht verzichtet werden könne.
Herr Präsident Dr. Fischer antwortet, daß der Wunsch
‚egreiflich sei. Er bittet, entsprechende Anträge auf Grund
lieser Niederschrift zu stellen, damit bei den nächsten
Zahrplanbesprechungen mit den beteiligten Verwaltungen
ıerüber erneut verhandelt werden könne.
i. Tarifangelegenheiten und Fragen
des Personenverkehrs.
Herr Abteilungsdirektor Nicklaus nimmt Bezug auf
lie monatlichen und jährlichen Betriebs- und Verkehrsjerichte
sowie auf die veröffentlichte Verkehrsstatistik und
rwähnt, daß der für den Personenverkehr bestimmte
daltepunkt Wiebelskirchen im Bau begriffen sei, der
'urzeit nur für den Personen- und Stückgutverkehr einjerichtete
Haltepunkt Namborn nunmehr für den Wagenadungsverkehr
eingerichtet werde und daß die Frage der
euen Haltepunkte Rentrisch und Bildstock für den Fall
ines befriedigenden Abschlusses der mit den Interessenten
u pflegenden Verhandlungen voraussichtlich baldigst ihrer
ndgültigen Lösung zugeführt werden könne.
Im Personenverkehr sei die Benützung der Eisenbahn
;och etwas gestiegen. Die Tarifsätze hätten eine Andeung
nicht erfahren. Es seien nur einzelne, ausschließlich
m Interesse des reisenden Publikums liegende Aendeungen
der Tarifbestimmungen durchgeführt worden.
Der Verkehr mit Sonntagskarten habe sich bedeutend
zehoben, und zwar um etwa 30%, was namentlich
ıuf die Aenderung der Bestimmungen über die Gültigkeitslauer
der Sonntagsrückfahrkarten vor und nach Sonn- und
7esttagen und weiterhin darauf zurückzuführen sei, daß
ntfernt gelegenere Stationen der Deutschen Reichsbahn,
vie z. B. Karlsruhe, Mainz, Wiesbaden und Frankfurt a. M.
n den Verkehr mit Sonntagskarten einbezogen wurden.
‘ie Auflage von Sonntagskarten nach den entfernt gegenen
Stationen würde es den Reisenden namentlich
ann, wenn mehrere Sonn- und Feiertage hintereinander
olgen, ermöglichen, mit den billigen Sonntagskarten weite
deisen zu unternehmen, die z. B. bei einer Weiterlösung
n Frankfurt a. M. selbst bis Berlin ausgedehnt werden
<Önnten.
Die in letzter Zeit zahlreich eingegangenen Anträge
uf Einführung weiterer Verbindungen mit Sonntagsrückahrkarten
würden noch vor Beginn des Sommerfahrılanes
einer eingehenden Prüfung unterzogen und beücksichtigt
werden, soweit sich dies mit dem Wesen und
lem Zweck der Sonntagsrückfahrkarten vereinbaren ließe.
is sei jedoch schon jetzt hervorzuheben, daß ein Teil
lieser Anträge im Hinblick auf den Zweck der Sonntagsückfahrkarten
zu weit ginge und ohne Schädigung der
jelange der Eisenbahnverwaltung nicht genehmigt wer-'en
könne.
Weiterhin seien im internationalen Verkehr neue Tarife
ür den Personen- und Gepäckverkehr eingeführt worden,
.nd zwar nach belgischen Stationen mit Tarifsätzen über
’orbach — Metz, Mettlach — Wasserbillig und Mettlach-—
<öln, nach englischen Stationen mit Tarifsätzen über Forach—Dunckeraque-—
Tilburyv und nach niederländischen