Konkurseröffnungen im Saargebiet.
“irmen: a) Mamert Hock, Orgel-, Orchestrion- und Musikautomatenfabrik,
Kommanditgesellschaft in Saarlouis;
b) Vereinigte Holzwerke Saarlouis, GO. m. b. H. in Saarjouis;
c) Mamert Hock jun. in Saarlouis; Kaufmann
Mamert Hock, Saarlouis. Eröffnungstermin: 7. Febr.
1928, vormittags 10 Uhr. Konkursverwalter: Rechtsanwalt
Donnevert, Saarlouis,
Dffene Handelsgesellschaft L. & E. Orgler, Zigarrengeschäft,
Saarbrücken 3, und deren persönlich haftende
Gesellschafter: 1. Leopold Orgler, Kautmann, 2. Frau
Ethel Orgler, Saarbrücken 3, St. Johanner Markt 29;
Leopold Orgler als einziger Inhaber der Krawattenjabrik
Orma in Saarbrücken 3. Eröffnungstermin:
3. Februar 1028, vormittags 9,45 Uhr. Konkursverwalter:
Rechtsanwalt Cohen, Saarbrücken,
<aufmann Aron Goldstein, Inhaber einer Textilwarenhandlung
in Dillingen. Eröffnungstermin: 10. Februar 1928,
nachmittags 1 Uhr. Konkursverwalter: Rechtsanwalt
Kropf, Saarlouis.
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Die Indexzilfern der Stadt Saarbrücken und des Saargebieles
im Januar 1928.
Nach Mitteilung des Statistischen Amtes der Repierungs-Kommission
hatten die Index/iffern der Stadt Saarbrücken
ınd des Saaryebietes im Januar 1928 folgende Höhe:
Stadt
Saarbrücken Saargebiet
Gesamtlebenshaltungskosten 595,5 589
Gesamtlebenshaltung ohne Wohnung661,1 6553
Zrnährung 608,9 606
Wohnung 338,7 338,7
Heizung und Beleuchtung 603,2 623
Bekleidung 8403 768
Sonstiger Bedarf einschl. Verkehr 309,8 826
Ernährung, Wohnung, Heizung, Be- -
leuchtung und Bekleidung 573,6 565
Uebersicht! über die Tätigkeit des Arbeitsnachweises
der Stadt Saarbrücken im Monat Dezember 1927.
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Die Lage des Arbeitsmarktes hat sich im letzten Monat
des Jahres 1927 weiter wesentlich verschlechtert. Am
:Ühlbarsten trug zu dieser Verschlechterung die Einstellung
Jer Außen- und Bauarbeiten infolge des anhaltenden Frostwetters
bei, Fast alle Arbeitskräfte im Hoch- und Tiefbau
änd zur Entlassung gekommen. Die Zahl der Erwerbs-Osenunterstützungsempfänger
ist ganz erheblich gestiegen
In der Landwirtschaft war die Vermittlungstätigkeit äußerst
zering. Im Metallverarbeitungsgewerbe waren die Bechäftigungsmöglichkeiten
im großen und ganzen noch be-Tiedigend,
wenngleich eine mehr oder minder merkliche
Jezember
921
November
765
mehr
156
weniger
_Mitte’lungen
des Wirts”
‘= Vereins.
Tagesordnung der Vorslandssilzung
les Wirtschaftlichen Vereins am 18. Februar 1928.
Der am 18. Februar 1928 stattfindenden Vorstandsäitzung
liegt folgende vorläufige Tagesordnung zugrunde:
ı.. Bericht über das Ergebnis der Saarzollverhandlungen.
Zollpolitische Uebersicht: Französische Zollerhöhungen.
Neue französische Handelsverträge.
Regelung der Aufwertung im Saargebiet.
verkehrs- und Tariffragen. Bericht über die Besprechung
mit der Eisenbahndirektion.
zeparationslieferungen.
Sasfernversorgung im Saargebiet.
Jerschiedenes.
Verein zur Wahrung der gemeinsamen
wirtschaftlichen Interessen im Saargebiet
Der Generalsekretär: I. A.: Martin,
\bschwächung nicht unverkennbar ist. Die Beschäftigungs-‚erhältnisse
im Holzgewerbe waren unter dem Einfluß
jer Verschlechterung im Baugewerbe abflauend. Im Nahungs-
und Genußmittelgewerbe war die Lage äußerst
‚uhig. Nachfrage nach Aushiliskrätten vor den Feiertagen
restand gar nicht. Auch das Bekleidungsgewerbe zeigte
zrößtenteils eine weitere Verschlechterung der Arbeitsmarktlage.
Im Baugewerbe nahmen die Einstellungen unter
Jem Einfluß des Frostwetters in starkem Umfanye ihren
Fortgang. Die Vermittlungstätigkeit ruhte fast ganz, Für
len kaufmännischen Stellenmarkt brachten auch die Feier-‚age
nicht die erwartete Besserung. Nachfrage nach kaufnännischen
Kräften war gering. In der weiblichen Abeilung
war Angebot und Nachfrage infolge der Feiertage
uhig. Im kaufmännischen Gewerbe konnten einige Ausıilfskräfte
vermittelt werden.
Berufsamt. Die Verhandlungen mit den Innungen
‚ber Einstellung von Lehrlingen sind im Gange. Beiderseits,
‚on den Innungen wie vom Berufsamt, wird die Notvendigkeit
einer gut organisierten Berufsberatung, die geneinsam
mit den Berufsvertretern erfolgt, betont. Die Benühungen
der Handwerkskammer und des Berufsamtes,
;dandwerk und Berufsamt zu gedeihlicher Zusammenarbeit
zu bringen, waren von Erfolg. Auch die Zusammenarbeit
zwischen Schule und Berufsamt war gut und erfolgreich.
Die ärztliche Untersuchung der zur Entlassung kommenden
Schulkinder ist beendet. Der größte Teil der Schülerkarten
ist bereits zum Berufsamt gekommen. Der Rest
geht in diesen Tagen ein. Den Schulen geht in den
nächsten Tagen weitere Mitteilung über die Lehrlingsvermittlung
zu.
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Saarıuirkschafts-Statistik
Heft I.
Erhältlich bei der Handelskammer zu Saarbrücken
und in allen Buchhandlungen des Saargebietes.
Preis 9 Fr. bzw. 1.50 RM
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