Full text : 32.1927 (0032)

Finfuhr
[925
3 163 874
3346 419
3317 950
3.073 088
20981700
3124373
3.225 382
3582 128
3.731 010
4439 037
1578 062
3 529 339
1926
1483 033
3244 535
5 095 370
3.02)015
1399 468
5 187 955
3.016 083
5 235 332
4 625 367
5 106 4120
4 994 327
519278820

Ausfuhr

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

3 550 530
3624 210
3.755 370
3 532 110
3654 021
3184 237
3511 154
3.376 390
3852 241
1400 340
1223508
48313 712

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezembher

3 868 345
1408921
1960316
1353 169
41695906
4671 554
3244187
3543 482
5.196 6841
6 103 279
5.329 269
5 304 Riff}

Beteiligung der verschiedenen Länder an dem französischen
Außenhandel im Jahre 1926 (in 1000 Fr.)
Unterschied
gegenüber
1925
+1481 295
+ 670213
42 529 239

Einfuhr 1926
Vereinigte Staaten 7913087
Grossbritannien 6516 654
Deutschland 4 903 961
Belg.-lux, Wirtschaftsunion
 4.466.467
Italien 2 324 868
Argentinien 2149 142
Niederlande 1783 -79
Brasilien ! 552127
Spanien ı 050 513
Schweiz 035 099
Schweden 802 504
Japan 410 700
Canada 399 569
Polen 375 952
Norwegen 347 278
Tschechoslowakei 250 135
Portugal 171 829
Jugoslavien 117 750
Andere Länder 16 069 261
Franz Kol. und
Protektoratsländer 6876 550

3.082 349
720 391
51309
11 966
370 186
834 361
785 739
554 600
338 780
338 288

41.370.419
593 053
516 231
505 566
181 820
215 259
249 120
252441
FE 73348
1 60 282

284 973
182 814

+ 62346
+ 66885

12 320 649

+4 366 587*

* „Andere Länder“. Jugoslavien, Polen und Portugal.

2.2924 361

Unterschied
gegenüber
1925
41 621 721

Ausfuhr
Grossbritannien
Belg -Jux.
Wirtschaftsunion 9391 376
Deutschland 4427 779
Vereinigte Staaten 3 991 572
Schweiz 3 636 J11
Italien 2599117
Spanien 1 826 603
Niederlande 1808 120
Argentinien ; 229519
Brasilien 638 197
Canada 642 890
Polen 461 507
Portugal 351 418
Japan 341 054
Tschechoslowakei 277 072
Schweden 269 708
Norwegen 187 446
Jugos’avien 118 841
Andere Länder 7 563 898
Franz. Kolonien u,
Protektoratsländ., 9187 608

1925
8957 374

7 596 479
3.754 152
3 058 132
2.921 502
2 209 006
1423 539
219 901
823 968
460 934
359 050

+1 790 144
673 298
836 232
711 584
78273
405 370
588 064
405 712
177 150
283 550

243 762
175 246
148 101
88 807
5518678
6 454 844

96 608
101 835
121 612
38 518
‚— 954 198*
42 225 647

* „Andere Länder". Jugoslavien, Polen und Portugal

Soziales.

Jahresbericht des Schlichtungsausschusses Saarbrücken
 für das Jahr 1926.
Der Schlichtungsausschuß Saarbrücken wurde im Berichtsjahre
 1926 bei insgesamt 51 (im Vorjahre 74) Streitsachen
zwsichen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zum Vermitteln angerufen.
 Die Benutzung des Schlichtungsausschusses war
also im Jahre 1926 eine geringere als im Jahre 1925. Von
diesen 51 Streitsachen waren 29 (im Vorjahre 39) Kollektivstreitigkeiten,
 d. h. solche Streitigkeiten, die sich nicht auf
einen Einzelbetrieb, sondern auf eine mehrere Betriebe umfassende
 Berufsgruppe erstreckten, und 32 (353) Einzelstreitigkeiten,
 d. h. solche, die sich auf nur einen Betrieb erstreckten
In 50 (68) Fällen ging die Anrufung von Arbeitnehmerseite,
in 1 (6) Fällen von Arbeitgeberseite aus. In 43 (641) Fällen
waren Arbeiter und in 8 (10) Fällen Angestelite an den
Streitsachen beteiligt. In 50 (73) Fällen betrafen die Streitigkeiten
 Lohn- und Gehaltsregelungen in in 1 (1) Falle die
Regelung von sonstigen Betriebsverhältnissen.
Schlichtungssitzungen wurden insgesamt 41 (55) abgehalten.
in diesen 41 (55) Sitzungen beschäftigte sich der Schlichungsausschuß
 mit 39 (50) Streitsachen. Von diesen 39 (50)
Streitsachen wurden 37 (47) in je einer Sitzung behandelt,
vährend 2 (3) Streitsachen zwei Sitzungen benötigten. Zur
Fällung eines Spruches kam es in 32 (46) Streitfällen; in
5 (4) Streitfällen konnte eine Mehrheit für einen Spruch
ıicht gefunden werden, so daß die Sitzungen unentschieden
andeten; in 1 (0) Falle kam es während der Verhandlungen
zwischen den Parteien ohne Spruch zu einer Einigung.
Von den 32 (46) gefällten Sprüchen wurden 25 (33)
Sprüche von beiden Seiten angenommen, während 7 (13)
Sprüche von einer der streitenden Seiten abgelehnt wurden.
Von diesen 7 (13) Ablehnungen gingen 5 (8) von Arbeitzeberseite
 und 2 (4) von Arbeitnehmerseite aus. Die 5 (8)
‚on  Arbeitgeberseite ausgehenden Ablehnungen betrafen in
| (7) Fällen Arbeiter und in 4 (1) FäMen Angestellte. Die
2 (4) Arbeitnehmerablehnungen gingen sämtlich von Arbeitern
zus, Es ist also die eigenartige Tatsache zu verzeichnen,
laß von insgesamt 25 Arbeiterschiedssprüchen nur 1 von
Arbeitgeberseite abgelehnt wurde, während von insgesamt 7
Angestelltenschiedssprüchen 4 von Arbeıtgeberseite abgelehnt
vurden, wobei von Angestelltenseite selbst nicht eine einzige
Ablehnung erfolgte. Bei der Annahme der Arbeiterschiedssprüche
 durch die Arbeitgeberseite ist jedoch noch zu erwähnen,
 daß einige wenige Sprüche vor der Annahme durch
die Arbeitgeberseite in geringen Teilen abgeändert wurden
Da die Arbeiterseite diese geringe Abänderung des
5pruches durch die Arbeitgeberseite schließlich anerkannte,
wurden diese Sprüche als angenommene Schiedssprüche hier
verbucht.
Ohne Fällung eines Spruches wurden 12 (24) Streitigkeiten
erledigt, und zwar 8 (14) Fälle infolge Einigung unter
den Parteien durch Vermittelung des Vorsitzenden des
Schlichtungsausschusses und 4 (10) Fälle durch Zurücknahme
des Antrages durch die anrufende Partei.
Vom Schlichtungsausschuß behandelt worden sind also von
den 51 (74) Anrufungsfällen insgesamt 47 (64) Streitfälle.
Von diesen 47 (64) Streitfällen endeten nach den obigen
Angaben 34 (47) Streitfälle mit einer Einigung zwischen den
Parteien, während in 13 (17) Fällen eine Einigung nicht
erzielt werden konnte. Von den 34 mit einer Einigung
endenden Streitfällen bezogen sich 31 Streitfälle auf Arjeiter
 und 3 auf Angestellte; von den 13 nicht mit einer
Zinigung endenden Streitfällen bezogen sich 9 auf Arbeiter
ınd 4 auf Angestellte. Die Tätigkeit des Schlichtungszusschusses
 war also im Berichtsjahre bei den Arbeitern
veitaus erfolgreicher als bei den Angestellten.
Aus dem Vergleich der Zahlen des Jahres 1926 mit denenigen
 des Jahres 1925 ist zu ersehen, daß der Schlichtungsausschuß
 im Jahre 1926 weniger häufig angerufen wurde
als im Vorjahre. Der Grund hierfür ist in der Tatsache
zu suchen, daß in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres
durch die Kurssteigerung des französischen Franken von
zelbst eine Wertsteigerung der Löhne und Gehälter eingetreten
 ist, weshalb in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres
die Anrufung des Schlichtungsausschusses weniger häufig
erfolgte als im ersten Halbjahre,
Der relative Erfolg des Schlichtungswesens hat sich im
Berichtsjahre gegenüber dem Vorjahre etwas gebessert. Im
Berichtsjahre endeten von den gesamten 51 Anrufungsfällen
34 Fälle, das sind 67% der Streitfäle,,mit einer Einigung
unter den Parteien, im Vorjahre betrug dieser Prozentsatz
64%. Wir sehen also eine geringe Besserung des Erfolges
des Schlichtungswesens.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.