Bei einem Gesamttonneninhalt der Schiffe von 197042 ‚
belief sich der Zu-Tal-Verkehr durch die Güdinger
Schleuse im zweiten Vierteljahr 1927 auf 131430 t, die hauptsächlich
auf Eisenerz, Kalkstein, Kies und Mergel entfallen.
Der Rückgang gegenüber dem ersten Vierteljahr ist auf düe
jährlich in den Sommermonaten eintretende Schiffssperre auf
der kanalisierten Saar zurückzuführen.
Im Zu-Berg-Verkehr belief sich der Versand des
Saargebietes bei 200847 t Gesamtinhalt der Schiffe auf
130500 t. Obgleich der Versand von Kohle auf diesem
Wege im Vergleich zu dem ersten Viertel dieses Jahres etwas
zugenommen hat, ist die Menge des zweiten Vierteljahres von
1926 noch nicht wicder erreicht.
Bei der Betrachtung der Verteilung des Verkehrs auf die
verschiedenen Häfen zeigt sich, daß der Zu-Tal-Verkehr von
Saarbrücken weiter zurückgeht, während sein Zu-Berg-Verkehr
eine geringe Steigerung erfahren hat.
Übersicht über die Förderung der französischen
Saargruben im Monat September
und in den ersten 9 Monaten 1927.
Kohlenförderung ‚ausgelesen u.
gewaschen):
Staatliche Gruben
Verpachtete Gruben
Insgesamt :
Die Förderung verteilt sich auf
Arbeitstage
Durchschnittl Tagesförderung
Verteilung der Kollen:
Zechenselbstverbrauch (einschliesslich
elektr.Zentralen
u,angeschlossene: Betriebe)
Lieferung an die Bergarbeiter
Lieferung an die eigenen
Kokereien
Lieferung an die Brikettfabriken
Verkauf und Versand
Verlust bei Lagerung
Gesamtabsatz :
Verminderung der Haldenbestände
Vermehrung der Haldenbestände
erste
9 Monate
August 1927 Sept, 1927 1927
1087422t 1081279t 9936 050t
_ 32694t _ 31424t 293667t
1120116t 1112703 10229717
23.63 24,02 209,89
47393t 46320t 48736t
81869 t 83212t 772023 t
24719 81828t 269271t
31485 t 31348t 271622t
- — 384 t
98510: 948523t 8416985 t
1106 583€ 10941911% 9730285%
13533 t 17792t 1499432t
1120116t 1112703t 10229717t
Gesamtförderung:
In den eigenen Kokereien wurden
erzeugt:
Koks
Briketts
Haldenbestände am Ende des
Monats:
Kohlen
Koks
Briketts
21967 t 22161t 191832t
285 t
546884t 564676t 564676t
3 762% 2509t 2509 t
29 29% 29t
Insgesamt : 550675t 567214t 567214t
Stärke der Belegschaft :
Arbeiter unter Tage 52 333 51 788 51 788
Arbeiter über Tage 14 828 14628 14 628
Arbeiter der anderen Betriebe 2813 2795 2795
Gesamtzahl der Arbeiter 69974 69211 69211
Beamte und Angestellte 3656 3653 3653
Gesamtzahl des Personals: 73630 72864 72864
Ergebnis:
Durchschnitt), Tagesleistung
der Arbeiter unter u, über
Tage in Kilogramm
731
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Der deutsch-saarländische Kohlenaustausch
im September 1927,
Nach den monatlichen Nachweisen des Statistischen Reichsamtes
wurden im September 1927 folgende Kohlenmengen
von der Saar nach dem übrigen Deutschland eingeführt bzw.
vom Reich nach dem Saargebiet ausgeführt:
Eirfuhr aus d. Saargebiet: Ausfuhr nach dem Saargebiet
Steinkohlen | Steinkohlen ı Kohs (Braunk. Brik.‘Steink, Brik
september
August
Tali
Juni
Mai
April
März
tebruar
Tanuar
'nsgesamt
108 118,2
106 984.3
93 107,6
98 6468
94 350
66 569,5
81 122,5
110 228,5
63 188.1
822 51.0
£
16 203,4
18 646 7
178115
4.065
‚6.005
R0485
41
5 361,6
49370
5 707,5
5722
„28,8
£76,6
+ 501,1
‚490,2
380,8
46 255,8
3 702,5
30415
1975
465
2520
2.035
3010
3.030
A671
250)
35,0
351
| 175
06.
4,4
"245.1
Indexziffern der Stadt Saarbrücken und des
Saargebietes im Monat Oktober 1927.
Nach Mitteilung des Statistischen Amtes der Remien En
<ommission des Saargebietes hatten die Indexziffern der Stadt
Saarbrücken und‘ des Saargebietes im Oktober 1927 {fol
yende Höhe:
Saarbrücken Saargebiet
Stadt
586,3 581
649,6 641
592,6 595
238,7 338,7
603,2 606
831.1 744
817,4 820
562,7 555
Gesamtlebenshaltungskosten
Gesamtlebenshaltung ohne Wohnung
Zrnährung
Wohnung
deizung und Beleuchtung
3Zekleidung
Sonstiger Bedarf einschl. Verkehr
Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung
und Bekleidung
Bericht des Arbeitr-achweises der Stadt
Saarbrücken im Monat Oktober 1927.
58 |
= 365 )| =
| E Jös*;| E
PAR | @
€ - z S
LE
>57 '0al Tori Wi fs 586!
16431853 2171070784 160 944[743/123) 8661
Rest des
Yormonats
Oktober
651
September
747
mehr
weniger
96
— * — 1
{ {
[01] ınıjeso 33] 313.183 al 187b70l | 280!
Der Arbeitsmarkt hat sich im Berichtsmonat trotz der vorzeschrittenen
Jahreszeit günstig weiterentwickeit, Besonders
n der ersten Monatshälfte war die Nachfrage in einzelnen
3Zerufsgruppen noch besonders stark. Erst in dzr letzten
Woche des Berichtsmonats war ein merklicher Rückgang
ler offenen Stellen festzustellen.
Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Arbeitern war
zut, wenn auch nicht mehr so stark wie in den letzten
Monaten, Mit einem weiteren Rückgang der offenen Stelien
nuß naturgemäß gerechnet werden, da die Erntearbeiten zu
Ende gehen,
Di. Einstellungen der Schwerindustrie blizben hinter demen
les Vormonats zurück, was wohl darauf zurückzuführen ist,
laß der Arbeitswechsel in den Herbst- und Wintermonaten
wesentlich geringer ist als im Sommer. Im Metallverarbeiungsgewerbe
war die Lage befriedigend, in einzelnen Beufszweigen
konnte der geforderte Bedarf nicht immer rechtzeig
gedeckt werden.
Auch im Holzgewerbe überstieg der Bedarf zeitweise die
Nachfrage, ein Stillstand war erst in den letzten Tagen
les Berichtsmonats zu verzeichnen. Im Nahrungsmittel- und
3ekleidungsgewerbe war Angebot und Nachfrage ziemlich
ausgeglichen