Full text : 32.1927 (0032)

Au

AM

AG

a.

Übersicht über die Förderung
der französischen Saargruben im Monat
August und den ersten 8 Monaten 1927.
erste
Kohlenförderung {ausgelesen u. . 8 Monate
gewaschen) : Juli 1927 August 1927 1927
Staatliche Gruben 1071394t 1087422t 8854 771t
Verpachtete Gruben _ 35023t __ 32 694% 262243 t
Insgesamt: 1106417t 1120116t 9117014t

Die Förderung verteilt sich auf
Arbeitstage
Durchschnitt! Tagesförderung
Verteilung der Konlen:
Zechenselbstverbranuch (einschliesslich
 elektr.Zentraler
u, angeschlossener Betriebe)
Lieferung an die Bergarbeiter
Lieferung an die eigenen
Kokereien
Lieferung an die Brikettfabriken

Verkauf und Versand
Verlust bei Lagerung
Gesamtabsatz :
Verminderung der Haldenbestände

Vermehrung der Haldenbestände

Gesamtförderung:
[n den eigenen Kokereien wurden
 erzengt:
Koks
Briketts
Haldenbestände am Ende des
Monats:
Kohlen
Koks
Briketts

23,08 23.63 185,87
475291 472393 t 49048 t

78356 t 81869t 688811
40870 t 24719t 237443 t
30 349% 31485 t 240274t

— 384 t
925835: 1068510t 7468462 t
1075410t 1106583t 8635374t

31007t 13533t 481640t
1106477% 1120716 9117014

21524t

21967t 169671t
285 t

533351 t
4966 t
29%
Insgesamt: 538346t
Stärke der Belegschaft :
Arbeiter unter Tage
Arbeıter über Tage
Arbeiter der anderen Betriebe
Gesamtzahl der Arbeiter
Beamte und Angestellte
Gesamtzahl des Personals:
Ergebnis:
Durchschnitt), Tagesleisumg
der Arbeiter unter n, über
Tage in Kiloeramm

546884t 546884 t
3762t 3762
29% 29t
550675t 550675t

52 333
14828
2813
69974
3656
BO a

52 333
14 828
_ 2813
69974
_3656
73630

17

730

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r

=:

Saarlı' “cken 1
Kronr- nstrahe  Telephon 4825
Bau- und Möbelbeschläge
Avtemat. Türschließer
Zubehörteile für Markisen.
Handgeschnitzte Möbelanflagen.

Koliektoren
Schleifringkörper
'ertiat als Spezialität

la Fa
Pa

Tag Fo.

Hl. Brösch,
Ingenieur, 4:9
Saarbrücken 3,
Kaiserstraße 15a,
Tel. 1829 und 4332.

Wiliefern

 waqaon- sowie
st‘ bautweit« a

Der deutsch-saarländische
Kohlenaustausch im August 1927.

Nach den monatlichen Nachweisen des Statistischen Reichsımtes
 wurden im August 1927 folgende Kohlenmengen
von der Saar nach dem übrigen Deutschland eingeführt bzw
vom Reich nach dem Saargebiet ausgeführt:
Eirfuhr aus d. Saargebiet: Ausfuhr nach dem Saargebiet
Steinkohlen | Steinkohlen | Koks |Braunk. Brik.|Steink. Brik
x t
4 937,0 35,0
5 707,5 35,1
35722
 J28,8
+ 476,6
6 801,1
> 490,2
7 380,8
10.8045

August
Tuli
Juni
Mai
April
März
Zebruar
lanyuar
nsgesamt

106 984.3 186467
93 107,6 178115
98 646.8 14065
94350 16005
66 569,5 16 048,5
811225 134527
1102285 137625
63 188,1 , 14 642,2
714.197,8 "7544271

i
3041,56 |
1975
465
2520
2.035
23010
= 930
671
7475: 245,1

Jahresbericht des Arbeitsnachweises,
der Erwerbslosenfürsorge und des
Berufsamtes der Stadt Saarbrücken.
(Schluß.)
Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung.
Das Berichtsjahr stand im Zeichen des weiteren Ausbaues
lies Berufsamtes, Die Tätigkeit des Berufsamtes hat sich
im Berichtsjahr erfreulich weiter entwickelt. Das geht schon
laraus hervor, daß 472 Lehrstellen für männliche Jugend
segen 201 im Vorjahr gemeldet wirden. Schülerkarten und
Werbemittel wurden nach neuzeitlichen Grundsätzen vervoll;-;tändigt,
 Im Herbst hatte das Berufsamt an alle Eltern der
zur Schulentlassung stehenden Kinder ein Merkblatt „Winke
nd Ratschläge zur Berufswahl‘ zugehen lassen in dem es
heißt:
1. Laßt Euren Söhnen und Töchtern eine abgeschlossene
Schulbildung zuteil werden,
Laßt Eure Kinder eine regelrechte Berufslehre durchmachen,

3, Hütet Euch vor der Wahl eines überfüllten Berufes,
Die Berufsberatung wurde, so gut es die räumlichen und
Hicnstlichen Verhältnisse zuließen, durchgeführt. Den vollständigen
 Ausbau des Berufsamtes verhinderten leider die
unzulänglichen Räumlichkeiten. Ueber die wiederholten Versuche,
 für das Arbeitsnachweis- und Berufsamt passende
‚Arbeitsnachweis‘“ alles gesagt worden.
Das Berufsamt hat der Verwaltung eine Denkschrift über
len zeitgemäßen Ausbau des Berufsamtes vorgelegt.
Um für die Folge Industrie, Handel, Handwerk praktisch
mehr an der Berufsberatung teilnehmen zu lassen, ist die
Einrichtung eines Beirates und die Bildung von Fachausschüssen
 geplant. Eine entsprechende Vorlage wird der
Verwaltung vorgelegt werden.
Die folgenden Zusammenstellungen geben ein Bild über
die Berufswünsche der Jugendlichen, über die offermen Stellen
sowie die ärztliche Untersuchung.
Zu erwähnen ist, daß von 780 Schülern
148 Schreiner,
62 Elektriker,
60 Friseure und
58 Schlosser
werden wollten. Berücksichtigt man noch die 48 Unentichlossenen
 und die 30, die kein Handwerk lernen wollen,
30 ergibt sich, daß etwa 50% der Stellensucher sich in
die oben genannten 4 Berufe drängen. Dem Berufsamt ist
2s gelungen, hier ausgleichend zu wirken. Aber auch von
ilteren Jahrgängen wurden noch Jungens in Lehrstellen unter
yebracht.,
Sogar einige junge Kaufleute, die in diesem Jahre ihre
Lehre beendet hatten und keine Möglichkeit sahen unterzukommen,
 haben sich auf Anraten des Berufsamtes dem
Handwerk zugewandt, Desgleichen war es dem Berufsamt
zelungen, einige Hilfsschüler auch älterer Jahrgänge, unterzubringen.
 Sehr viel Arbeit machten auch die Kinder, die
Räumlichkeiten zu beschaffen, ist schon unter Abschnitt
            
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