Full text : 32.1927 (0032)

b) Personen über 21 Jahren, sofern sie
in dem Haushalt eines andern leben
c) Personen unter 21 Jahren
und vom 14. Februar 1927 an für
a) Personen über 21 Jahren, sofern
sie nicht in dem Haushalt eines
andern leben 7,10 Fr. 6,10 Fr.
b) Personen über 21 Jahren, sofern sie
in dem Haushalt eines andern leben 6,10 ,, 4,20 ,
c) Personen unter 21 Jahren 4,20 ,, 3,30
Die Familien- und Kinderzulagen wurden nicht erhöht.
Sie betragen z.Zt. 2,65 Fr. bzw. 2,25 Fr.
4365 (i. V. 3689) Hauptunterstützungs-Empfänger wurden
an 68718 (52927 i. V.), 5808 (5329 i. V.) Zuschlagsempfänger
 am 92099 (75894 i. V.) Tagen mit einem Gesamtbetrage
 vom 613 279,— Fr.
unterstützt,
Krankenkassenbeiträge für Weiterversicherung
der Unterstützungsempfänger 28.905,90
642 184,90 Fr.
davon entfallen auf die Regierungskommission 535 154,10 Fr.
107 030,80 Fr.
Ausgaben für Drucksachen ({ 1363,15 Fr.
Mithin Zuschuß der Stadt 108 393,95 Fr.
Außerdem hat die Stadtverwaltung die Verwaltungskosten
zu tragen,
Uebersicht über die Inanspruchnahme der
Erwerbslosen-Fürsorge in den einzelnen
Monaten

männl, weibl.
190 „ 340
3,40 „ 265

Monat

Unterst,
Empfäng.

Unterst.,
Tage

Unterstützungs | S 1 ©
SS
Betrag Zus. [33
. 55 s
MS

Hot, Zussch!

Hot. Zueck

Haupt. Zuschl,
LAU70.35
1 1324.80
9350,55,
6875 60
5810 50|
1897.85
5695,60
L0591.65
37830.4
V7RS

April 1026
Mai „ ı 110
Juni | %
Juli 82
August „ 175
Sept. „ ®%
Okt. 9
Nov. „ 16
Dez, „ 5
Jan, 3927
Febr. „ 3.
März „ 1078 _281
Summe 4365 5808 [68718 9209“ 39002440 22325460 16132: 9.00128%%5 9

9732.05
6352.90
9172.15
3504.20
3130 85
1891.00
20575
8
9

22802 5
16677 70
14522.70
10469,80
8991 35
2789 85
9902 35
18568.95
63643 55
16323.35
5912.00
180674 94

631 60
399.05
566.30
338.75
66 60
649 65
591 40
1154.20
2335.10
6516 05
7080.95
806.25

Von den Unterstützungsempfängern waren
Verheiratet

Monat

: ledig

ohne | 1—2 | 3_4 DL
Kinder Kinder Kinder | A
Kinder
2
3
1

Ap-il
Mai
Juni
Juli
August
September
Iktoner -
November ;
Dezember 4
Januar 7
Februar 11
Marz 13
Summe | 176 j / | 23 | 34! 5
Zur Eingruppierung in die einzelnen Lohnstufen der Orts-<rankenkasse
 ist die Höhe der gezahlten Unterstützung
naßgebend,
(Schluß folgt.)

uweizerische Mefallwerke |
zh une Schweiz
(v. ;

Curt Scholl, Saarbrücken 3

al Sl

Amtlicher Teil.

Die bevorstehenden
Saarzollverhandlungen.
Bei Abschluß des deutsch-französischen Handelsabkommens
ist seitens der beiden Regierungen bekanntlich durch besonderen
 Notenwechsel vereinbart worden, ab 15. Oktober in
Verhandhungen über die Zollfragen des Saargebietes einzutreten.
 Aus dieser Fassung wird im verschiedenen Presseäußerungen
 die Folgerung gezogen, daß die in Aussicht
genommenen Verhandlungen auch tatsächlich am 15. Oktober
ginnen werden. Demgegenüber besteht Veranlassung,
darauf hinzuweisen, daß, falls wirklich die Verhandlungen am
15. Oktober aufgenommen werden sollten, mit einer sofortigen
Vertagung auf etwa 1. November zu rechnen ist. Die 14-tägige
 Verschiebung ist darauf zurückzuführen, daß sowohl
Ministerialdirektor Serruys wie auch Ministerijahrat
Reinshagen vom Reichswirtschaftsministerium, der der
deutschen Delegation angehören wird, ihre Regierungen
bei der am 17. Oktober in Genf beginnenden internationalen
Konferenz über die Freiheit des Handels und seine Beschränkung
 durch Ein- und Ausfuhrverbote zu vertreten haben.
Da man für diese Konferenz mit einer Dauer von etwa
10—14 Tagem rechnet, können die genannten Persönlichkeiten
 erst Ende Oktober für die Saarzollverhandlungen,
die nJermutlich in Paris stattfinden werden, zur Verfügung
stehen,
Die von der Handelskammer aufgestellten Antragslisten
für die Einfuhr deutscher Erzeugnisse in das Saargebiet und

lie Ausfuhr saarländischer Erzeugnisse in das Reichszollzebiet
 werden jedoch auf ausdrücklichen Wunsch der beiden
zegierungen. bereits in den allernächsten Tagen überreicht,
ım den Delegationen Zeit zur Vorbereitung der Verhandungen
 zu gebem, Selbstverständlich hat die Handelskammer
nit den beiderseitigen Regierungen im Hinblick auf die bevorstehenden
 Verhandlungen bereits die Fühlung aufgenommen.
In Verfolg dieser vorbereitenden Fühhmgnahme haben u. a.
ınter Führung des Reichswirtschaftsministeriums in den beiden
letzten Wochen eine Reihe von Besprechungen zwischen
;aarländischen und innerdeutschen Wirtschaftsgruppen sowohl
rum Zwecke einer allgemeinen Aussprache über die Vver-'olgten
 Ziele wie auch der Verständigung über etwa be-#ehende
 Meinungsverschiedenheiten stattgefunden. Man darf
jeststellen, daß dieser Zweck im wesentlichen erreicht worden
st. Mit den innerdeutschen Wirtschaftskreisen herrscht
Jebereinstimmung darüber, daß die in den Verhandlungen
ıngestrebte Lösung der Saarzollfrage nur dann möglich ist,
wenn den Bezugs- und Absatzinteressen der Saarwirtschaft
antscheidende Bedeutung beigemessen wird,
Es ist weiter darauf hinzuweisen, daß gemäß Notenwechsel
‚om 17, Aug. d.J..die französische Regierung sich bereit
»rklärt hat, „in die Prüfung der Gesamtheit der
Zollbe ziehungen zwischen dem Saarbeckenzebiet
 und Deutschland einzutreten“, Daraus
folgt sowohl in Anbetracht des gegenwärtigen Zustandes wie
auch der zahlreich geäußerten Wünsche spezieller wie grundsätzlicher
 Art ohne weiteres, daß die Verhandlungen die
            
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