zur Gruppe 2 folgende Stationen: Amberg, Burgsolms; Georgsmarienhütte;
Haidhof; Osnabrück GBF; Peine; Rosenberg
O/Pf.; Vienenburg;
Gruppe 3 ist im Stationsfrachtsatzzeiger nicht aufgeführt;
zur Gruppe 4 gehören folgende Stationen: Bobrok; Borsigwerk;
Gleiwitz; Laband; Ludwigsglück; Zawadzki.
Die nachträglich von den Stationsfrachtsätzen zu gewährenden
Abschläge betragen:
Für Mengen, die in 12
aufeinanderfolgenden
Kalendermonaten
aufgeliefert wurden
von bis t
1001 1500
1501 2000
2001 2500
2501 30
3001 3: 0
3501 4610
4001 440
4501 5000
5001 5500
5501 5000
6001 5500
5501 70900
7001 7500
7501 8000
8001 8500
8501 9000
9001 9500
9501 10000
über 10000
Übersicht über die Verkehrssperren am
5. September 1927,
Dieses Sperrverzeichnis tritt an Stelle der bisher bekanntgegebenen
Sperren. Alle in diesem Sperrverzeichnis nicht
mehr aufgeführten Sperren gelten als aufgehoben.
Italien.
Gesperrt ist die Annahme von Sammelgutsendungen, die
dem Zollamt Turin, Porta Susa zuzuführen sind. Angeordnet
am 10. 1. 25.
_ Gesperrt: Tarvis für die Neuaufgabe von Sendungen nach
‘talien und für Sendungen mit Leitung über Tarvis nach
Jugoslawien. Angeordnet am 4. 4. 25.
Gesperrt: Como-Lago (Nord-Milan-Eisenbahn) für die Annahme
von Alteisensendungen, welche dazu bestimmt sind,
nach den anderen Stationen des Comer-Sees weiterversandt
zu werden. Angeordnet am 9. 3. 27.
Verboten ist die Neuaufgabe von Sendungen aller Art
nach Postumia Grotte, Angeordnet am 13. 6. 27.
Oesterreich.
Gesperrt ist die Neuaufgabe von Sendungen aller Art
nach Tarvis. Angeordnet am 2. 6. 1927.
Jugoslawien.
Gesperrt ist die Annahme von Gütern aller Art nach dem
der Station Fiume S.H.S. angeschlossenen Hafenbassin „Thaon
di Revel“. Angeordnet am 22. 12. 253.
Tschechoslowakei,
Gesperrt ist die Annahme von Gütern aller Art nach Stationen
der Strecke Barnabas (einschl.) bis Zemir (einschl.)
sowie nach Station Bicktiv tovaren. Rollendes anhalten und
Absendern zur Verfügung stellen. Angeordnet am 3. 9. 1927.
Polen.
Gesperrt ist die Annahme von Gütern aller Art nach Staıonen
der Strecken Podiesniow—Woronienka, Stryj—Bedna--ow,
Strvj—Sambor, Stryj—Beskid und Sambor—Sianke. Roljendes
anhalten und Absender zur Verfügung stellen. Angeöardnet
am 5. 9. 1927.
Für Stationen der Gruppe
3 4
"o Oo
„LE gungen
1,25 1,50 2,00
750 00 4,00
75 4,50 6,00
‚00 6,00 8,00
6,25 7,50 10,00
7,50 9,00 12,00
8.75 10,50 14,00
10,00 12,00 16,00
11,25 13,50 18,00
12,50 15,00 20,00
13.75 16,50 22,00
} 15,00 18,00 24,00
2.045 16,25 19,50 26,00
2) 17,50 21,00 28,00
26 %5 18,75 22,50 30,00
28,0) 20,00 24,00 32,00
29,75 21,25 25,50 34,00
31,50 22,50 27,00 36,00
33,25 23,75 28.50 38.00
Die hieraus sich ergebenden Stationsfrachtsätze werden
nicht auf volle Pfennig, sondern auf eine Dezimalstelle nach
oben abgerundet in die Berechnung eingestellt.
Entfällt die von einem Absender aufgelieferte Menge auf
verschiedene der vier vorhandenen geographischen Gebiete,
so wird für die auf jedes dieser Gebiete entfallende Menge
der Abschlag gewährt, der für die Gesamtbeförderungsmenge
zu gewähren sein würde.
Tr
Frachtenprüfung
Erledigung aller Verkehrs- und
Tariffragen, Reklamationen
besorgt vorteilhaft das
Wird von einem Absender in 12 aufeinanderfolgenden Kaiendermonaten
eine Gesamtmenge aufgeliefert, die 1000 Tonnen
übersteigt, aber 10000 Tonnen nicht erreicht, so wird
anstelle der prozentualen Ermäßigung nach der erreichten
Mengenstufe für die nachgewiesene Beförderungsmenge die
prozentuale Ermäßigung der nächsthöheren Mengenstufe für
die Mindestbeförderungsmenge dieser Mengenstufe gewährt,
wenn die Frachtberechnung hierfür eine billigere Gesamtfracht
ergibt.
Diese Neuregelung entspricht leider nicht den Wünschen
und Erwartungen der Verbände der Eisenmdustrie. Die Verbände
hatten eine Tarifermäßigung von 30 bis 35 Prozent
unter den Sätzen der Klasse E beantragt. Dagegen hat die
Reichsbahnverwaltung nur eine Tarifermäßigung von zunächst
10 Prozent zugestanden. Es ist richtig, daß durch die Ein
räumung des Staffelrabatts noch eine weitere Tarifermäßigung
von 1,25 bis 38 Prozent eıntreten kann. Bei den Verhand:
hıngen mit der Reichsbahnverwaltung ist wiederholt ausgeführt
worden, daß gerade im Auslandsgeschäft eine feste, im
voraus bekannte Frachtrate eine wesentliche Rolle spiele.
Man wird daher zunächst abwarten müssen, wie sich diese
Tarifmaßnahme der Reichsbahnverwaltung in der Praixs auswirkt.
Auch unsere Anträge wegen einer weiteren Herabsetzung
der Frachtsätze des Ausnahmetarifs 35 für die Güter
der Klassen A bis D haben leider bisher keine Berücksichtigung
gefunden.
Verkehrs-und Tarif-Büro
der Handelskammer.
Post.
Telegrammverkehr nach und aus Kolumbien,
Zwischen New York und Bogota in Kolumbien ist eine
ınmittelbare Funkverbindung in Betrieb genommen worden.
Diese Beförderungsgelegenheit bedeutet für den Telegramm-‚erkehr
mit Kolumbien in bezug auf Schnelligkeit und Zu-‚erlässigkeit
eine wesentliche Verbesserung. Nach Kolumbien
yestimmte Telegramme, die über die Funkverbindung Berlin—
New York und weiter über die neue Funkverbindung nach
<olumbien geleitet werden sollen, sind im Saargebiet mit
lem Leitvermerk „via Transradio“ aufzuliefern. Wortrzebühr
wie bisher.
Wirtschaft, Zoll, Außenhandel ı'
a
"1
Mg.
Frankreich. des im deutsch-französischen Handelsabkommen vom 17.
” . August 1927 vorgesehenen Kontingents von 360000 dz nach
Bestimmungen über die Ausfuhr von Wein aus Deutschland ausgeführt werden können: Danach ist folgendes
Frankreich nach dem deutsch-französischen zu beachten:
Handelsabkommen vom 17. August 1927, Jede Weinsendung desselben Exporteurs an denselben
Das „Journal Officiel* Nr, 203 vom 1. September 1927 Empfänger muß bei ihrer Einfuhr in das deutsche Zollzeröffentlicht
die Bedingungen. unter denen Weine innerhalh zebhiet von einem vom franzäsischen TLandwirtschaftem sicte