Ausfuhr:
Großbritannien
Belgisch-luxemburgische
Wirtschaftsunion
Deutschland
Vereinigte Staaten
Schweiz
Italien
Niederlande
Spanien
Argentinien
Kanada
Polen
Brasilien
Griechenland (*
Japan. 203 240
Portugal 153 865
Schweden 120 297
Tschechoslowakei 130 41
Norwegen 81 776
Jugoslawien (A) 51 193
Andere Länder °57 823
Länder imsgesamt: .,271
Französische Kolonien
und Protektorate “78156
Länder, Kolonien und
Protektorate 260521907 26 753 527
(A) Vor dem Monat Juni 1926 war Jugoslawien in der
monatlichen Statistik unter „Andere Länder‘ ‚enthalten.
(B) Vor dem Monat April 1927 war Griechenland- in deı
monatlichen Statistik unter „Andere Länder“ enthalten.
Handelspolitische Rundschau.
italien.
Goldzollaufgeld.
Das italienische Goldzollaufgeld beträgt für die Zeit vom
23. Juli bis zum 31. Juli 1927 255 0a
Rumänien,
Berechnung der Einfuhr-Umsatzsteuer,
Ueber die Berechnung der Luxus- und Einfuhrumsatzsteue:
erfahren wir, daß für die vom Ausland nach Rumänien
eingeführten Waren die Steuer nicht mehr nach den Original
fakturen, sondern nach den in dem Tarif ent:
haltenen Mittelwerten für die einzelnen Nummer.
des Zolltarifs berechnet wird, Die Mitteilung steht im Amts:
blatt der rumänischen Regierung.
Spanien.
Goldzollzuschlag.
Der Goldzollzuschlag
31. Juli 1927 12.52 6%
beträgt für die Zeit vom 21. bis
Mitteilungen der Produkten-DÖörs«
‚En.
Infolge der Generalversammlung hat die Notterungskommission
am 26. Iuli 1927 nicht getagt
Börsenbericht vom 12, Juli 1927.
Saarbrücken, den 12. Juli 1927.
Ebenso wie die Aussichten für die neue Ernte ganz verschiedenartig
beurteilt werden, ist auch die Marktlage für
Getreide zur Zeit völlig uneinheitlich. Während von den
Auslandsmärkten anziehende Preise gemeldet werden, ist
der Getreidepreis in Deutschland nachgiebig. Mehr denn je
übt die Wettergestaltung einen bestimmenden Finfluß auf die
Preisbildung aus, Der Stand des Getreides wird, wenn mar
von den von Unwettern heimgesuchten Gegenden Deutschlands
absieht, nicht ungünstig beurteilt, Auch im Saargebiet
wird von einem verhältnismäßig günstigen Stand berichtet.
Stellenweise jedoch, wie z. B. in der Saarpfalz, soll durch
die letzten Unwetter viel Frucht gelagert sein, aber auch
dort nur. strichweise, Trockenes Wetter zum Reifen der
Frucht wäre allerdings notwendig, da ohnedies schon mit einer
Ernteverzögerung von 14 Tagen bis 3 Wochen gerechnel
werden muß.
Roggen und Weizen &t unter Berücksichtigung des Er:
scheinens neuer Ware um 2 Fr. am 12. Jul billiger gewesen,
ohrme daß das Angebot dringend zu nennen war. Natürlich
haben auch die Mühlen kein Interesse, sich jetzt noch groß
mit. Vorräten aus alter Ernte ‚einzudecken. Das Mahlgut
st zur Zeit hauptsächlich ausländischer Herkunft, während
französisches Intandspetreide nur eine untergeordnete Rolle
;pielt, Uebereinstimmend mit dem Rückgang des Roggenpreises
hat auch Roggenmehl 2 Fr. verloren, dagegen konnte
Weizenmehl seine Notiz mit 271 Fr. basis fleur behaupten.
Der Absatz in Mehl ist mäßig zım nermen. Die Bäcker wollen
sich mit Vorräten alter Ernte nicht übermäßig eindecken.
Weizen- und Roggenfuttermehl bei gleichen Preisen sehr
zut gefragt, da nur knappes Angebot, auch für Kbeie ist
ler Abgang zufriedenstellend. Im Frühkartoffeln sind starke
Zufuhren zu verzeichnen, so daß mit einem weiteren Nachzeben
der heute 1190—120 Fr. je 100 kg betragenden Preise
mu rechnen ist, besonders, da auch marktreife elsässische
Ware angeboten wird. Das Heu- und Strohgeschäfi
m Saargebiet Hegt zur Zeit völlig brach, da die Landwirtschaft
selbst über Futter verfügt und die Stadtkundschaft sich
roch mit führenweisem Ankauf begnügt.
Die französische Exportabgabe für Heu und Stroh ist am
12. Juli auf 5% vom Wert ermäßigt worden, so daß sich
nei günstigen Preisen ein Verkauf nach dem Reich wieder
l'!ohnend gestalten kann. Die französische Ernte, erster und
und zweiter Schnitt, soll nach zuverlässigen Berichten durch
Beregnung in der Farbe gelitten haben.
Thomasmehl wird mit 1,20 Fr. pro kg-% gsamtlöslich
3asis Diedenhofen gehandelt, Die Nachfrage beginnt sich zu
»eleben, Die Werke verfügen über guten Auftragsbestand
und sind mit Abgaben zurückhaltend. -
Saarländischer Ammoniak für Juli-Lieferung ist
mit 120 ‚Fr. lose und 125 Fr.. gesackt ab Werk bewertet.
Die Saarwerke sollen große Aufträge nach Frankreich zu
>ffektwieren haben. Deutsche Ware ist wegen des mit der
Verzolung verbundenen Risikos nicht mehr ‚eingeführt worden
Während Chilesalpeter gut gefragt st, hat der Ver:
brauch von . Mischdünger nachgelassen.
reibungen.
16. August (11 Uhr): Hafenbauamt Bremerhaven:
Lieferung und betriebsfertige Aufstellung von
> Stück ‚elektrisch betriebenen Greiferkranen von je 7,5 t
Tragfähigkeit. Angebote im 'Verwaltungsgebäude, Neue
Schleuse Nr. 8, Zimmer Nr. 2, abzugeben. Verdingungsımterlagen
gegen 8 RM.
Rumänien.
16. August: Primaria Orasului Dej (Bürgerneisteramt
der Stadt Dej): Arbeiten für die Wasserversorgung
der Stadt, darunter Bau und mechanische Einrichtung
eines Wasserwerkes und der Schnellfilteranlage für 1200 cbm
Wasser täglich. Vadium 6% des Offertenwertes. Vergebung
erfolgt am 22. August, Vonanschlag für die Gesamtarbeiter
7,4 Mill, Lei,
1. September: Primaria Orasului Husti (Bürgermeisteramt
der Stadt Husi): -Eine Motorspritze nebst Zubehör
für die Städtische Feuerwehr. Leistung 400 bis 600
Liter pro Minute,
Technische und Lieferungsbecingungen nur von den ausschreibenden
Stellen.
Aegypten. ;
10. August: Survey of Egypt (ägyptisches Finanz:
ministerim), Kairo: 6000 t Schienen. Bedingungen beim
Deutschen -Wirtschaftscdienst, Berlin W 35, Schöneberger Ufer
Nr. 21, in ‚englischer Sprache.
—ı "Redaktionsschluß: Mittwoch, den 27. Juli 1927.