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Von Dr. W, Cir#« 11:5 r#, Saarbrückeit.
Hl. Die Moselkanalisierung -irchen Metz und Diedenhofen:
Unter den Wasserstraßenplänen Lothringens steht
das Projekt der Moselkanalisierung zwischen Metz
und Diedenhofen an erster Stelle. Der älteste Entwurf
geht bereits auf das Jahr 1867 zurück, wo
durch kaiserliches Dekret die Ausführung der
Kanalstrecke zwischen Frouard und Diedenhöfen
als im öffentlichen Interesse liegend erklärt wurde.
Der Krieg von 1870/71 verhinderte die Inangriffnahme
der Arbeiten. Mit der Rückkehr Elsaß-Loth-Lk
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endlich so gut wie gesichert schien, bräch der
Weltkrieg aus, und die durch den Friedensvertrag
hervorgerufene politische Umwälzung machte seine
Ausführung zunichte. Heute hat sich das Projekt
dahin verändert, daß die lothringische Wirtschaft
zunächst den Anschluß an das innerfranzösische
Känalnetz erstrebt, um den Erzgruben und Eisenhütten
zum Ausgleich für den Verlust des deutschen
Marktes neue Absatzmärkte in Frankreich zu
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ringens zum Deutschen Reich wurde der Kanalplan
ein Teil des Gesamtprojektes der Moselkanalisierung
von Koblenz bis zum lothringischen Erz:
und Eisenrevier. Die wechselvollen Schicksale dieses
Projektes, die großen Widerstände, die sich ihm
entgegenstellten, die Verknüpfung mit dem: Projekt
der Saarkanalisierung‘ sind‘ bekannt. Als das Werk
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erschließen. Die Handelskatımer Metz haft seit‘1019
den Gedankem der Moselkaralisierung‘ zwischen
Metz und Diederihofen“ energisch propagiert und
wiederholt bei der französischen‘ Regierung diesbezügliche
Schritte unternommen. Allerdings ohne
greifbaren Erfolg, denn obwohl die Regierung die
Bedeutung‘ des Projektes‘ grimdsätzlich‘ atlerkannt