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Herr Direktor Schwartz, Dingler’sche Maschinentabrik,
Zweibrücken,
Herr Bodo Karcher, Fr. Karcher, C. Roth u. Co.,
Beckingen,
Herr Syndikus Dr. Schlenker, Handelskammer, Saarbrücken.
Außer den vorstehenden Herren würde dieszm Ausschuß
auch der neue Geschäftsführer des Arbeitgeber-Verbandes,
Herr Bergassessor Teshmar, anzugehören haben
5. Vorstandswahlen,
Der Vorsitzende macht davon Mitteilung, daß
Herr Direktor Heynen, Burbacherhütte, infolge Ucbernahme
der Stelle eines Direktors auf dem Werk in Escn sich
veranlaßt gesehen habe, sein Amt als Vorstandsmitglied
4er wirtschaftlichen Vereine niederzulegen. Auch von Herrn
Geh. Kommerzienrat Karcherin Beckingen liegt ein Schrei-»en
vor, in dem dieser mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand
die Notwendigkeit begründet, aus den Vorständen
der Wirtschaftlichen Vereine auszuscheiden, Herr Oenerallirektor
Müller gibt den lebhaften Dankesempfindung en Ausdruck,
die die Wirtschaftlichen Vereine beiden Herren für
ihre unermüdliche Mitarbeit zu zollen allen Anlaß haben.
Seine Vorschläge, anstelle des Herrn Direktor Heynen Herrn
Jirektor Kugener, Burbacherhütte, anstelle des Herrn
Geheimrat Karcher Herrn Dipl. Ing. Bodo Karcher, Geschäftsführer
der Firma Fr. Karcher, C. Roth u. Co., Bekkingen,
in die Vorstände zu wählen, werden von der Hauptversammlung
einstimmig zum Beschluß erhoben. Da auch
nach den Darlegungen des Vorsitzenden die Firma Gebr.
Adt, A.-G. in Forbach und Ensheim Wert darauf lest. anstelle
des verstorbenen Herrn Kommerzienrat Adt wieder
*inen Sitz in den Vorständen eingeräumt zu erhalten, beschließt
die Hauptversammlung, Herrn Direktor Göhler,
Ensheim den Vorständen zuzuwählen. Im übrizen stimmit
die Hauptversammlung der Anregung zu, sowohl den Vorstand
des Wirtschaftlichen Vereins, wie auch den Vorstand
der Südwestlichen Gruppe in der bisherigen Zusammensetzung
wieder zu wählen. Etwaige Folgerungen, die sich aus der
Notwendigkeit einer Abänderung der Satzungen auch für die
Zusammensetzung der Vorstände ergeben, sollen nacn dem
Minmütigen Wunsch der Hauptversammlung erst dann gezogen
werden, wenn die Neuordnung der Wirtschatftlichen
Vereine bestimmte satzungsgemäße Formen angenommen hat.
6. Rechnungsabschlüsse 1918/19.
Die Rechnungsabschlüsse für das abgelaufene Geschäftsjahr
sind von Herrn Prokuristen Käuffeı
(Gebr. Stumm, Neunkirchen), der sich in dankenswerter
Weise zur Verfügung gestellt hat, einer eingehenden Prüfung
interzogen. Trotz der zum Teil unerwarteten Ausgaben ist
*s möglich gewesen, die Ausgaben im Rahmen der bewilligten
Voranschläge zu halten. Die Vermögensbildunz hat bei
allen Körperschaften weitere erfreuliche Fortschritte Zemacht.
Die Jahresrechnung der Südwestlichen Gruppe des Vereins
deutscher Eisen- u. Stahlindustrieller schließt ab ınit
Einnahmen Mk. 90 574,65 Ausgaben Mk. 83 185,58
Voranschlag , 89 766.50 Voranschlag ‚, 85 150,00
Die Jahresrechnung des Vereins zur Wahrung der gemeinsamen
wirtschaftlichen Interessen der Saarindustrie ergibt
folgendes Bild:
Einnahmen Mk. 47 410,88 Ausgaben Mk. 39 752,66
Voranschlag „45 291,50 Voranschlag „„ 40 043,30
Der Rechnungsabschluß des Arbeitgeberverbandes der
Saarindustrie weist folgende Gestaltung auf: %
Zinnahmen Mk. 33 596,70 Ausgaben Mk. 34 288,65
Voranschlag „31 350,00 Voragschlag „„ 36 100,00
Der Südwestdeutsche Verband zur Wahrung der Injeressen
der Betriebskrankenkassen erzielte an
Einnahmen Mk. 2951,30 Ausgaben Mk, 2326,14
Voranschlag ,. 2882.60 Voranschlag . 2415990
Saar-Wirtschaftszeitung
Nr. 29
Herr Käuffer hat das Ergebnis der von ihm vorzenom.
menen Prüfung in folgender, für jeden Verein schrihlich abgegebenen
Erklärung niedergelegt:
„Die Prüfung der Jahresrechnung, der Gewinn- und
Verlustrechnung, der Bilanz vom 31. März 1919 nebst
der Kassenprüfung ist heute von mir vorgenommen, rech:
nerisch richtig und in Ordnung befunden worden.
Saarbrücken, den 16. September 1919.
Haus Saarindustrie gez. GO. Käutfer.“
Königin-Luisenstr, 33,
Gestützt auf die Prüfungsergebnisse des Herrn Käuffer,
die bereits in einer vorausgegangenen Vorstandssitzung zur
Erörterung kamen, wird auf Vorschlag des Herrn Genceraldirektor
Müller für das abgelaufene Rechnungsjahr 191319
einstimmig Entlastung erteilt,
7. Aufstellung der Hausha!tpläne 1919 20.
Die vorgelegten Haushaltpläne für 1919 20, die
ebenfalls schon in einer Vorstandssitzung einer Prüfung
unterzogen worden sind, werden in der von den Vorständen
vorgeschlagenen Fassung einmütig gutgeheißen.
Nach dem Haushaltplan sieht die Südwestliche Gruppe vor an
Einnahmen Mk. 58 466,50
Ausgaben „55 0692,50.
Der Haushaltplan des Vereins zur Wahrung der gemeinsamen
wirtschaftlichen Interessen der Saarindustrie weist auf
in Einnahmen Mk. 47 329,99
„ Ausgaben „41 933,50.
Der Arbeitgeberverband der Saarindustrie, der von de:
bisherigen gemeinsamen Geschäftsführung nunmehr als losgelöst
erscheint, stellt für das laufende Rechnungsjahr den
nachstehenden Haushaltplan fest:
Einnahmen insgesamt Mk. 91 000,00
Ausgaben » „84 200,00
Der Haushaltplan des Südwestdeutschen Verbandes zur
Wahrung der Interessen der Betriebskrankenkassen sieht
vor
Mk. 3650,00 in Einnahmen,
»„ 2850,00 ,, Ausgaben.
8. Anträge der Mitglieder, welche spätestens 8 Tage vor de:
Versammlung anzumelden sind.
Anträge der Mitglieder liegen nicht vor. Der
Vorsitzende schließt mit Worten des Dankes an die
erschienenen Herren die Verhandlungen und bittet, sich noch
zu dem anschließenden gemeinsamen Essen zu vereinigen.
Der stellvertr. Vorsitzende: Der Generalsekretär:
gez. Th. Müller gez. Dr. Schlenker
Generaldirektor.
Zolifragen im Saarland.
Am 15. Oktober fand in der Handelskammer
Saarbrücken auf Einladung der Oberzolldirektion
Köln eine Besprechung über die Schwebenden Zollfragen
statt, an der die Vertreter der beteiligten Behörden,
der französischen Zollbehörden und der be:
teiligten, Industrie- und Handelskreise teilnahmen.
Nach längerer Erörterung und Klarlegung aller einschlägigen
Fragen sowohl wegen des deutschen
als auch wegen des französischen Zollsystems
konnte über die Errichtung der deutschen Zollgrenze
folgendes als Ergebnis festgelegt werden:
Für die Besetzung des pfälzischen Teiles der Zollgrenze
mit Beamten bestehen zurzeit noch Schwierigkeiten,
die in allerkürzester Frist behoben sein
dürften. Die Errichtung der Zollgrenze wird alsdann
unverzüglich! erfolgen. Rechtzeitig, etwa 14
Tage vorher, wird die Errichtung bekannt gegeben
werden. Von deutschen Waren, von Waren
saarländischen Ursprungs und von bereits ver
zollten ausländischen Waren wird ein Zoll nicht er-