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genossen nach besten Kräften zu wirtschaftlich zeordneten
Verhältnissen, zu Brot und Arbeit zu verhelfen. Wir wissen
"telmehr, daß wir in dieser Hinsicht auf das bereits bei
anderen Gelegenheiten zu Tage getretene Verständnis der
uns angeschlossenen Kreise für brennende Tagesfragen rechnen
können und geben uns daher auch diesmal der Erwartung
hin, daß nachgenannte und spätere Stellennachfragen
r wohlwollendster Weise einer bestmö?-lichen
Berücksichtigung unterzogen werden. Wir
erklären uns grundsätzlich und gern bereit, die Vermittlung
zwischen den Parteien zu übernehmen.
2. Geeignete Bürobeschäftigung sucht:
21jähriger ehemal. Vizefeldwebel, der bis zu seinem Eintritt
als Kriegsfreiwilliger zu Kriegsbeginn eine Präparandenan-;talt
besuchte, während des Krieges Front- u. Bürodienat
(Führung der Kompaniegeschäfte) versah u. nach seiner Entassung
aus dem Heeresdienst sich auf einer hiesizen Handelsschule
zum Kautmann vorbilden ließ.
Saar- Wirtidhaftszeitung.
Wr. 7
von Stoff über die Lage der Industrie während des Krieges
und die Aussichten, die sich ihr nach dem Friedensschluf
für die Zukunft eröffnen. Dabei finden die yesetzveberischen
Arbeiten der CGezenwart auf dem Gebiete des Steuerwesens.
der Sozialpolitik, des Verkehrswesens, der Handelspaolitik,
usw. eine eingehende Beurteilung, die für weitere Kreise von
orößtem Interesse sein dürtte.
Rechts-u "*Zzuerfragen.
Nachweis beir. Luxusgegenstände,
v
die zur gewerblichen Weiterveräußerunn
erworben werden,
Der Nachweis, daß Luxuspgegenstände /ur gewerblicher
Weiterveräußerung erworben werden, kann nur duren Vor.
lezen der in 8 20 des Umsatzsteuerzesetzes vorzeschenen
hehördlichen Bescheinigung zeführt werden.
Entscheidungen des Reichstinanzhofes. Bd. 15,31 HI
Senat, Urteil vom 23. April 1919 11 A 67,19.
Der Beschwerdeführer ist Briefmarkenhändler; zu Sei
nen Kunden zählen sowohl Wiederverkäufer als auch Sammler.
Für die Monate August, September und Oktober 1918
ist er von den Vorinstanzen weven seines (jesamtumsatzes
zur erhöhten Umsatzsteuer herangezoven worden. Von dem
Steuerbetrag entfallen 132 Mark auf Umsätze, die der Beschwerdeführer
mit Wiederverkäufern getätigt haben will.
Mit seiner Beschwerde begehrt er insoweit Herabsetzung auf
den Betrax der allgemeinen Umsatzsteuer; dabei erklärt er
sich außerstande, die von den Vorinstanzen verlangten Be:
scheinigungen von seinen Abnchmern über deren Eigen.
schaft als Weiterveräußerer zu erlangen.
Der Reichsfinanzhof hat die Beschwerde als unbesründet
zurückgewiesen und dabei folgendes ausgeführt:
„Nach 8 9 des Umsatzsteuergesetzes soll unter zwei Vo:-aussetzungen
die Lieferung von Luxusgegenständen als nicht
im Kleinhandel erfolgt gelten, also nicht der erhöhten Umsatzsteuer
des & 8 daselbst unterworfen sein. Die eine (sachliche)
Voraussetzung ist die, daß die Gegenstände zur gewerbichen
Weiterveräußerung erworben werden. Die zweite (fornelle)
Voraussetzung besteht darin, daß den Sicherungsvorschrifien
des $ 20 a. a. O. genügt, nämlich vom Er.
wverber eine behördliche Bescheinigung über seine Eigenschafı
als Wiederverkäufer beigebracht wird. Der Nachweis anüerer
Art über Umsätze an Wiederverkäufer ersetzt die
zweite Voraussetzung nicht. Deren Fehlen schließt vielmehr
die Anwendung des 8 9 und damit die Erhebung nur
der gewöhnlichen Umsatzsteuer schlechthin aus. Dempyemäß
ist im. vorliegenden Falle ‘die Forderung der erhöhten
Umsatzsteuer heoründet “
Einleitung
gefchäftlicher Verbindungen,
Zur Anbahnung geschäftlicher Verbindungen hat sich
die unten genannte Firma an die Handelskammer gewandt.
Da es uns nicht zusteht, einer derartigen rein geschäftlichen
Vermittlungstätigkeit von Fall zu Fall nachzugehen,
so wird mit Bekanntmachungen dieser Art lediglich
zin ganz unverbindlicher Hinweis erteilt und kann daher den
Geschäftsherren die Pflicht eigener Prüfung der Verhältnisse
ıicht abgenommen werden. Wir übernehmen insbesondere
auch keine Gewähr dafür, ob überhaupt nach Lage der
Verhältnisse die Anknüpfung dieser Geschäftsverbindunzen
*mpfohlen werden kann.
Die „Gemeinnützige Wirtschattsstelle für Handel, Geverbe
und Landwirtschaft GO. m. b. H. Lauf b. Nürnberz
vünscht Angebote in Lebensmitteln.
Die Firma Euzene Pochard 25 Rue du Rocher Paris
offeriert Magnoc-Mehl, von dem sie bedeutende Vorräte
n Marseille und Havre liegen hat. Interessenten wollen
ich direkt mit der Firma in Verbindung setzen.
Die Firma Fr. & Walter Beerenbruch, Sp:-zialfabrik
für Rollenkörbe, Bremen, Postfach
%6, sucht einen Vertreter zum Vertrieb von Grubenwagenund
Industriewagenradsätzen, der die Bergwerke des Saar-Reviers
regelmäßig besucht und mit denselben bereits in
Beschäftsverbindung steht.
Ein- und Ausfuhrhandel mit England. Die Engländer
legen Wert darauf, die Namen von Firmen zu erfahren, die
für die Ein- und Ausfuhr von Waren nach u. von England
n Frage kommen, Wir bitten die Häuser, die den Geschäftsverkehr
mit England wieder aufzunehmen gedenken, uns
von ihren Absichten in Kenntnis setzen zu wollen.
Die Firma „Societe Etains et Wolfram du Tonkin“
35 Boulevard Haussmann, Paris, bietet 50 bis 60 Tonnen
Volfram an, sofort verfügbar. Qualität: 65 bis 6805 Wol-'ram-Säure
Mindestgehalt.
Für weitere Auskünfte steht genannte Firma zur Ver-ÜQuug.
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(ebr. Simon, Stuttäari, Telephon Nr. 9954 u. 9955.
I
Rücherschau.
Von den „Mitteilungen des Vereins zur Wahrung der
zemeinsamen wirtschaftlichen Interessen in Rheinland und
Westfalen‘ herausgegebenen von Dr. Dr. ing. e. h. Beumer
st soeben ein neues Heft erschienen, das auf besondere Beıchtung
Anspruch hat. Es enthält den stenographischen
Bericht über die am 24. Juli ds. Js. abgehaltene 48. Haupt-‚ersammlung
des Vereins. Der Jahresbericht, den der Herausgeber
in dieser Versammlung erstattete, bringt eine Fülle