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nicht nachdrücklich genug darauf hingewiesen werden, daß unbedingt
alle Kreise, Gruppen und Vereine ihre Vertreter nach Speyer ent—⸗
senden müssen, um als lebendige Glieder in der Sängerbewegung zu
tehen, ihre kulturpolitische Sendung erfüllen zu helfen, um von dem
Beiste, der den Sängertag in Speyer durchwehen wird, ergriffen zu
verden und aus dieser Ergriffenheit heraus die Sängerschaft in
Stadt und Land mit dem heiligen Glauben an Bedeutung und Kraft
unsere völkische Mission zu beschwingen! Walther Stein.
Rreisberichte.

ners „Einzug der Gäste auf der Wartburg“ den eindrucksvollen
Auftakt geben wird. Es folgen: Waldemar v. Baußnerns „Deutschland.
heiliger Name“ vom Männerchor der Gruppe Speyer, Ansprachen, je
Lin Lied von Jungvolk, BDM. und FIJ., Orchestermarsch „Alte
Kameraden“, Sprechchöre von Formationen, gemeinsames Lied mit
Bläsern „Kameraden, wir marschieren“, Vaterländische Hymne von
Otto Jochum, Männer⸗- und Knabenchor mit Blaschorchester (Gruppe
Speyer), Badenweiler Marsch, Abmarsch der Formationen. Es kann

Kreis Sulzbachtal.
Gesangverein Flora Fischbach empfing den Gegenbesuch
der Sangesbrüder aus Konstanz und St. Gallen. Zum Empfang
hatten sich die Mitglieder und die NS.-Formationen am Bahnhofe
eingefunden. Nach einem flotten Marsch der Musikkapelle wechselten
der Ortsgruppenleiter der NEDABP. Hoff und der Sprecher der Gäste
herzliche Begrüßungsworte. Es schloß sich ein kleine Feier im
Vereinslokal an, bei der alte Freundschaft aufgefrischt und vertieft
wurde. Am folgenden Tag besichtigten die Gäste die Tagesanlage
der Grube Camphausen. Der Abend sah Gäste und Gastgeber zu
einem gemeinsamen Konzert im Saale Kraus vereint. Beide Chöre

einen vorjährigen Besuch in Zerbst und Merseburg wiederholte,
vurde dort, wie. schon im Vorjahre, herzlich aufgenommen. Die Be—
ölkerung beider Städte wetteiferte in dem Bestreben, die Gäste gut
wufzunehmen. Die aus Anlaß ihres Besuches veranstolteten Feiern
verden sie so bald nicht vergessen. Die beiderseits gehaltenen An—
prachen zeugten vom Geiste echter Sängerkameradschaft und Vater—⸗
andstreue. Die von Gästen und Gastgebern gebotenen Kunstgenüsse
tanden auf hoher Stusfe. Die Saarländer schieden in dem Bewußt⸗
ein, in Mitteldeutschland treue Freunde zu haben, mit denen sie
inlösbare Sängerkameradschaft verbindet. — Der Sänger—
derein Konkordia Sulzbach beging sein 38. Wiegenfest in
Form eines Konzertes, bei dem der Männer-, der Gemischte und der
Frauenchor nebst einem Bläserquartett mitwirkten. Das Programm
sah Werke von Knab, Stürmer, Rein, Erdlen u. a. m. Alle Dar—
hietungen fanden den ungeteilten Beifall der zahlreichen Zuhörer.
Das Konzgert war verbunden mit der Ehrung einer Anzahl verdienst—
vpoller Säager. Der stellvertretende Kreisführer nahm die Ehrung vor
und überreichte den Jubilaren die Ehrennadel des DSB. — Die
Sängervereinigung Bildstock hatte ihre Mitglieder zu
einem Kameradschaftsabend eingeladen, der in der harmonischsten
Weise verlief. Die im Laufe desselben gehaltenen Vorträge infor—
matorischer und belehrender Art wurden von Musik-⸗ und Gesangs—
dorträgen umrahmt. Er trat hier auch erstmalig der neu gegründete
Frauenchor auf, der nach den Leistungen zu urteilen, noch gute
Evrfolge verspricht. — Der 2. Kreischormeister Peter Meise r⸗Merch—
weiler feierte mit dem 285jährigen Jubelfest des MGB. Concordia
Merchweiler, das schon im Juli stattfand, von dem mir aber
kein Bericht zuging, zugleich sein silbernes Dirigentenfubiläum.

Khein Haroͤtkreis.
MGV. Eintracht Iggel⸗
heim berichtet: Unser San⸗
gesbruder Franz Stein
eierte zum Ende des Jahres
ein 50jähriges Sängerjubi—
äum. Besser konnte er seine
Anhänglichkeit und Treue
zum deutschen Lied nicht
»ekunden, als durch 50jäh⸗
iige Zugehörigkeit zu un⸗
erem Verein. Als Stein
zum Verein kam, bestanden
ort nicht gerade die rosig⸗
ten Verhältnisse, aber durch
eine energische Mitarbeit,
gepaart mit eisernem Pflicht⸗
—
zildlichen Eifer den Chor,
m Verein mit dem damali⸗
zen Dirigenten, Oberlehrer
Georg Orth, auf eine hohe
Stufe zu führen. Ihm ist es
nitzuverdanßken. daß das

MGV. Concordia Merchweiler anläßlich seines 25jähr. Bestehens.

gaben auserlesene Kostproben ihres Könnens zum besten und wett—⸗
eiferten in dem Bestreben, nur das Beste zu bieten. Die Gäste vom
schwäbischen Meer hinterließen hier den nachhaltigsten Eindruck. Am
etzten Tage ihres Hierseins unternahmen sie dann noch eine Rund—
fahrt durch unsere Saarheimat. — Sängerbund Quierschied
erfreute seinen im Fischbachkrankenhaus Genesung suchenden Vereins—
leiter und mit ihm alle Patienten durch eine musikalische Nach—
mittagsstunde. Die von der Scnigerschar zu Gehör gebrachten Lieder
wurden mit großer Bewegung aufgenommen. Am gleichen Abend
fand zu Ehren der eintretenden Rekruten ein Abschiedsball statt, der
in der harmonischsten Weise verlief. Nach herzlichen Ermahnungs—⸗
worten entließ der Verein seine Rekruten zum Ehrendienst im Reichs⸗
deer. — Der Sängerverein Harmonie Spiesfen, der

deutsche Lied in der „Ein⸗
tracht“ eine so gute Pflege⸗
tätte fand. Keine Opfer
scheute er, auch solche
materieller Art nicht, wenn
es zum Wohl des Vereins
nötig war. So sehen wir
ihn heute noch als einen
mserer Treuesten, Eifrigsten
des Vereins an jeder Probe
eilnehmen.
MGV. SHahloch 1800 be⸗
arüßt in Sangesbruder
Heilnrich Scheuer
ebenfalls einen verdienten
Sängerveteranen, der 50
Jahre dem deutschen Lied
die Treue gehalten hat.
Möchte ihr Vorbild in der
nachfolgenden Generation
recht viel Nacheiferung
ftindenl! P

Sängerverein Harmonie Spiesen vor dem Chinesischen Teehaus
in Oranenbaum bei Dessau.
Photo: F. Prüfer.
            
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