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MsGW. Hixrzweiler. Im Mongat August soll in Gemeinschaft
mit der hiesigen Saͤngervereinigung ein Freundschaftsabend,
estehend aus Gesang und Unterhaltung, stattfinden. Außer—
dem beabsichtigen die beiden Vereine im kommenden Herbst
einen gemeinsamen Volksliederabend im Saalbau zu ver—
anstalten. Im September unternimmt der Verein 2ine
Sängerfahrt ins Blaue. An die Harmonie Spiesen ergeht
Sänger⸗Zeitung des Gaues Westmark.
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zine Einladung zu einem Fr2undschaftsbesuch an einem Sonn⸗
agnachmittag nach hier. Unter Verschiedenes wurde noch—⸗
näals betont, alles zu tun, um die säumigen Sänger zurück—
zugewinnen. Mit dem deutschen Gruß schloß der Sänger—
ührer die harmonisch verlaufene Versammlung und bat alle
Sänger, mitzuhelfen an dem Ausbau und der Weiter—
»ntwicklung des Vereins.
De Franz un's RKatche.
De Franz un 's Katche. Wer mag denn das nur sein?
Und wie geralen die beiden in unsere Sängerzeitung?
Run. lieber Freund, ich will es dir sagen. Es handelt sich um
ein „pälzisch Orjelpaar“, zwei Originale, die tatsächlich in der
Pfalz herumgegeistert haben und vpon denen Georg Klein, so
herzerftischend zu erzählen weiß: „Allerlei Heiteres und Ernsch⸗
les aus dem pälzischen Schnorräntelewe.“ Natürlich in pfälgzischer
Mundart, im Heimatdialekt. Und da plaudert er u. a., wie's
Katche kummt uf die Welt, wie es ihr ergeht in und nach der
Schuizeit, und dann kommt e alt Geschicht:
„So no un no do kriets Puschtur,
Verwend veel Zeit zur Horfrisur,
Un's dauert dann a nimme lang,
Do wyr sie s Danze angefang.
Un is de Buwe nogeloff.
Un mancher hot se angetroff
Noch spät am Owend, wie se grad
De Buwe macht e Nachtparad.
Met 16 sinn die Mädel so,
Do laafe se de Buwe no.“
Und so kommt's denn zur Verlowung, zur Hochzet und natür⸗
lich zu einem recht amusanten Hochzetschmauß. Dann ergzählt
uns der Ehe⸗ und Reiseerlebnisse, die
Fahnenweih in Gangeloff, Familienfzenen, ihre Kunstreisen als
E pälzisch Orielpaar.
Orjelspieler, bis endlich 's Katche sterbt und de Franz als alt
Wittmann feinen Lauf vollendet und uf dem Kerchhof drauß sich
dum orjle ausruht. Die Geschichte hätte aber keinen rechten
Schluß, wenn sich nun nicht 's Katche und de Franz im Himmel
wiedersehen würden. Dafuͤr sorgt der Dichter auch mit Pauken
und Trompeten.
Eben greift der Gauführerrat die Volkstumsarbeit
unserer Besangvereine auf. Sängergauführer Kipp berief den
durch Erfahrung und Können zuständigen Lehrer Müller in
Olsbrücken'“ (Pfalz) als Dietwart für unsere Volkstums—
arbeit in den Gauführerrat. Namentlich wird er den Vereinen
Weisung geben für das Laienspiel. Gerade jetzt, da die
meisten Vereine sich die Veranstaltung von Konzerten versagen
müssen, bietet sich ihnen auf Familien⸗, Unterhaltungs⸗-⸗, Volks⸗
ums⸗ und Heimatabenden treffliche Gelegenheit, mit und neben
dem Singen wertvolle völkische Kulturarbeit durch Vortra⸗
Izn mundartlicher Dichtungen und durch Laten⸗
spuel zu leisten und sich dadurch gleichgeitig für ihre künst⸗
erische Arbeit beachtliche Einnahmen zu verschaffen. In diesem
Sinne weisen wir mit wärmster Empfehlung auf das überaus
reizvolle Gedichtbuch „De Franz un s Kaͤtche“ hin, das sich sehr
virkungsvoll in den Mittelpunkt eines solchen Vereinsabends
tellen läßzt. Das Heftchen kann zum Preise von 1,20 Mk. zu⸗
züglich Porto von der Gaugeschäftsstelle des Sängergaues West⸗
mark, Saarbrücken, Stadtpark Ludwigsberg, bezogen werdenr
Lom Büchcerkilch.
„Zeitschrift für Musik“. Monatsschrift für eine geistige Erneuerung
der deutichen Musik, gegründet 1834 durch Robert Schumann, Her—
ausgeber uͤnd Verlag Gustav Bosse, Regensburg, Preis vierteljährlich
ß 60 Vrn. Einzelheft 1,835 Mk. Diese immer wieder, namentlich unseren
khorleitern und Sängerführern empfohlene Musikzeitschrift hat auch
im den schwersten Zeiten die nationale Linie kämpferisch behauptet
und — was dankbar anerkannt sein soll — tapfer auch stets zu den
Hrenzkämpfen der Westmark Stellung genommen. Erste Fachschrift⸗
fieller stehen in ihrem Dienste. Wir nennen aus der neuesten Nummer:
z6. Deutsches Tonkünstlerfest des „Allgemeinen Deutschen Musik—
hereins“ vom 21. bis 24. September in Berlin (Lebensdaten und
Berkverzeichnis der in Berlin zur Aufführung gekommenen Kompo—⸗
aisten mit kurzen Analysen der erklingenden Werke). Was macht den
künstler zum wirklichen dusnen Künstler? Ein Weckruf an alle,
die sich zum deutschen Volke gehörig fühlen und die die deutsche Kunst
uind das deutsche Theater lieben), Robert Boßhart: Das adanehe
Theater und die kuliurelle Erneuerung in Deutschland, Prof. Dr. Lud⸗
vig Neubeckf: Von deutscher Kulturarbeit im Opernspielplan
Dr Erich Valentin: Das deutsche Festspiel, Dr. Hans Költzsch: Ein
eüer Opernstil. Kurt Heifer; Probleme des Opernbetriebs, Vrof.
or. Roderich v. Mojsisovies: Das deutsche Liederspiel — ein kunst⸗
politischer Jaktor der Zukunft, Dr. Erich Valentin: Das Buch der
eutschen Oper und vieles andere, 64 Notenbeispiele und 28 Bilder.
Dden Beschluß machen, wie stets, Mitteilungen, über Musik und
Musiker, Oper, Chor, Rundfunk, Kino, Kirche, Schule, Neuerscheinun⸗
zen, deutsche Musik im Ausland. Die vielseitige Zeitschrift hält treff⸗
ch über alle einschlägigen Fragen auf dem Laufenden.
„Die Westmark.“ Monatsschrift für deutsche Kultur, begründet von
suͤrt Kölsch und Rupert Rupp, Westmarkverlag G. m. b. H. Heidel⸗
berg — Saarbrücken. Jährlich 12 Hefte 11 Mk., für Mitglieder der
RSoKulturgemeinde 6 Mk. Aus der Fülle der ausgezeichneten Auf—
sätze greifen wir heute nur heraus: Der Westmarkgedanke von Her—
mann Diehl, Burgenland am Rhein von PVikolaus Schwarzkopf,
Zzwischen Bodensee und Schwarzwald von Wilhelm v. Scholz, Die
Ztadt des Nibelungenlieds von Friedrich Illert. Das Volkslied der
cheinfränkischen Landschaft von Heinrich Philipp Tempel, Die Feier⸗
ichkeit in ver neuen deutschen Musik von Hugo Hermann. Der
Zprechchor in unserer Zeit von Theo Jörg. Die Zeitschrift gehört
in jedes Haus der Westmark, ganz sicher aber in das Haus iedes
Sängerführters und Chorleiters der Heimat!
Methfessel⸗Jubilãäumsausgabe. Reichsstatthalter Sauckel hat der
m Thüringer Musikverlag“ Ohrdruf erscheinenden Jubdiläumsausgabe
zur 150. Wiederkehr des Geburtstages des thüringischen Liedermeisters
Albert Methfessel folgende Empfehlsung gewidmet: „Der 150. Geburts⸗
ag des volkstümlichen Thüringer Liedermeisters Albert Nethfessel
vird bei vielen Volksgenossen den Wunsch erwecken, das Schaffen des
MNannes näher kennenzulernen, der mit seinen Weisen wie Stimmt
in mit hellem frohen Klang“, „Der Gott, der Eisen wachfen ließ“ das
zerz des Volkes gewonnen hat. Die Auswahl fast verschollener
dieder Methfessels, die Karl Fritz Bolt der Oeffentlichkeit wieder zu⸗
Jänglich macht, wird gewiß dankbar aufgenommen werdene. Mögen
je als ein Gruß des liedfrohen Thüringer Landes in die deutschen
haue hinausgehen. Sauckel, Reichsstatthalter und Gauleiter.“ Die
horbestellungen auf das 16 Seiten umfassende Jubiläumsheft, das in
ede deutsche Familie gehört, werden umgehend an den Thüringer
Musikverlag (K. Wichter), Ohrdruf, erbeten. Die wertvolle Lieder⸗
ammlung wird 3 Mk. kosten“ Der Verlag hat 75 Prozent des Er⸗
öfes einer wohltätigen Spende zugedacht.
Friedrich Silcher, die „Schwäbische Nachtigall“, ein Gedenkblatt zu
einem 75. Todestag, im Einvernehmen mit dem Schwäbischen Sänger⸗
zund, herausgegeben von Dr. Hans Kleinert und Hans Kauschnabel,
deiter des Suchermuseums in Schnait, J. F. Steinkopf, Verlag, Stutt⸗
Jart, Marienstratze 11, Preis 60 Pfg. Das reigvolle, trefflich illustrierte
huchlein schildert volkstümlich Leben und Lebenswerke des für die
eutsche Sängerbewegung und das deutsche Volk so bedeutsamen
diedermeisters Zugleich entrollt sich dem Leser ein klares Bild
einer Zeit. Wir empfehlen das Büchlein wärmstens; es eignet sich
ruch als freundliche Gabe für verdiente Sänger.
zum Waschen und
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