Full text : 15.1935/36, 1-6 (0015)

Kr. 3 hin Ulllllisitnenn he

Fzutttulhl Sängerzeitung lin

1 nn Seite 51

—

—

Winzerinnen kredenzen den Gasttrunk.
MGV. St. Barbara Trier; Matth. Konz, MGV. St. Bar—
hara Trier; Joh. Seif, M6EV. St. Barbara Trier; Friedrich
Metzen, MGV. Moselland Ruwer; Matthias Thimmel,
MGV. Sangeslust Thörnich; Johann Steimer, MGV.
Zangeslust Hostenbach; Matthias Josef Berres-Berres,
MGVW. Uerzig; Karl Freital, MGV. Germania St. Ingbert;
Rektor Ant. Engel, MGV. 1899 Landsweiler-Reden; Nikol.
Badt, Vereinigkter MGV. Lautzkirchen. Zu Ehren der
Jubilare erhob sich die Versammlung von den Sitzen. Des
Redners Wort galt nun dem Kanzler und Führer des
Reiches, der, seslbst aus dem Volke emporgestiegen, uns
die kulturpolitische Linie unserer volkserzieherischen Arbeit
borzeichnen konnte. Ein dreifaches Siegheil auf den Führer
and die Nationallieder fanden begeisterten Wiederhall.
Stellvertr. Gauführer Engel führte aus: Es
wäre undankbar, wenn wir hier heute nicht an erster Stelle
eines Mannes gedenken würden, der zwar nicht mehr in
unserer Mitte, aber im Geiste unter uns weilt, unser
früherer Führer, Sangesbruder Dr. Bongard. Als die
Besangvereine nach dem Kriege im Argen lagen, ließ er
sich an die Spitze stellen und begründete den Saar-—
sängerbund. Hindernisse, die uns unsere damalige
Regierung in den Weg stellte, schob er achtlos beiseite, und
noch im vorigen Jahre setzte er die Abhaltung unseres
in Saarbrücken verbotenen Gaufestes in Trier durch und
gab ihm das geflügelte Wort: „Nun erst recht.“ Dr
Bongard, der auch im D.S.B. ein hervorragender Weg—
bereister war, streute an der Saar beizeiten die Saat aus,
wvelche hier so rasch Boden faßte und keimte, so kraft—
voll wuchs und nach 15 Jahren so reiche Frucht trug.
Er war ein Führer, dem keine Stunde zu früh, keine Stunde
zu spät, kein Opfer zu groß gewesen ist, wenn es galt
der Heimat, dem Vaterland, der deutschen Kunst zu dienen
Uns, die wir das Glück hatten, mit ihm zusammen zu
arbeiten, mit ihm in engster Fühlung zu stehen, werden
die Zeit, die wir mit ihm verlebt, nie vergessen, denn
ür uns gab es nur „Einen Bongard“. Was er dem
Zaarsängerbund und zületzt dem Gau XIV gewesen ist,
vissen wir nur zu gut. Als echt deutscher Mann richteté
er sein Streben darauf: Durch die Sänger und durch den
Hesang — alles für Deutschkand! Es ist kein Wunder.

Zäpfer beim Gasttruuk.

vhot. Ernst Wintrath, Bernkastel.

venn alle Sängerkreise das Bedürfnis fühlten, Dr. Bongard
ils Sängerführer zu behalten. Als Dank und Anerkennung
ür seine große Muhewaltung bitte ich, sich zu Ehren unseres
angjährigen getreuen Führers Herrn Stadtschulrat Dr.
Boñgard von“ den Sitzen zu erheben! — Lauter Beifall
und jubelnde Zustimmung bezeugten dem zurückgetretenen
Bauführer Treue, Dankbarkeit uünd Anhänglichkeit seiner
Zaarsänger und der Sänger des Gaues.
Gau Westmark.

—W goldene Buch des SaarSänger-Bundes ist ge—
Aschlossen. Was wir in fünfzehn bitteren Leidensjahren
losgelöst vom geliebten Vaterland — lächelnd zurück—
gewiesen, ftill gedüldet, trotzig getragen, heiß umstritten,
isern behauptet haben, was in all den Jahren tiefe
ZSehnsucht des deutschen Herzens gewesen — das hat sich im
Abftimmungssieg an der Saar durchgesetzt und ist herr
lich Erfüllung geworden!
Nun beginnt, beschwingt von diesem Kämpfergeist, ein
reues Kapitel. Wir zaudern nicht! Wir folgen Mann
ür Mann! Wir hoffen, glauben und kämpfen, daß auch
dieses neue Sängerbuch, auf dem der Titel „Westmark“
tehen soll, ein Ehrenbuch wird.
Bundesführer Meister gab nun auf dem Gau—
ag bekannt, daß im Einvernehmen mit dem kultur—
politischen Stellvertreter des Gauführers und Staats—
ommissfars die beiden Gaue Nahe-Mosel-Saar
und Gau Pfalz zu einem GroßgauWestmark
dereinigt werden. Als dessen Gauführer schlage
er den Gauführer des Pfalzgaues Sangesbruder
ipp vor. Ein einzelner Widerspruch hiergegen, der eine
Vahl nach den Satzungen forderte, wurde durch die all
jemeine Zustimmung der Versammlung den gegebenen Not—
vendigkeiten entsprechend erledigt.
Gauschriftführer Stein erinnerte daran, daß
wir die Treue zu DOr. Bongard und seinem Werk in der
Westmark nicht besser bezeugen können, als indem wir den
Srundsatz, den er selbst üuns über 15 Jahre lang gesagt und
vorbildlich vorgelebt habe, die Sache vor die Verson zu
stellen. heute erfüllen, um so mehr, als Dr. Bonaard aus—

der Sonderzug zum Gautaq.

obot A. Bach, Saarbrücken.

—— — — — —

VBor der Abfahrt.

hot A. Bach, Saarbrücken.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.