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— phee Sängerzeitung Iuneunn
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der Chor eine zweifache Aufgabe zu erfüllen: er muß
Führer des Gemeinschaftssingens sein und selbständiger
Nusdrucksfaktor, muß Volkstum und Kunsthöhe vertreten
und verbinden, muß Wurzel, Samen und Blüte sein.
Der natürlichste Ausdruck der Zusanmengehörigkeit ist das
zinstimmige Singen und die zweifache Einstimmigkeit.
deineswegs soll das reine, künstlerische Chorsingen abge—
schafft werden, das Volk hat ein Recht darauf, auch die
vunderbaren Chöre seiner Meister zu hören. Der Kreischor—
meister führte dann mit praktifchen Beispielen ein Ge—
meinschaftssingen vor. Lehrer Schienhofen sagte als Kultur—
vart der Deutschen Front den Gesangvereinen weitgehendste
Unterstützung zu. Den Tätigkeitsbericht, der dem Kreis ein
jgutes Zeugnis ausstellte, gab Kreisleiter Griebler. Als
esonderes Ereignis sei das Bundesfest in Trier zu buchen,
ain dem sich sämtliche Vereine des Kreises mit 95 Pro—
zent ihrer Sängerzahl beteiligte. Die Kassenverhältnisse
sind in mustergültiger Ordnung. Aus dem Bericht über
die letzte Gautagung in Trier war zu entnehmen, daß
der kommende Gausängertag am 5. Mai in Bernkastel!
tattfindet. Die neuen Satzungen sollen den Vereinen zur
Durchsichtnahme zugestellt werden. Das nächste Wertungs—
singen für die Vereine des Restkreises findet im Monal
Mai in Losheim statt. Als Ort für die nächste Kreis—
agung wird Besseringen bestimmt. Der kommende Lehr—
jang für Chormeister wird in Beckingen abgehalten. Mit
zerzlichen Worten des Dankes für die Bemühungen von
reischormeister und Schatzmeister schloß Kreisleiter Grieb—
ser mit einem Siegheil auf das deutsche Lied diese denk—
vürdige Tagung. P
estgesetzt: Vereinsbeitrag 40 Pfg. und Sterbekassenbeitrag
20 Pfg. Als Revisor fürs kommende Jahr wurde Sanges—
»ruder Peter Lang bestimmt. Der Vereinsführer gab
»ekannt, daß das Gausingen nun endgültig auf den 7.
April festgesetzt worden sei. Es wurde beschlossen, am
31. März einen Familienabend zu veranstalten. Zum
Zchluß ermahnte der Vereinsführer die anwesenden Niit—
zlieder, auf die Lauen einzuwirken und zu weiterer, treuer
Mitarbeit anzuspornen, damit wir auch nach der Rückkehr
uns Mutterland als freie deutsche Sänger dem deutschen
Liede die gleiche Hingabe und Pflege zollen können, wie
vir es bisher taten. Mi.
Das 3. Geschäftsjahr des Männer-Ouartett-Vereins
dilschbach wurde in der Jahreshauptversammlung abge—
schlossen. Vereinsführer Schmidt gedachte der im Welt—
rieg gefallenen Helden, des verewigten Reichspräsidenten
oon Hindenburg und der toten Sangesbrüder des Vereins.
Es folgte eine kurze Feier unseres Abstimmungssieges, die
rus einem Gedichtvortrag: Gelöbnis von K. Bröger, einer
Ansprache des Vereinsführers und dem gemeinsamen Lied:
„Deutsch ist die Saar“ bestand. Aus dem Kassen- und
Prüfungsbericht konnte die Mitgliedschaft entnehmen, daß
»ie Kassenführung eine einwandfreie und die Kassenlage
ehr befriedigend ist. Im Jahresbericht konnte der Vereins—
ührer die erfreuliche Feststellung machen, daß sich die
Mitgliederzahl auf der Vorjahreshöhe von 108 Mitgliedern
und ebenso die Stärke des Chores von 30 Sängern halten
ronnte. Die Arbeit des Vereins stand ganz im Zeichen
des Abstimmungskampfes und des Gaufestes in Trier, das
der Verein mit 35 Personen besuchte. Der Verein stellte
das deutsche Lied an vier Veranstaltungen der Deutschen
Front in den Abstimmungskampf, ebenso wirkte er an
einem Bunten Abend zu Gunsten des deutschen WHW.
zktiv mit und beteiligte sich an den Feiern der Grund—
teinlegung und der Einweihung des Ehrenmales für die
sßefallenen des Weltkrieges, das auf dem Hirxberg bei
RKiegelsberg errichtet wurde. An eigenen Veräanstaltungen
jatte der Verein ein Freundschaftssingen mit einigen
NRachbarvereinen, eine Weihnachtsfeier und eine Silvester
eier. Der Vereinsführer ernannte die bisherigen Mit—
zlieder der Vereinsführerschaft wieder. Durch die Wahl
des staatl. gepr. Musiklehrers Julius Jungfleisch zum
Dirigenten, der in dieser Versammlung in sein Amt ein—
geführt wurde, verspricht sich der Verein für seine musi—
alische Fortentwicklung und Leistung das Beste. Der
Verein geht gesund und zuversichtlich in das vierte Ge—
schäftsjahr mit dem Vorsatz, alle Kraft freudig in den
Dienst von Volk und Vaterland zu stellen. Sch.
Kreis Sulzbachtal.
In der Jahresschlußpersammlung des M.G.B. Concordia
Merchweiler erstattete der Führer den Jahresbericht, aus
dem zu ersehen war, daß der Verein eine überaus rege
Tätigkeit entfaltet hat. Gesangstunden wurden 49 ge
zalten, die einen durchschnittlichen Besuch von 9000 auf—
piesen. Von den Veranstaltungen sind besonders zu er—
vähnen: am 25. Februar ein Deutscher Abend, der bei
allen Besuchern einen tiefen Eindruck hinterlassen hat.
Vom 11. bis 18. März wurde mit qutem Erfolg eine
M.G. B. Losheim trat in den letzten Monaten zweimal
an die Oefsentlichkeit, das erste Mal im Verein mit dem
Musitverein Losheim zu Gunsten des Winterhilfswerks.
War schon dieser Konzertabend ein voller Erfolg für den
Verein, so zeigte erst recht der Familienabend im Februar,
was in der Zwischenzeit geleistet worden war. War die
echnische Seife des Abends bei der Vielgestaltigkeit des
Programms schon einwandfrei abgewickelt, so riefen die
gesanglichen Darbietungen recht herzlichen Beifall wach.
Mit Absicht griff man nach alten, bekannten Melodien, die
nanchen wieder in den reichen Liederschatz des deutschen
Volkes einführen sollten. Wie oft werden nicht die Lieder:
„Nun leb' wohl, du kleine Gasse“ oder „Das Wandern ist
des Müllers Lust“ oder auch „In einem kühlen Grund“
gesungen, ohne an die schöne, deutsche Heimat, an Heim—
weh, an Liebe, an Eltern und Vaterhaus zu denken, wie
Sangesbruder Hermann Monz in seiner Einleitung so
reffend ausführte. Das Singspiel „Die Lindenwirtin“ von
tur jungen Sängern — in ihrer Mitte der langjährige
Vereinsführer — aufgeführt, brachte reichen Beifall. Ehöre
aund Quartette und vor allem Gemeinschaftsgesang sorgten
ür reiche Abwechssung. So wollen wir weiter kämpfen,
um das deutsche Lied hineinzutragen in den grauen All—
tag zur Freude aller Volksgenossen.
Rreis Saarbrücken-Burbach.
M.G.V. Güchenbach berief seine Mitglieder zur dies—
jährigen Generalversammlung, die mit Rücksicht auf die
vichtige Tagesordnung einen besseren Besuch, besonders
seitens der inaktiven Mitglieder, verdient hätte. Der
Vereinsführer gab in seiner Begrüßungsansprache einer
Rückblick über das verflossene Jahr und gedachte hierbe
hesonders des weltgeschichtlichen 13. Januar. Er danktée
den Sängern, daß keiner abseits gestanden, als es galt
ür die Deutscherhaltung unserer Heimat in so vielen Ver
ammlungen das eindringlich gesprochene Wort durch da«
nachtvolle und aus innerster Seele dargebotene Lied zu
unterstützen, dadurch so manchen Schwankenden zur Selbft
»esinnung zu rufen, und so entscheidend mitzuhelfen, das
Endergebnis auch in unserem Bezirk so herrlich zu ge—
stalten. Zu Beginn wurden der Jahres- und Kassenberich.
berlesen und nach Anhören der beiden Vegiseren dem
Vorstand Entlastung erteilt. Der Punkt „Stand der Sterbe
tasse“ führte zu einer längeren Aussprache. Der Vor
itzende gab hierzu einen ausführlichen Bericht, inwiewei
die Verhandlungen mit den Vertretern der Versicherungen
zediehen seien. Die Versammlung erklärte sich damit ein
herstanden und beguftragte den Vorstand, duf dem be
schrittenen Wege weiter zu verhandeln. Durch die Um—
tellung auf Reichsmark wurden die Beiträge wie folgt
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goldbroun, groß und locker, E
wie immer mitf —*
Dr. Oetker's Backpulver
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viele Anregungen für hr festgeböck bietet mein
Rezepibuch „Baclken mocht fFreude.
Frreis 20 Pfenniꝗ. Uberoll erhäoltlich. *
Dr. Auqust Oertker,
— Bielefeld.
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