NRr. 1 Ilu“ ulJ1 Sängerzeitung
Hier, also im volksmusikalischen Bereich, sehen wir eine Musik von bestimmendem Gewicht. Also wäre es töricht
ingeheure Aufgabe, die im Sinne des Voltsganzen nicht hon uns, sie in der Besonderheit ihrer Kulturverant
ur dem, Kunsimusitalischen benbürtig, sondern daruber vortlichkeiten irgendwie beunruhigen zu wollen.
inaus für eine wirtlich winenoe utne F 18. Alle aufgestellten Forderungen sind in vielem nicht
nsetung für den völkischen Bestand des hochkünstlerischen neu“, sondern häufig von einsichtigen Männern in Füh—
d s ist. ae * 6 4
Uud wir sind weiter der Ueberzeugung, daß es zum ung und Gesfolgschaft der 28 Hliederungen längst an
b 8 en zebahnt, oft sogar schon weitgehend wenn auch meist
Wesen der Bundesidee des DSB. gehört, an dieser Volks— *i J A— is
J jegen schier übermächtigen Widerstand Uebelwollender
Jufgabe auf jede erreichbar starke Weise mitzuwirken, Das Zurchgeführt worden. Neus ist ledignich die führungsmäßige
Bereich des Kunstmusikalischen leidet heute längst an Ueber- 6 —y Woh m 29
4 —IDe — — Planmäßigkeit im praktischen Arbeitseinsatz durch die Ge
aIngebot. Im Volksmusikalischen jedoch liegt ein unge- mtheit des Bundes hindurch, der voltsorganische Zu
heüres Feld von völkisch höchster Bedeutung ofsen, für mmenhang aller Sinzelheiten“ und damit die nätional
ähliche älti 9 SB. alle Mittel hat. 33 d n
essen allmähliche Bewältigung der DSB. alle Mittel volitische Einfügung in die Volkskulturordnung eines volks
It'es nicht besser, im Volksmusikalischen als kämpferischer mäßen Staqtes, den wir allefamt dem“ Rationalsozia
Männerbund däas zu leisten, was eine gesunde Volksordnung de ane 4
A verlangt, und hierin die ersten an Leistung zu —— rzaiden deg J— zug ꝙ —*
Die Verwirkli unserer Forderung ist, wie alle ücherlich in die Hunderttausende gehenden Zahl musit
— Wit z Vnliche eine iebender Volksgenossen, die bislang mit guten Gründen
ane der Führung. unsere Sangesdrüder find er— ꝛbseits vom musikalischen Vereinsleben stehen. Sie werden
heng gemaß uit Liebe uͤnd Treue bei der Sache, wenn ins finden, wenn, wir erfüllen, was zu fordern nun
hüen ?twas mit seelenkundlichem Verständnis, mit, red— »inmal hoch an der Zeit ist.
her Begeisterung“ und gutem Khnnen so nahegebracht 13, Alle unsere Forderungen find nichts anderes als
ied, dage ie ven debenswert des Geforderten erleben die wirkliche Erfüllung der sogenannten Tradition des
können. Fehlt auch nur eine dieser Voraussetzungen, dann Männerchorwesens“; wir fordern für unsere Zeit und
affe man lieber die Finger davon und belästige die Säuger amit inhaltlich natürlich auf, ine nezue Weise etwas,
uülne Forderungen, u denen sie ja en a Is Jemand vas gesiennungsmäßing sich jedoch völlig mit der
hn des us zin gien will.“ Das deutsche Volk kann völkisch-kämpferischen Haltung deckt, der das Männerchor—
n nes druhen“ s mit“ ganzem Herzen ergrifsen vesen seinen geschichtlichen Ursprung und seine Blütezeit
hid dud darum lebendiges Waächtlum erzeugen kann. Wir erdankt. Das Männerchorwesen war von dieser seiner
vollen nur fachlich Gerechtfertigtes und sind nimmer müde, chten Tradition abgeglitten, so daß für einen darin nun—
die Rechtfertigung und Begründung immer wieder zu nehr befangenen Blick gegen uns der Vorwurf bereitliegt,
eben; und wir stellen einsatzfähige Männer bereit, die vir zerstörten mit unseren Forderungen die (angebliche)
esso sehr Treuhünder unserer ziele wie der Wirklichkeit Tradition“. Doch gans abgesehen von diesem Grundsätz⸗
seres! Vercng und Bundeslebens sind. Unfere Fordee ichen: Seit wann gilt denn in, einem Sritten Reich, in
ungen liegen ferner im Zuge einer seit Jahren, ja Jahr— dem alles aus neuen Kräften erneuert wird, nur das,
ehnten sichtbaren Entwiͤlung. Wie man sich ihr gegen— vas aus dem revolutionär überwundenen Gestern stammt?!
er verhalten wilt, mag ein jeder mit sich felbst' dus- 88 ist nicht alles Neue, das an unsere fest geschlossenen
achen WEr darf sfich uur nicht wundern, wenn er in Türen von außem pocht, deswegen gleich am grünen
Forin“ von Nachwuchésorgen und sonstigen' Zeichen man, Tisch ersonnen“. Unsere Forderungen sind nichts anderes
elnden Verftändmisfes im Volte Dinge erlebk, mit denen aAs der redlich unternommene Versuch, um des deutschen
die ehendige Entwiclung jede irrige Rückftändigkeit immer Volkes und unseres Bundeslebens willen eine tragfähige
beantwortet. Brücke über eine Kluft zu schlagen, die nur zu lange schon
iqzAn meisten Zurückhaltung gegenüber unseren For- ind darum allzu tief sich hereits ausgetan hat: zwischen
derunigen erwarten dir bet den Vereinen, die im Rahmen der für die überwiegende Mehrheit des DSB. noch be—
eines Runstlerisch bestens gepflegten staͤdtifchen Mufiklebens kehenden Wirklichkeit und den Ansprüchen der jungen und
ich mit Hiecht nuür“ der konzertmäßigen Varbietung, von destimmenden Kräfte der Nation.
uünstmusik in anerkannter geiftiger und musikalisch-tech 20. Auf, dem Wege der von uns vertretenen Forde—
ischer Leistungshöhe widmen, Wir, sind zwar grüudsti, rungen, müssen Versuche und Fehler gemacht werden VNie—
ich der Meinung, daß auch diese Vereine im wertvollen nand kann fertige Patentlösungen anbieten, die das Heil
holtnahen died wurzeln fsollten, weil es Eigentum des dversprechen. Das tun nur falsche Propheten, J
Janzen Volkes ist, und zwar nicht musikalisch-technisch, Es muß alles erst gegenüber sachlichen und menschlichen
iber geistig-seelisch der hochentfalteten Kunstmusik durch— S„chwierigkeiten errungen werden. Das weiß jeder, der zu
aus ebenbürtig ist; wir meinen auch, daß auch diese Vereine unseren Forderungen steht. Keiner entschlossen handeln—
diesem Lied einen Platz, zwar nicht in den repräsenta- den Minderheit bleibt das Schicksal erspart, ihren, Weg
iden Konzerten, wohl über im gefelligen und familien- n neues Land durch notwendig Unvollkommenes, janso—
erwurzelten Singen einräumen könnten. Doch ist das dar Fehlerhaftes im eigenen Vollbringen bahnen zu müssen
für diefe Vereine von uns aus nicht im Sinne einer volks- leber sie wird dann die gehässige Meute derer herfallen,
isdnerifchen Notwendigkeit, sondern mehr als Anregung die lieber nischts Neues und Mühevolles tun, als um
zur Güte gemeint. eines großen Zieles willen Fehler zu wagen, und die aus
Aber wie groß ist denn die Zahl dieser Vereine, ver- icherem Hinterhalt mit tausend Besserwissereien an—
zlichen mit der Gesamtheit des RSB.?! Und gar am Ge- ommen. —
fsamtvolk und dem Umfang seiner Volksmusik gemessen, ist Doch mit uns zieht die neue Zeit. Wer jetzig Zeiten
hre Zahl verschwindend klein! Sie entscheiden auf volks- leben will, muß haben tapferes Herze!
musikalischem Gebiet gar nichts, sind aber in der Kunst- Alfred Rosenthal⸗Heinzel.
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3 Gersweiler Sparkasse e. G.m.b. I-æ-- ⸗—
— F Saarbrücken 3, 8§ ⸗ 1 Võolklingen, Saarlouis, Dil⸗ «
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Saarbrücken 5, ʒulzbach, Friedrichsthal,
αJenstr. Kredite an Mitglieder duigechigd upircbeg,
Gersweiler (Saar Wechsel-⸗Diskontierungen singen und Agenturen.
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