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lnlJ Sängerzeitung
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h Nr..
5. Die Knaben freundlich und behutsam tractieren, da—
erne sie aber nicht folgen wollen, moderat züchtigen oder
gehörigen Orts melden.
6. Ohne des regierenden Herrn Oberbürgermeisters Er—
aubnis nicht aus der Stadt begeben.
7. In Leichenbegängnissen jederzeit, wie gebräuchlich, so
diel möglich bey und neben deren Knaben hergehen.
Zu Urkund hab ich diesen Revers eigenhändig unter—
schrieben und mit meinem Petschafft bekräftigt. So ge—
chehen in Leipzig, den 13. August 1722.
Sinfonia demestica.
Zweymal hat che unser Bach verheyratet. Das erste
nal mit Jungfer aria Barbara. Mit dieser hat er
7 Kinder, nämlich 5 Söhne und 2 Töchter, unter welchen
sich ein paar Zwillinge befunden haben, gezeuget. Nach—
dem er mit dieser seiner Ehegattin eine vergnügliche Ehe
—
iche Schmerz, dieselbe bey seiner Rückkehr von der Reise
odt und begraben zu finden.
Zum zweytenmale verheirathete er sich in Köthen mit
der Jungfrau Anna Magdalena. 13 Kinde, nämlich 6
naben und 7 Mädchen, hat ihm diese geboren.
Allegro eon passione e Scherzo.
.. November ist der bisherige Conzertmeister und
ODrganist Bach wegen seiner halsstarrigen Bezeugung von
zu erzwingender Demission auf der Landrichterstube arre—
iert und endlich den 2. Dezember darauf mit ange—
zeigter ungnädiger Demission des Arrestes befrehet
worden .....
Herr Hoff Rath Steger, es thue der Cantor nicht
allein nichts, sondern wolle sich diesfalls auch nicht er—
klären, halte die Singstunden nicht, kämen auch andere
Beschwerden. Andrung wird nötig fein.
Hier wurde resolvieret, dem Cantor die Besoldung zu
erkümmern.
Espressivo.
Halten ihme vor, daß er bißher in dem Choral viele
vunderlichen variationes gemachet, viele frembde Töne
——— daß die Gemeinde darüber confundiret
vorden.
Finale⸗-⸗Lamentoso.
Leipziger Leichenschreiberei!: Ein Mann 67 Jahre Herr
Johann Sebastian Bach, Capellmeister der Thomasschule,
vwurde mit dem Leichenwagen begraben den 30 July 1750..
..Hals unterstehe mich Ew. Magnificens Hoch Edelge—
horn: Hoched. und Hochv. Herrn unterthänigst gehorsamst
bittend hierdurch anzugeben: Dieselben geruhen mir das
Bnaden halbe Jahr angedeyhen zu lassen: Wofür Zeit
Lebens mit aller ersinnlichen Hochachtung zu seyn mich
»emühen werde.
Ew. Edel u. Hochv. Herrn Dienstgehorsamste „Anna
Magdalena Bachin Wittwe“. Ernst Suter.
die heringsköpfe.
Ncht erst Jeit gest Line Vach kegende .
ß gestern will da
Ars danden ege — Wonde ider Bun auf das mißfarbene Sinnzeichen der
8 der große Johann Sebastian Bach noch a Bergaugli kteit. Kein Mensch war zu se elaiz
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ereits von inbrünstigem woll seine junge Seele Seine Lippen eean am von den Wimpern tropften
i grbzunsigen e nach, sener, edlen rachtunge
Z„wie sie ochgel ** gen. Mit seinem Schick ztie
de Reinken in Hamburg au de —— dJoheann elbstgesprächsweise das Wade — I rig ene
I— eß. Oft pilgertte Johann asan a 8 scheinliche eines wunderbaren veistandes er nwahr⸗
eee Weise zu Fuß gen Hamburg er Plötzlich knarrte ei ber ihm
e eene g zu solcherart pfe dlogen auf den Icpter uaer ihm. Zween Herings—
Einstmals hatte er den n Kehricht. Das Fenster klappt
— eDesuh von demdgrehutenh Meister
em es bei ihm, als einem Waisenk te, mit duͤrde, vielleicht haft ie säubern und zerlegen
besteit getsen t. Ieh senknaben, alleweil kärg- 5 vielleicht haftete noch etwas von dem Ahischaet
einmal den Staub der —— Sebnsian irwma wieder —* sanstsazigen Fischfleisch daran? Johann Seb ——
nn deer gGe d raße, die links der Elbe sich zätte kein thüringer Kind sein müsse Sebastign
ar aufe sedanken ssen, um micht solche
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* us der Lüneb J * 344 J
ing aget rte urger Heide. Die Kehle dörrte aa rie spähte der Hungernde umher. Hinter den
Bergeblich versuchte Johann Sebastian diese Musik seines zu —— —
neen nen mit der Erinnerung an die ines Wihee ner Wag Neeee Mien dinan, NRur die Spahen
änge zu übertönen, die i —W Aund sm e drang Geräusch von Schüssel
m Herzen hafteten. Umfonft „die ihm, seit Hamburg uind im Stall nebenan muhte eine Ku Rein üsseln,
rdie Borle hfo st schüttelte, drückte, wendete am. Geschwind bemächtigte sich Joh h. ein Mensch
hre Falten“ Sie wor t er ite Hand und Auge Rrinsstöpfe; zergliederte“ den ei Fobenn asan der
2 blieb ed en einen, den anderen.
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Arpuphee n und staubbedeckt e a
eediear an der Straße. sant er nf die Vunt nei nge —— der epsen nthannigbeinahe
en ihm sättigte sich ein Sperli p ann en war, setzte er sich in die Laube, Ft
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Iwe asthauses quollen köstli üftte, di — genoß mit erfrischten Sinn
rafuger Suppe und wohlgebrä e , us aeg das Wunder, Seinem ürheb innen
— p bräuntem“ Br a heber, der hinter den flaschen
Johann Sebastians Blicke 8 d e sanedtecd zrünen Scheiben verborgen sein mochte, f p
enn euee z5 nach dem nsetnen dach;t, nicht aus Undankbarkeit sondern orschte er nicht
zachte er sich alsbald bededt .Den grauen Holztisch darin Scheu. Verflogen waren Miß ut u ünhafegr
r, sich, gohg einer weiß⸗blau m'8 Mißmut und, Müdigkeit. Musik
— weiß⸗blauen Beider⸗ Herzen, schritt er dabon,nicht W
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schen seiner Bank in der Sonne u er Vor der Wirtshausbank lag
n der Laube lag ein Kehrichthaufen. eet neten fasert und zersetzt die —Aâ—S— Perlmuttglanz, zer
Walter Bähr.
326856 2 F Narkenfahrrader: Miele, Opel, Torpedo, Viktori
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