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des Gaues XIII 8 D. 5.B. Westmark.
Rund 1300 Vereine mit no ooo Mitgliedern. Herausgegeben im Auftrage des Baues
von Walther Stein. — Druck mn. Vertag der Buch- u. Kunstoruckerei Bebr. Hofer AGB. Saarbrücken u. VBolklingen
Jelenhon Amt Saarbrücken 22015. Amt Völklingen 13. — Bezugspreis für Mitglieder 10 Ryf. für Nichtmitglieder 28 Ruft
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re le un angerbewegung.
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E⸗ gibt keine selbstbewußte Organisation,
die sich nicht als einigendes Band für ihre Mit—
glieder und als werbende Stimme in die Oeffentlichkeit
einer eigenen Presse bediente. Sie stellt dadurch das
gedruckte Wort als bedeut—
sames Machtmittel in ihre
Bewegung, weil das ge—
sprochene nicht ausreicht,
die tragenden und treibenden
Ideen in die weitesten Schich—
ten des Volkes zu leiten, die
Lauen und Säumigen zu er—
greifen und auch die letzten
des eigenen Kreises zu er—
fassen. Die Regelmäßigkeit des
Erscheinens, die Eindringlich—
keit steter Wiederholung, die
Möglichkeit weitester Verbrei—
tung durch hohe Auflagen—
ziffern, die Benutzbarkeit zu
Mitteilungen, Bekanntmachun—
gen, Aussprachen, zu Unter—⸗
haltung und Belehrung, als
Tribüne neuen Gedankengutes
und als weithinschallender
Gong der Werbung gewähr—
leisten der Eigenpresse jeder
Organisation eine Durch—
schlagskraft, die noch dadurch
gesteigert wird, daß die Zei—
tungen aufbewahrt und jahr—
gangsweéise gebunden werden
können und dadurch ihre Wir—
kung über den Tag hinaus
in die Zukunft tragen.
So hat sich auch die deutsche
Sängerschaft in der Deut—
schen Sängerbundes—
Zeitung ein eigenes Organ geschaffen — einigendes
Band für alle, die im Dienst am deutschen Liede
stehen im Inland, in den Grenzmarken, im Ausland
bis weit nach Uebersee! Durch sie wird die Musik—
politik des Deutschen Sängerbundes Gemeinbesitz der
gesamten Sängerschaft, die nun die Verpflichtung hat,
gewissenhaft die Anordnungen der Bundesführung, ihre
Hinweise und Anregungen in den einzelnen Gauen,
Kreisen und Vereinen des D.S.B. zur Durchführung
zu bringen, das gedruckte Wort verantwortungsbewußt
in die Sprache der lebendigen Tat zu über—
setzen. Es ist ohne weiteres
einzusehen, daß das gedruckte
Wort verhallt und die leben—
dige Tat ausbleibt, wenn
Gaue, Kreise oder Vereine
achtlos an der D.S. B.-Zeitung
vorübergehen und sich so zu
einem kläglichen Eigenleben —
darf man das überhaupt noch
„Leben“ nennen? — abkap—
seln. Sie stehen in wasch—
echtem „Vereinsmeiertum“ jen—
seits des D.S. B., jenseits der
gewaltigen Sängerbewegung,
die seit über sieben Jahr—
zehnten in allen Schicksals—
jahren das nationale Fühlen,
Denken und Wollen des deut—
schen Volkes aus der Kraft
des deutschen Liedes
durchglüht und beschwingt
hat, und die heute im
Wiederaufbau unseres
Volkes zur Erfüllung ihrer
volkserzieherischen, volksbil⸗
denden und volkbildenden
Sendung vom Führer be—
tont aufgerufen ist. Es darf
deshalb nicht mehr Kreis—
und Vereinsvorstände, Sänger—
führer und Chorleiter geben,
die nicht Bezieher und
Leser der D.S. B.Zei⸗
tung sind und sich durch sie
allwöchentlich einschalten lassen in den Stromkreis
unserer herrlichen deutschen Sängerbewegung!
Aus diesen Erwägungen heraus haben sich wohl
alle Gaue des D.S. B. im Laufe der Zeit eigene Gau⸗
sängerzeitungen geschaffen. Es ist nicht un—
interessant, sie einmal in ihrer Entwicklung neben—
einander zu halten. Nur wenige erscheinen noch als