Seite 100 IB“ ussp. Sängerzeitung IIIIP Vxyvupfup Nr.
Alter ein leuchtendes Vorbild von Pflichtgefühl und Sänger- seutigen Prämie der Lebens-Versicherungsgesellschaften lie—
treue. Er ist geistig sehr frisch und nimmt noch lebhaften zen, wird die Angelegenheit seitens der Kreisführung be—
Anteil an den Geschehnissen des D 5 —— schleunigt erledigt werden.
Alters steigt er an allen Sonn- und Feiertagen ie 55 Am Deutschen Liedertag vereinigten sich etwa 800 Sänge
Ztusen zar Orgel in der Folestertirhe hinauf Irn, sigat des een ede 8 e he von Gau— ag
mit berechrigtem Stolz einen Pfalm o er sein Isd nn Kreisschormeister Georg Hitzelberger auf der Rathaustreppe
Borabend seines Wiegensestes versammelten sich Jubilar n zuͤerst in eine lauschende dörerschaft hineinzufingen;
und Sänger im Vereinslokal zu einer schlichten Feier. Dr. Grabners , Auch du mußt mine Wirdels“ Reschtdug
Steintzeuer, der stellvertretende Vereinsführer. richtete herz⸗ zu vieren!, und Erdlens Laßt uns vuürch die Lade schret
liche Worte an den Jubilargund schloß: Dempleonlichsten ne dann vereinigte Ehormeister Hitzelberger seine
Wrnsche des ubitara a Me ehnwer dyä rrer dr Sänger mit den nach Tausenden zählenden Besüchern zu
sangereins os dinn e uumde ain —
An dae en g r hinreißenden Zeitlieder: Kameraden, wir marschieren! und
nen weitdrenun gerriihten debentahend des, „Nicht Gerede, nicht Geschrei“ rasch aufnahm, begeistert mit—
3 * c b — — 254 —— *
ugteeen nenej arzichen: Grüß Gott mit hellem —— hoffen wir — in die Häuser trug und dort
Klang! Heil deutschem Wort und Sang! y 2.
2 Die junge Sängervereinigung Anersmacher hatte sich
RKreis Saarbrücken. bereits mit einem sorgsam vorbereiteten Vokal- und Instru—
— —
greises raten A ehe Peo macht⸗ n inen Dunde Rodermann kamen erlesene Chöre von Tornelius Silcher
——
re won dni in n — rig ssct rag. Mitten in die Volksgemeinschaft stellte sich der rührige
uh eeen Vrrtstg nwepeeß aee Prpnissa Verein am Deutschen Liedertag, an dem er den Quarteit—
rische Kreie üuhrer spricht in ünem TAben den r derein me —— ùi“* alss lieben Gaft bei sich —*
seinem Amte Scheidenden den Dant für die in den a durfte und mit er er 3538 auba⸗
Jahren Adtutn geleistete ee J oae in em Konzert eine große ghör shn —E
es der nä sten Kreistagung r, dieses fühl in wür— 8 — * α — un *
e eee ee eee te cee eenn e u
gen. Am 19. Juni wurde auf Vorschlag von Sangesbruder ertor 8 ennde en dehnan wb ä
ee vom au uhrer — dern bicherige eete ——ii— —— en nachdem ——8
ührer zum kommissarischen Kreisführer berufen. Soba is hde ⸗
og eeigneter — gesunden ist, irdeden Amt zur verein vorher am Ehrenmal einen Kranz niedergelegt hatte
Versügung gestellt werden. Der kommifsarische Kreisführer Der Ges— 5* Ip Brůj
7 e — Da sangverein der Straßenbahner Saarbrücken ge—
sitten alle reer Veremrr und tallete seine Sangerreise u erner eindrugvoslen vot
ihm das gleiche Bertrauen zu schenten wie seinem Vorgän— erbindenden Fuson rechter Kameradschaft getragenen
ger nd mitzuhelen gn Aufbau des deutschen KGiedes. Der Fahr Vur die grae dez etsdant ab enet
bisherige Kreisschatzmeister, Sangesbruder Wollboold ebhat Straßenbahner-Sänger unter Leitung von Hans Lansch die
bereits Mitte April sein Amt zur Versügung gestellt. Auch derzen der süddeutschen Volksgenossen rasch erobert.“ Nach
ihm spricht der kommissarische Kreissüührer den Dank für chöner Fahrt durch die im Bluütenschmuck prangende Pfalz,
seine gewissenhaste Arbeit aus. Ueber die Neubesetzung duͤrch das gesegnete Neckartal wurde der mainfränkischen
der greien Aemter id der Dnen Hredraguns re dauptstadt Würzburg ein eintägiger Besuch abgestattet. Jum
358 ie uhesetung 2 Empfang hatten fich Berufskameraden mit ihrer Betriebs
ostens „Des Zreisschritfuührers Jind bis „Jun ührung versammelt Der stellvertretende Betrieosführer der
anrechen Der Aartae des Deutschen — Neuen Würzburger Straßenbahn, H. Schwarz, entbot herz—
d decy Inni ver egt morden Jur die an er üiches Willkommen. Vereinssührer Elberskirch dankte“ fur
Stadt Saarhrücken findet an diesem Tage eine offene Singe die derzuche Begrüßung, worauf der Chor der Gäste als
stunde auß dem Rathausplatz statt. Am Tage vorher khue Bruß Th. Hausmanns „Ehret die Arbeit“ entbot. Ein
gen die Vereine Aufnahmeerklärungen mit entsprechender dameradschaftsabend in sechter deutscher Geselligkeit ver—
erbung in allen Bevölterungsschichten verteilen lassen, die ammelte die Berufskameraden zu einigen frohen Stunden.
Singen am folgenden Tage abgegeben Der nächste Tag war einer Stadtbesichtigung gewidmet. Am
d ee dadgesRengdes Goruduerd ondt der tom.. cente tnten e Setenn e
arne rricheccer den Vereinen folgende Mitteilungen suhes des Gefaugvereing der Straͤßenbahner deging di⸗—
zur, Kenntnis: Stadted eichs i ei ag der St hner.
eeaütehurodgatthttemetnet ngghe t antete e
——
es der Reichsleitun ! der Aen unerwünschi ist, vaß eierlichen Begrüßung hatten sich in der festlich geschmückten
7 8 — Westhalle des Hauptbahnhoss neben den Fahnen und Ehren—
won aͤhren brtlichen Stellen,ain die inneren Verhältnisse des ibordnungen der Nürnberger Straßenbahner uünd' der
D — 8 Mird ber etstehend Städtischen Betriebe Oberbürgermeister Willy Liebel. Ge—
edengeisen ist sofort der SaGau—Kreis-RFührung zu neraldirektor Bayer von den Städtischen Werken und Direk—
J tor Siebert von der Nürnberger Straßenbahn eingefunden.
a usammenlegungen vWon Vereinen sind nur dort er⸗ Oberbürgermeister diebel hieß die Freunde von der Saar
wünscht. wo sie auf den Wunsch sämtlicher beteiligter Säne rrrgereine zu Führer von üalsen deutschen Städten
her Zuruiggehen. Ueber Zwangszusammenschlüsse ist sofort durc die Erhebuͤng zur Sladt der Keichspartttace ns
zu berichten. (gez.) Fr. Kipp, Sängergauführer. zgezeichnet hat, auf das herzlichste Willkommen. Diefer Be—
Der kommissarische Kreissührer bittet um eingehendste uch der Saarbrücker Straßenbahner-Sänger sei zu einem
Beachtung dieses Rundschreibens. Nur wenn alle Mitglieder Tag der Nürnberger Straßenbahner ausgestaltet worden,
vom Sänger bis zum Sängerführer den Weisungen des um in kameradschäftlicher Verbundenheit die gefamte Be—
Bundes, Gaues und Kreises nicht nur Folge leisten, sondern vbölkerung lebendig an die aufopfernde Tätigkeit der Stra—
sich auch selbst tatkräftig für die Belange des DeB. ein- zenbahner zu erinnern. Er schloß mit einem Gedenken an
setzen, kann die Kulturarbeit der Sängerschaft Erfolg haben den Führer. Namens des Gesangvereins der Straßenbahn—
Allen Vereinen, denen eine Sterbe-ünterstützungskaässe an— Fahrbeamten Nürnberg entbot Vereinsführer Michael Deng—
gegliedert ist, wird zur Kenntnis gebracht, daß das Umlage ler sangesbrüderliche Grüße. Beide Vereine sind nicht mehr
verfahren nach den auch hier geltenden reichsgesetzlichen Be unbekanunt, da die Nürnberger bereits vor einem Jahr
stimmungen nicht mehr gestattet ist. Die Kassen müssen daher Gäste des G-V. der Straßenbahner Sagarbrücken waren und
entweder aufgelöst oder aber auf eine leistungsfähige Ver. damals schon ein Freundschaftsbündnis geschlossen wurde.
sicherungsgesellschagst übergeführt werden. Da das Reichs Für die Sagarbrücker dankte Karl Elberskirch. Er ließ seine
ausgichtsamt für Privatverficherung in Kürze einen, Mindest. dewegten Worte ausklingen in Schillers Worten „Wir wol—
Prämientarif einführt, dessen- Sätze erheblich über der len fein ein einig Volk von Brüdern!“ In einem Kropa—