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Sängerzeitung IILILIIIII
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Aunnur«hhhh Nr.—
Begrüßung auf Bahnhof Heilsberq. vbet. M. Beck
20.30 Uhr in der St. Andreas-Stadtkirche: Festliche Or—
chester⸗Choraufführung; Erstaufführung der As-Dur-Messe
von Max Eberwein (tomponiert 1824 in Rudolstadt) nach
dem im Archiv der ehemaligen Fürstl. Hofkapelle aufge—
fundenen Manuskript. Festchor: Max-Eberwein-Sindakademie
und Cäcelienverein. Orchester: Die verstärkte Landeskapelle.
2. Festtag: 1. September, 10.30 Uhr, im Rokokofestsaal der
Heidecksburg: Morgenfeier im Stile einer sonntäg—
lichen Hausmusik in Rudolstadt zur Zeit Methfessels 16.30
Auf der Fahrt nach Valmniken.
vpbot. M. Bedck
Uhr im Schloßhof der Heidecksburg Festakt: „Meth—
essel und das nationale Lied der Befreiungskriege“. Massen—
höre der Gesangvereine und Schulen, Festrede, Meister—
ingerschluß. Chorleitung: Professor Dr. Felix Oberborbeck
Weimar. 19.30 Uhr im Schloßgarten der Heidecksburg
Schloß-Serenade: „Ein Mufikabend am Fürstl. Hofe
zur Schiller-Goethezeit“, Serenadenmusik, Choͤre, Lieder,
Tänze von Albert Methfessel, Max Eberwein, L. Spohr
u. a. Singakademie und Cäecilienverein, Landeskapelle
Aus der Musikwelt.
Der Liederkranzs Backnang brachte soeben im Musikverlag
Eugen Schneider, Ludwigsburg, ein reizendes Büchlein
heraus: Singbüchlein des Liederkranzes Backnang, dem
Andenken der Mutter des Liederkranzes, Frau“ Klara
Schweizer, gewidmet, zwölf deutsche Volkslieder, Tonfab
oon Hans Schlick. Das Heftchen enthält: 1. Und Unser
Liebe Frauen, bei Forster 1556. 2. Steh auf hohem Berge,
Bosnisch. 3. Lied der Czeklerhusaren, aus der Zeit Marid
Theresias. 4. Ein schwarzbraunes Mädchen, aus Schwaben
um 1850. 5. Ihr lustigen Hannoveraner, aus den Frei—
heitskriegen. 6. Die Sonne scheint nicht mehr, aus der
Rheinpfalz. 7. Heißa, Kathreinerle, aus dem Elfaß. 8.
Weiß mir ein Blümlein blaäue, Straßburg 1582. 9.“ Wie
schön blüht uns der Maien, aus einem Lautenbuch von
1619. 10. Es flog ein kleines Waldvögelein, 17. Jahr—
hundert. 11. Vom Himmel hoch v Eñgel, kommt,“ aus
dem 16. Jahrhundert und 18. Sonnenlieèd, bei Melchior
Franck 1630. Diese zwölf eindrucksvollen Chöre —elsj
für Männerchor, der letzte wechselweise für Frauen-, ge
mischten und Männerchor — stellen in ihrer sinnvollen Auͤs—
wahl, in ihrem hohen literarischen und musikalischen Wert
und in ihrem ansprechenden, wohlklingenden Satz eine
erhebliche Bereicherung uͤnserer Volksliedliteratur dat. Auch
kleinere Vereine werden an diesen Sätzen ihre Freude
haben. Wir weisen unsere Chorleiter nachdrücklich auf
das feine Heftchen hin.
In Wien bildete sich soebenm der Verein „Wagner-Schön—⸗
kirchGemeinde“. Das Ehrenpräsidium haben inne Hofrat
A. Jaksch und Präsident Heinrich Singer. Der Verein
dient dem Zwecke, den Werken österreichischer Tonschöpfer,
namentlich des weit über die Grenzen Sesterreichs und
Deutschlands als Dirigent des Wiener Lehrer-Meappelia.
Chores rühmlichst bekannten Meifter Hans Wagner-Schön—
kirch den Weg ins singende Volk zu ebnen. Ver Aufrui
zur Mitgliedschaft (Stifter: einmaliger Beitrag 100 S.
Förderer; einmaliger Beitrag 50 S., Mitglied: Jahres
beitrag 3 S.) wird sicher auch bei zahlreichen Freunden
Wagner-Schönkirchs freundliches Echo finden. Die Gemeinde
hat ihren Sitz in Wien 15, Sechshauserstraße 12/26.
Reichsminister Dr. Goebbels hat zum Intendanten des
Reichssenders Saarbrücken Dr. Abolf Raskin berufen. Zum
Oberspielleiter und Leiter der Abteilung „Zeitfunk“ wurde
Werner Pluecker ernannt, der bisherige VLeiter der Ab—
teilung „Zeitfunk“ am Deutschlandsender. Der Reichssender
Saarbrücken wird im Laufe dieses Sommers eröffnet. Dr
Adolf Raskin wurde im Jahre 1900 in Köln geboren.
Er promovierte zum Dr. phil., war von 1924 bis 1929 in
Sgarbrücken Kulturpolitiker und Feuilletonredakteur der
Saarbrücker Zeitung“, wurde 1989 an die „Rheinifch—
Westfälische Zeitung“ berufen, übernahm im Mai 18338
die Abteilung für Musik, Literatur und Unterhaltung beim
Reichssender Köln und wurde im Januar 1984 auf Vor—
schlag des Reichssendeleiters vom Reichsminister Dr. Goebbels
mit der Leitung der Saarkampfzentrale des Deutschen
Rundfunks beauftragt.
Der bekannte Musik-Verlag Karl Hochstein, Heidelberg,
bringt soeben den Partituren-Katalog Nr. 21heraus.
Er enthält eine Auslese guter und wirkungsvoller Chöre
für Männerchor von Ludwig Baumann, Heinrich Cassimir,
Franz Dahlke, Friedrich Gellert, Albert Kranz, Hans Lang
Heilig Vaterland, Deutsches Morgenlied), Georcg Nellius
Volk und Führer, Wenn die Deutschen luftig sind, Trocken
Bßrot und, Spucke), Berthold Nennstiel Walter Rein
Glück aufh, Jakob Siegl, Otto Siegl (Musketierlied, Im
Strom der Welt), Hans Wagner-Schönkirch (Von neuen
Joldenen Zeiten, von Walther Stein) und Anton Zoller.
der Verlag stellt den Katalög Interefssenten gern zur Ver—
ügung.
Am Donfmal der Ostprenzen⸗Sanager in Tann⸗enkhb⸗«
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