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in einem imposanten Festzug unter Vorantritt einer SA.
Kapelle und über 509 Fahnen auf dem Marktplatz in Diez
einbogen, hatte die Begeisterung ihren Höhepunkt erreicht.
Transparente mit der Aufschrift „Mit Hitler zurück zum
Reich“ u. a. wurden sichthar. Kreisführer Heidersdorf er
zffnete die Kundgebung. „Nie hat eine solche Menschenmenge
in den Mauern der Stadt Täez geweilt, nie war die Be—
geisterung in solch großßem Maße gestiegen. Alles will
damit sich eins zeigen mit Euch, Ihr Brüder und Schwestern
von der Saar. Heute seht Ihr ein neues Deutschland, ein
Deutschland der Einigkeit, kein Deutschland von 1918, und
gerade wir Sänger haben stets den Weg der Einigkeit be—
schritten.“ Tann sprach der Kreisleiter der NSDP., Pg
Ohl. Er schilderte in leidenschaftlichen Worten den Kampi
um den Sieg. „Noch ist der Endsieg nicht erreicht. Neus
Aufgaben stehen bevor. Tie Macht ist unser durch unsert
beste Waffe: Tie Einheit. Wir mußten siegen, um Deutschlands
willen. Wir bringen auch Euch die Freiheit. Tas
Saarland muß nach Teutschland zurück: Die Mutter wartet
auf Euch.“ Nun sprach als Gaubertreter des Gaues XIV,
Nahe-Mosel-Saar, Hans Wagner. Er überbrachte die Grüße
der Sänger im besonderen und die der saardeutschen Be—
völkerung, die mit 460 900 in der Deutschen Front ver—
einigt sind, im allgemeinen. Wir kennen nur den einen
Wunsch, nur den einen Gedanken „Heim zum Reich“. Wir
stehen mitten im Abwehrkampf, wir brauchen keine Ab—
stimmung, aber wir werden bei der Abstimmung beweisen
wo wir“ hingehören: Zu Teutschland! Und gerade wir
Sänger sind dazu berusen, mit unserem Liede dazu beizu—
tragen, deutsches Lied und deutsche Kultur bis in den letzten
Winkek hinein zu tragen. Sie brauchen deshalb sich keine
Sorge um uns zu maächen: Nichts kann uns trennen von
unserm Teutschland“. Lieber arm zur Mutter zurück, als
Leich in die Fremde.“ Stürmischer Beifall dankte dem Redner
für seine zu Herzen gehenden Worte. Das Saarlied wurde
selten bewegteren ergens gesungen. Umrahmt wurden die
Ansprachen durch Massenchssre der Saarsänger unter Otto
Schrimpf und der Sänger des Unterlahnkreises unter der
Leitung von Steuernagel. Erstere fanden großen Erfolg
mit der „Saarhymne“ von Josef Schwarz; „DTeutschland
heil'ger Name“ von Baußnern und „Mahnung von Heinrichs.
die Massenchöre des Sangerkreises VIbrachten „Lied des
Voltes“ von Erdlen, „Schwur und Gebet“ von K. Schüler
und „Freiheit“ von Faifstt ausgezeichnet zu Gehör. Den
Schluf bildete ein Gesamt-Massenchor unter der Leitung
Steuernagels mit dem Chor „Wir wollen sein ein einig
Volk“, bearbeitet von Sorge. Tann kam der Abschied.
Tausende und Tausende hatten sich aus der ganzen Um—
gebung eingefunden, den saardeütschen Brüdern und
Schwestern den Abschiedsgruß zu geben. Tes Heil-Rufens
und Tücherwinkens war kein Ende. Die Teilnehmer aus
dem Saargebiet waren sich bewußt: Wir sind nicht ver—⸗
lassen, wir sind nicht vergessen von unsern deutschen Brüdern
und Schweftern im Vaterlande. M. R
un Saar⸗Sänger-Bunde
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Eine Sängerfamilie.
Der Katholische M.G.V. und Frauenchor Sarrbrücken1
stellt hier im Bilde eine Sängerfamilie vor: fünf singende
Mitglieder! Es sind der 2. Vorsitzende Johann Monzel,
hie Vorsihende des Frauenchors“ Frau Monzel und die
Mitglieder Herta, Mechthilde und Theo Monzel.
Die Sängervereinigung Auer?macher gab unter dem
Leitwort „Dem Volke sein Lied“ mit einer Sängerzahl
von 90 Mitgliedern unter dem Stabe von Nik. Rodermann
zin gutbesuchtes Frühlingskonzert mit Lenz-, Maien- und
deimatliedern von Dürrner, Reiter, Sonnet, Jochum,
Silcher, Surläuly, Wohlgemut und Heinrichs. Kreisvor—
tandsmitglied Karl Weißgerber bezeugte mit Worten des
Dankes und der Anerkennung, daß hier durch Zusammen—
schluß ein trefflicher Klangkörper gewonnen sei, der noch
zu schönen Hoffnungen berechtige.
Einen Hochgenuß im Chorkonzertwesen unserer Stadt
bildete das Konzert des Saarbrücker Lehrer Gesaugvereins
unter dem Stabe von Chormeister Otto Schrimpf, das eine
große Zuhörerschaft in den Festsaal der Wartburg ange—
sogen hatte. Beteiligt waren das Städtische Orchester, Karl
Möller als Sprecher und Robert Carl an der Orgel. Die
Vortragssolge brachte Aug. von Othegravens „Abendlied“,
»rei Accappella-Chöre aüs Richard Trunks „Feier der
teuen Froönt“ und Max Gulbins „An das Vaterland“
ür Männerchor und Orchester. Mit besonderen Erwartungen
sah man der Uraufführung der Edda-Lieder, Weisheit der
Wala, Einzelsprecher, Sprechchor, Männerchor, Orchester
und Orgel, nach Worten von Karl Schneider kom—
ooniert von Otto Schrimpf, entgegen. Eine kritische Wür—
digung dieses vortrefflichen Werkes, das ohne Zweifel die
baterländische Chorliteratur um eine wesentliche Gabe be—
reichert, verfaßte ich für die D.S. B.Ztg. Heute soll gesagt
ein, daß der Lehrer-Gesangverein und alle an diesem
onzert beteiligten Kräfte unter der sicheren und, be—
chwingenden Stabführung ihres Dirigenten ihr Bestes
etzten und so eine Auffuhrung sicherten, die allen 'zur
Chre aereichte.
In der Jahreshauptversammlung des Männerchor Saar—
brucken erftatteten Schriftführer und Kassierer ihre üb—
lichen Berichte. Sie zeigten, daß der Verein trotz größtern
wirtschaftlicher Schwierigkeiten rührig und lebendig blieb
dank dem gesunder Sängergeist seiner Mitglieder und der
zielbewußten und klaren Fuͤhrung seines Vorstandes. Ge
fund an Haupt und Gliedern konnte er zum Ziele schreiten
das ihm seit Monden vorschwebt. Sein Sitzungshericht
schrieb: „Ihre besondere Bedeutung erhtelt die Versamm—
lung durch die Bekanntgabe der zwischen den Vorständen
des M.G.B. „Frohsinn“ Saarbrücken 2, und dem Männer—
chhor Saarbrücken 2 getroffenen Vereinigungen zwecks Zu—
sammenschluß. Die im Geiste freundschaftlicher Sanges—
brüderschaft gepflogenen Verhandlungen haben zu folgen—
dem Ergebnis gefuͤhrt: Die beiden Vereine schließen sich
bedingungslos zusammen und üben unter dem Chormeister
des Männerchors, Otto Schrimpf. Zum Führer des Ver—
eins, der vorläufig den NRamen „Männerchor“ beibehält,
wurde einstimmig Sangetbruder Günther gewählt, Schrist⸗
wart ist Ernst Maurer, Kassenwart Heinrich Krauß. Otto
Schrimpf gab einen aufschlußreichen Bericht über die musi
kalische Arbeit der nächsten Zeit. Die übernommenen Pflichtchöre
zum Gaufest werde er peinlich genau und gewissenhaft
einstudieren, doch hoffe er auch Zeit zu vereinseigener
Arbeit zu gewinnen. Es solgten, Uebersicht über die vor—
gesehenen Veranftaltungen und der Hinmeis auf die he
stehenden Meisefassen
Mit einem seinsinnigen Festprogramm trat die kürzlich
zegründete Sängerveinsgung Schafbrücke vor die Oessent—
eit: „Volksfrühlingsfest im Lied!“ Der farbenfrohe Saal
purde für kurze Stunden zum Tempel fseiner Kunst. Ein—
jerahmt in zwei Klaviersolis, die von Frl. Lydia Neu—
zerger temperamentvoll vorgetragen wurden, erklangen
chöne, volksfrohe Lieder von Minne, Frühling und
deldentum und woben Frühlingszauber in aller Herzen
and schufen Stunden edlen Genusses. Höhepunkte schufen
die von Konzertsänger Lorscheider, dem derzeitigen Diri—
jenten, vorgeltragenen Lieder, die von Frl. Neuberger mit
juter Anpassung am Klavier begleitet wurden. Mit reichem
Zeifall lohnten die dankbaren Hörer alle Darbietungen.
dem umsichtigen Vereinsführer, Oberlehrer Neuberger, dem
ichtigen“ Dirigenten und ausgezeichneten Sänger Lor—
scheider und dem gut geschulten und geeinten Chor, für
e schöne Feierstunde ein zuversichtliches Sang⸗Heil
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