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nslhhl Saar⸗Sanger-Bund
ührer erannt. Am 11. März wirkte der Chor unter der
LRreis Bernkastel. deitung seines Dirigenten K. Schäfer im Heimatabend des
Vereins für Heimätkunde in Haustadt mit. Sängerzahl
des Vereins: 41. — M. G. B. „Quartett-Harmonie“ Körprich:
In der Versammlung am 25. März d. J. wurde Sanges⸗
ruder Lehrer Gehl zum Vereinsführer bestimmt. Stell—
bertreter ist Sangesbruder Anton Bernardy. Sängerzahl
des Vereins: 35. — NB..An alle Vereinspressewarte: i.
Um den Sangesbrüdern ein Bild des chorischen Schaffens
inserer Vereine zu geben, bitten wir um regelmäßige Be—
kauntgabe der Chorwerke, mit denen sich die Vereiné z. Zt.
beschäftigen. Hierbei bitte angeben: Titel des Chorwerkes,
Name des Komponisten und des Dichters. 2. In den Reihen
des M.G. V. Piesbach steht ein aktives Milglied, das 72
Lenze zählt und doch noch mit seinem vorzüglichen Baß eifrig
ür unser deutsches Lied wirbt. Es wäre nun interessam
zu erfahren, in welchen Chören unseres Kreises Sanges—
brüder über 70 Jahré alt und noch aktiv tätig sind. An—
zaben mit, Namen, Lebensjahre und Sängerjahre erbeten.
Bekanntgabe dann in der nächsten Sängerzeitüung. 3. Die
Angaben für den Veranstaltungskalender und für die
Sterbetasel müssen vollständig sein (genaue Daten). —
Sämtliche Zuschriften zu vorstehenden Punkten erbeten an
Kreispressewart K. Schäfer, Beckingen, Ralsiraße n
Sch.
Kreis Hochwalod.
Eine außerordentliche Kreisvorstandssitzung und im An—
schluß daran eine Chorleiter⸗ und Vereinsführerbesprechung
der Wertungsgruppe J im Kreis Hochwald waären dem dies
jährigen Wertungssingen der Wertungsgruppe J gewidmet.
Kreissührer Matthieu begrüßte namens des Kreisvorstandes
und namens der Gauleitung die Delegierten und gab seiner
Freude Ausdruck, daß die Sänger vom Hochwald, die zum
Teil sehr weite und unbequeme Wege zurücklegen müssen,
sich der Mühe unterzogen, doch an der sehr wichtigen Tagung
eilzunehmen. Insbesondere freute er sich darüber, daß
gerade die kleinsten Vereine unseres Kreises mit besonderem
Interesse an dem Aufbau des Vaterlandes innerhalb des
Deutschen Sängerbundes durch opferfreudige Angabe zur
Erfüllung der kulturellen Aufgabe beitragen. Sodann er—
Irterte Gaugeschäftsführer Rauchholz eingehend den Zweck
der Tagung. Gauchormeister Musikdirektor Beck verbreitete
sich über Ziele und Wertungsmethode im Saarsängerbund
und jetzigen Gau XIVv, im Deutschen Sängerbund. Aus—
zehend von einer 12jährigen Erfahrung äuf Wertungs—
ingen und seiner vieljährigen Praxis als Wertungsrichler
hei deß früher abgehaltenen Wettstreiten, brachte er in
eicht berständlicher Form die Unterschiede zwischen den
rüheren Wettstreiten und den neuzeitlichen Wertungssingen
um Ausdruck. Er schilderte an Hand von Beispielen den
Nachteil der Wettstreite und den Vorteil der Wertuͤngs—
ingen. Ferner erläuterte er die im Entwurf vorliegende
Wertungssingenordnung. Als Ort für das diesjährige Wer—
ungsfingen wurde Baesch, wo der Verein am 18. Juli
sein 50jähriges Bestehen feiert, gewählt. Eebenfalls wurde
der Tag mit dem Fest in Verbindung gebracht, so daß sich
die Sänger des Hochwaldkreises an eseh Tage restlos an
diesem Fest beteiligen müssen, Ferner wird die Massenchor—⸗
probe für das Bundesfest bei dieser Gelegenheit in Baesch
abgehalten. Als Wertungsrichter für das Wertungssingen
vurde Gauchormeister Beck gewonnen. Zum Schluß sprach
Baugeschäftsführer Rauchholz noch über Organisations
ragen, worauf die offizielle Tagung ihr Ende fand. W.
streis Homburg.
Die Aufführung von Haydn's ewig jungen „Jahreszeiten“
durch die Sängervereinigung Homburg bedeutete nicht nur
für unsere Stadt ein musikalisches Ereignis, sondern auch
für die weitere Umgebung. namentlich Zweibrücken. Die
GBesamtleitung lag bei Musikdirektor M. Beck in besten
Händen. Sein gewissenhaftes Studium der Chöre kam der
klangschönen und beseelten Aufführung sehr zustatten, und
unter seiner sicheren, beschwingenden Stabführung fügte
sich auch das treffliche Pfälzische Landessymphonieorchester
warm und strahlend in das Ensemble. Als Solisten waren
Johannes Willy aus Frankfurt a. M. Willi Lorscheider
aus Saarbrücken und Fräulein M. L. Krepp aus Fraäanken⸗
thal gewonnen, die vortrefflich der schlichten Innigkeit, die
aus diesem Werke Haydns spricht, gerecht wurden. Man
darf 2usmmenfassend mohl saogen. daß eine so sorosam
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Im August vorigen Jahres wurden die beiden in Wehlen
bessehenden Vereine aufgelöst und ein neuer Verein ge—
gründet, M.G.V. Lyra 1933 Wehlen, zu dem die meisten
Mitglieder der beiden alten Vereine beitraten, so daß der
Verein bald 70 aktive Sänger zählte. Dirigent wurde
Lehrer Müller, unter dessen Leitung der Verein aufblühte,
und so konnte er schon am zweiten Weihnachtstage mit
einem Konzert an die Oeffentlichkeit treten. Aber diese
Führung waär nicht von langer Dauer. Schon am 1. Januar
wurde Herr Müller plötzlich versetzt. Nach einem Still—
and voöon 14 Tagen übernahm Chorleiter A. Kohnen
ie Stabführung. Wegen seiner ausgezeichneten Leitung
sind seine Sänger gern um ihn geschart, zumal er es auch
an freundlichem Humor nicht fehlen läßt. Der Verein traf
an die Oeffentlichkeit unter seinem neuen Dirigenten am
5. Februar zu dessen silbernen Hochzeitsfeier uUnter Mit—
wirkung des hiesigen Musikvereins, dessen Stabführung
auch in seinen Händen liegt. Am 26. Februar kam es
wieder zum öffentlichen Auftreten anläßlich der goldenen
Hochzeit Hewel-Kaifer. Wehlen P. H.
Kreis Dillingen.
M.G. V. „Coucordia“ Beckingen: Der Verein unter—
aimmt am 16. Juni d. J. eine mehrtägige Sängerfahrit
nach Süddeutschland. Hauptziel ist Freiburg i. Br. —
Sängerzahl des Vereins: 839. — M.G.V. „Fidelitas“
Beckingen: Der Jahresbericht weist eine rege Vereinstätig—
keit auf. Der Chor wirkte in allen größeren Feiern der
Gemeinde Beckingen, u. a. auch in Gemeinschaft mit den
Brudervereinen „Concordia“ und „Frohsinn“, mit. Haupt—
veranstaltungen des Vereins waren: 21. 5. 33: Deutsche
Maienfeier und 25. 12. 33: Deutscher Weihnacht-Lieder—
abend. In letzterer Veranstaltung wurde in hervorragender
Weise unserer Helden zur See gedacht. — Am 4. Feébruar
d. J. wirkte der Chor im Deutschen Abend der Kriegsopfer—
Vereinigung O. G. Beckingen mit. An der Saarkundgebung
am Niederwalddenkmal beteiligte sich der Verein fast voll—
zählig. In der Generalversammlung am 20. Januar 1934
wurde der bisherige Vorsitzende Sangesbruder Malermeister
Oehler zum Vereinsführer gewählt. Chorleiter des Vereins
ist H. Breuer. Sängerzahl: 16. — M.G. V. „Frohsinn“
Beockingen: Der Verein beteiligte sich mit ca. 50 Sängern
unter Chorleiter M. Maas am 6. März d. J. am Wertungs—
singen des Kreises Sanrlouis in Hülzweiler und erzielte
für, seine Leistungen unter 13 Vereinen das zweitbeste
Prädikat (fast sehr gut). Wertungsrichter war. Prof. W.
Rein. — Am 18. und 25. März brachte die Theater—
abteilung des Vereins das Trauerspiel „Die Ahnfrau“
von Grillparzer vor gutbesuchtem Hause zur Aufführung.
Für Juni d. J. ist eine Sängerfahrt ins Reich geplant. —
M.G.V. „Gemütlichkeit“ Bilsdorf: Pfingsten d. J. unter
nimmt der Verein eine Fahrt ins Reich. Sängerzahl: 28
— M.G.VB. „Eintracht“ Dillingen nahm am Wertungs-—
singen der Gruppe 33 am 11. März 1934 in Fraulautern
mit 81 Sängern unter Chorleiter R. Carl teil und er—
zielte das Prädikat: Sehr gut bis gut. Wertungsrichter
war Prof. W. Rein. — Seine diesjährige Sängerfährt
unternimmt der Verein im Juli d. J. naͤch Süddeutschland
Konzert in Rothenburg o. d. T. und Teilnaäͤhme am DeS. B.
Singen in Nürnberg). — M.G.B. „Sängerbund“ Dillingen
betelligte sich mit 102 Sängern am Wertungssingen der
Bruppe 83a in Fraulautern unter seinem Ehorleiter G
Hoffmann. Prädikat: Faft fehr gut. Wertungsrichter: Prof
W. Rein. — M.G.B. „Liederkranz“ Groͤßhenmersdorf:
Einen guten Erfolg hatte der Verein mit seinem dies⸗
jährigen Osterkonzert Unter Leilung feines Dirigenten Ober—
lehrer Kuhn braächte der Chor bewährte alte und neue
Chorliteratur zu Gehör und durfte reichen Beifall eines
dankbaren Publikums entgegennehmen. — Großen Beifall
erntete auch der Chor des M.G.B. Eintracht“ Dillingen,
der sich uneigennützig in den Dienst der großen deutschen
Sache gestellt hatte und mehrere Liedspenden darbot. Ganz
ee gefiel auch die Solistin des Abends, Frau Mia
apeigen-Beß Saarbrücken (Sopran). Als Begleiter am
Juge bewührte sich ausgezeichnet Lehrer Resch. — Einige
anons und, Rundgesänge würden bei der Wiederholung
oon allen Anwesenden begeistert mitgesungen. — M.G.V.
„Almenrausch“ Haustadt: In der Generalversammlung wurde
der langiährige eeende Paul Muanustin zZzZum Vereins—