Nr. 1 II' aphhslhh Saar⸗Sänger⸗Bund III. uippfh Seite 27
im Kreise seiner Sangesbrüder verleben möge! Zum Schluß Eigenschaften des Chorleiters Ballhaus. Der Führer über—
dankte Herr Licht persönlich seinen lieben Sangesbrüdern reichte Sangesbruder Theis unter Ernennung zunm 2. Ehren⸗
für die Ehrungen, die der Verein ihm habe zuteil werden vorsitzenden ein prächtiges Diplom. Herzlichen Dank zollte
lafssen, dankte allen, die zur Verschönerung des Festes er der jahrelangen Tätigkeit des Schriftführers W. Anschütz.
beigetragen hatten. Man fühlte, wie aus all seinen Worten Sangesbruder Theis sowie Anschütz dankten ergriffen für
Liebe und Anhänglichkeit an seine „Constantia“ sprach. die ihnen erwiesenen Ehrungen. Der Führer nahm die
Ernennung seiner Mitarbeiter vor: Stellvertr. Führer:
Kreis TIrier⸗Land. Fritz Hünighausen; 1. Schriftwart: Georg Leber, 2. Ignaz
daub; 1. Kassenwart: Jak. Weidenhof, 2. Franz Netzer;
Durch Beschluß der Gauvorstandssitzung vom 17. März Stimmwarte: 1T. Tenor Jusius Klein, 2Tenor Phe
bezal. des ordentlichen Gautages am Montag, den Weidenhof, 1. Baß Jos. Rodams, 2. Baß A. Hasenstein.
13April, vormittags 3.45 Uhr, im, katholischen RNiit Häandschlag verpflichtete der Führer seine Milarbeiter
Bürgerverein in Trier ergehen noch folgende Aenderungen: der bisherige Prefsewaärt Hugo Schunck wurde gebeten,
Betrifft Saarkundgebung. Diterin Vuirane Aner — een
Sämtliche Vereine müssen spätestens 13.45 Uhr nach— orleiter Ballhaus dankte dem Fuͤhrer für die auch ihm
e Hofe der Artillerietaserne angetreten sein. despendeten Worte. Mit dem Gelobnis der ewigen Ver⸗
die Generalprobe findet schon 14 u her nachmittags dundenheit mit unserem heißgeliebten Vaterlande schloß
flatt nicht wie im Rundschreiben 15 ühr). Thormeister Ballhaus seine Ausführungen. Nach Ernen—
Der deschlofsene ¶ Abmarsch erfolgt 1T477 uhr, da hung der Fahnenträger, der Rechnungsprüfer und, des
alie Vereine pünktlich 15 uhr guf dem Viehmarkt— Vereinshoten gab der Führer das Arbeitsprogramm bekannt
hiatze Nufftellung genommen haben müfsen. und richtete eindringliche, beherzigenswerte Mahnworte
Feder Verein maß mit Fahne anit Hatenkreuzwimpel reuer Kameradschaft an alle Sangesbrüder, die ausklangen
dersehem erscheinen. in die Worte: „Deutsch im Schaffen, Deutsch im Sang.
Jeder Verein aub durch amenehind erkenntlich sein, Deutsch im Herzen lebenslang.
sowie einen Saarsängerspruch vorantragen. 34 ꝓ
ie buͤten nach Peogichleit die Vereine daß die ört⸗ WWoaom Buücherlisch. J
lichen Musikvereine gewonnen werden. Zeitschrift für Musikt, gegr. 1834 von Robert Schumann,
Sämtliche Vereine geben mir umgehend an, ob und Monatsschrift für eine geistige Erneuerung der deutschen
mit welchem Musikverein er kommt. Musik, Phoraneeeheedn Vengs — Vossp Peen
isführ durg, Preis vierteljährlich 83, „Einzelheft 1,35 M.
3. A Manorere Kreissinhrer. Ver en Fueeden Ier Fegenwaet Ilungcoren
3 ß und bleiben, Richtung un nregung erhalten will, greife
Rreis Bolklingen. zu dieser trefflichen, von uns an dieser Stelle immer wieder
Nachdem der deutsche Sängergruß verklungen, begrüßte vNärmstens empfohlenen 8.f. M, Wir greisen, aus der
Vorsitzender Seb. Theis die zůür Generalversammlung zahl- Märznummer als besonders aktuell heraus Die erste
reich erschienenen Sangesbrüder der Flora-Sangeslust Vöil⸗ Arbeitstagungder Reichsmugittgammer: 4. Dr
lingen. LRus seinem Rückblick auf das Vereinsjahr konnte Fritz Stege: Eindrüche und Ausblicke; 2. G. M.D PBrof. Pr.
man entnehmen, wie stark die Wirtschaftskrise und die Peter Ragbe: Vom Neubau deutscher musikalischer Kultur;
dadurch bedingte Arbeitslosigkeit sich im Vereinsleben be- 3, Univ.“Prof. Dr. Karl Hasse: Die nationalsozialistischen
merkbar machte, so daß u. a. auch die Feier des 50jäührigen Srundsätze für die Neugestaltung des Konzert- und Opern—
Stiftungsfestes vorerst verlegt werden mußte. Trotz allem detriebes; 4. Prof, Dr. Fritz Stein: Chorwesen und Volkswar
es dem Verein möglich, bei vielen Veranstaltungen im Nusik im neuen Deutschland; 5. Präsident Dr. Richard
Ort mitzuwirken. Besonderes Lob verdiente sich die Sänger⸗ Strauß: Begrüßungsansprache anläßlich des ersten deutschen
schar bei dem Wertungssingen in Bous. Die Gesamtzahl domponistentages in Berlin. Weitere bedeutsame Aufsätze
der Mitglieder (aktiv und inaktiv) ging, durch die aüge- olgen von Willi von Moellendorf, Pr, Alsred Heuß, Prof
gebenen Verhältnisse gezwungen, auf 287 zurück, immer- Or. Hermann Unger, Prof. Dr. Viktor Junk, Wolfgang
hin noch ein schöner Bestand, um den Verein lebensfähig 20n Bartels. Berichte über Berliner Musik, Musik in
zu erhalten. Zwei Todesfälle find zu verzeichnen. Die Leipzig, Musik im Rheinland, Wiener Musik, über Ur—
Beteiligung an der Niederwald-Kundgebung und am und Erstaufführungen, Musikfeste, Tagungen, Konzert,
Jubiläum in Sobernheim waren große Ereignisse des Oper, Schule, Kirche, Rundfunk, Film, deutsche Musik im
Jahres. Mit herzlichem Dank an Mitglieder, Vorstand und Ausland, Neuerscheinungen. Wieder ist ein besonderer Auf—
besonders an Chormeister Ballhaus beendete der, Vor- atz dem Saargebiet gewidmet mit besonderer Hervorhebung
sizende seine Ausführungen. Schriftsührer Wilh. Anschütz er volksdeutschen und künstlerischen Arbeit des Saar—
erftattete den Jahresbericht, Sangesbruder Strupp den ängerbundes.
Kassenbericht. Für die mustergültige Arbeit des Kassierers Spracheupflege. Be Traduecteur, französisch-deutsches
Jak. Weidenhof wurde demselben Entlastung erteilt und Sprachlehr- und Unterhaltungsblatt, hilft erworbene fran—
besonderer Dank ausgesprochen. Die Wahl des neuen zösische Kenntnisse zu befestigen und zu erweitern. Eine
Führers fiel einstimmig auf Sangesbruder Jak. Schnur. rremde Sprache zu beherrschen hat noch niemals geschadet
Derselbe dankte allen, die selbstlos sich der Sache des vohl aber oft zu einer guütbezaählten Stellung verholfen.
Vereins opferten, besonders dem bisherigen Vorsitzenden Probeheft kostenlos durch den Verlag des Tradueteur in
Seh. Theis. Außerdem für die hernorragende Arbeit und LSa Chaur-de-Fonds (Schweiz)h.
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