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treter von Trier-Land West, Pg. Moritz Müller, als Ver—
treter des Sängergaues XIV den stellvertretenden Gau—
führer Wagner von Saarbrücken und den Ehrenvorsitzenden
des Sängerkreises Trier-Land, Sangesbruder Bidinger aus
Konz, begrüßen. 2. Von 52 Vereinen waren 39 Vereine
vertreten. Es fsehlten die Vereine Trittenheim, Schleich,
Naurath (Eifel), Neurath Wald, Kenn, Commlingen, Clüs—
serath, Lampaden, Becond, Olk, Lorscheid, Ralingen und
Fell. 3. Die Verlesung der Niederschrift über die außer—
ordentliche Vereinsführer- und Chorleitertagung in Ruwer
am 12. 8. 1934 wurde ohne Einwände angenommen. 4.
Ueber die Arbeit im Laufe des Geschäftsjahres gab der
Ceschäftsbericht durch den Kreisführer Konz ein genaues
Bild. U. a. wurden erledigt 544 Eingänge, 1168 Ausgänge,
278 Auskünfte; 37 Vereinsversammlungen wurden durch
den Kreisführer besucht. Hierzu kommen noch eine Anzahl
Besprechungen teils mit dem Gau⸗ß, teils mit dem Kreis—
vorstand. Es wurden ausgezeichnet für 50jährige Sanges—
treue 3 Sänger, für 40jährige 7, für 30jährige 8 und
ür 25jährige 29 Sänger, außerdem für 25jährige Tätig—
keit als Vereinsvorsitzender Casel Longuich, als Dirigent
Scheffer, Konz, und Arenz, Detzem. Kreisführer Konz schloß
seinen Bericht mit der Bitte, nach Kräften das Gemein—
schaftssingen zu pflegen, damit das deutsche Lied wiederum
virkliches Volksgut werde, und alle Kraft einzusetzen, um
auch die Jugend für die Vereine zu gewinnen. Kreisleiter—
Stellvertreter Pg. Müller dankte sodann den Sängern, die
führend gewesen sind im Kulturleben des Trierer Landes,
ür ihre treue Mitarbeit bei allen vaterländischen Kund—
gebungen, zu der sie sich freiwillig zur Verfügung gestellt
hätten, und er knüpfte daran die Bitte, auch in Zukunft
dabei ihre wertvolle Unterstützung nicht zu versagen. 5. Der
Kassenbericht durch den Kassenwart Schlund ergab einen
Bestand von 142,85 RM. 6. Nach Bekanntgabe der vom
Deutschen Sängerbund vorgeschriebenen Normalsatzung der
Kesangvereine — Heft 23 der DEBeßZeitung — erfolgte
deren Annahme ohne Aussprache einstimmig. Sie treten
mit dem 16. 12. 1934 in Kraft. Hierauf überbrachte der
tellvertretende Gauführer Wagner, Saarbrücken, die Grüße
des Gauleiters Dr. Bongard, der leider am Erscheinen ver—
hindert sei. Er sei mit ihm überzeugt, daß der Landkreis
Trier einer der ebstgeleiteten Sängerkreise sei. Besonders
dankte er für die vorbildliche Teilnahme am Gaufest in
Trier einer der bestgeleiteten Sängerkreise sei. Besonders
Hindenburg, daß das deutsche Lied der schönste und tiefste
Ausdruck deutschen Wesens sei, schloß der Redner mit der
Mahnung zu echter Sangesbrüderschaft, mit der die Saar—
sänger in Not und Bedrückung das deutsche Lied und
deutsches Wesen gepflegt hätten. Die Worte des Redners
klangen aus im Deutschen Sängergruß. 7. und 8. Das
Wertungssingen der Gruppe 2 findet am 2. 6. 1935 in
Dlewig statt, Es nehmen teil: M.G. V. Gilzem, Irsch-Filsch,
Issel, Longuich, Wasserliesch, Pluwig, Detzem, Conen, Mer—
esdorf und die aus dem Jahre 1934 noch rückständigen
Bereine Aach, Lorscheid, Olk, Zemmer, Butzweiler uͤnd
Drenhofen. Als Kreisfeste wurden angesetzt die 25jährigen
Stiftungsfeste des M.G.V. Casel am 16. 6., Oberbillig am
29. und 30. 6. und Issel am 7. 7. 35. Die Jahreshaupt—
persammlung für 1935 findet im Dezember in Cordel
statt. Der Tagungsort für die Halbjahresversammlung wird
noch festgelegt. Mit einem Treugelöbnis zu Vaterland und
Führer und zum Saarland schloß der Ehrenvorsitzende Bi—
dinger die Tagung. Die Tagung wurde von Liederspenden
des M.G.V. Moselland 1882 Ruwer umrahmt. gez. Konz,
dreisführer. gez. Adams. Protokollführer
salsl Saar⸗Sänger-Bund IIIIIpurtn
Anfang Januar
feierte Kreischormeister
Palmatius Wilhelmi
von Trier⸗Land sein
30jähriges Dirigenten—
jubiläum. Er hat in
dieser Zeit mehr als
70 Preise, darunter
11 Dirigentenpreise,
mit seinen Vereinen
errungen. Kreisfüh—
rung und Sängerschaft
des Kreises Trier—
Land wünschen ihrem
Chormeister, daß er
sich noch lange in den
Dienst unserer guten
Sache stellt, zum besten
unserer heimatlichen
Sangespflege.
Kreischormeister
Palmatius Wilhelmi.
Kreis Völklingen.
Das Wertungssingen der 1. Gruppe des Kreises Wölk⸗
ingen fand in Wehrden statt. Als Wertungsrichter funk—
ionierte Gauchorleiter Beck aus Homburg. Nach Be—
zrüßungsworten des Kreisführers Frantz sangen die Vereine
»en Gesamtchor „Deutschland, heiliger Name“ unter Lei—
ung des Kreischorleiters Willi Wolf, Völklingen. Dann
»egann das Wertungssingen der einzelnen Vereine, die
ich mit je zwei selbstgewählten Chören daran beteiligten.
die gesungenen Lieder und die erzielten Resultate sind
ei den einzelnen Vereinen angegeben. Es nahmen leil:
„Liederkranz“ Bous (Chorleiter Ebert): „Glockenlied“,
Drei Lilien“ (Wertung: gut —); 2. „Liedertafel“ Wehrden
Chorleiter Brecher): „Wiegenlied“, „Der verteidigte Husar“
fast gut); 3. „Saargold“ Werbeln (Chorleiter Langen—
erg): „Innsbruck, ich muß dich lassen“, „Jütländisches
Tanzlied“ (gut) 4. „MGV. Ludweiler 1926 (Chorleiter
gechtel: „Kein schöner Land“, „Der Reiter und das
Nädchen“ (fast gut); 5. „MMGV. Schaffhausen 1908“ (Chor—
eiter Frischh: „Grüß Gott, du schöner Maien“, „Muß i
enn“ (gut ); 6. „Heimatliebe“ Püttlingen (Chorleiter
kbert): „Heimat, o Heimat“, „Es ritt ein Jäger wohl—
emut“ (gut —); 7. „Heiterkeit“ Püttlingen (Chorleiter
3Mpeicher): „Der höfliche Jäger“, „Schatz, mein Schatz (fast
zut). Die Leistungen des MGV. Schaffhausen wurden als
este herausgestellt und der Verein für das Gausingen
estimmt. Nachdem der einstimmig gesungene Chor „Glück
iuf, wir rusen aus Schächten“ (von Hans von der Saar)
ind der Gesamtchor „Mahnung“ verklungen, sprach Kreis—
ührer Frantz beherzigenswerte Schlußworte, die in ein
reudig aufgenommenes „Sieg Heil“ auf Führer, Volk
ind Vaterland ausklangen, dem die beiden Nationallieder
olgten. In der anschließenden allgemeinen Kritik nahm
ßauchorleiter Beck die Gelegenheit wahr, auf die darge—
notenen Leistungen im einzelnen einzugehen und in der er
den Vereinen besonders die Pflege des Volksliedes an—
jelegentlichst empfahl, um allen Ansprüchen und Forderungen
in zielhewußtem Vorwärtsstreben gerecht zu werden. 8
unh Nr. 12
Der Gesangverein „Fidelio“ Püttlingen der in den
15 Jahren des Kampses um die deutsche Saarheimat
mmer in vorderster Front stand, gibt folgenden Jahres—
zericht heraus: Das letzte Jahr der Abschnürung unserer
deimat von unserm großen Vaterland gibt uns das Be—
vußtsein, in treuer Pflichterfüllung mitgeholfen zu haben
an dem glänzenden Resultat der Volksbefragung. Wir geben
rus dem Jahresbericht folgende Daten: Betetligung am
Volkstrauertage, Mitwirkung in der Chorleiterschule durch
Vortrag praktischer Beispiele. Konzert am Ostersonntag,
Mitwirkung am Festabend anläßlich 25jährigen Bestehens
des Zithervereins, ebenso am Werbeabend des Füßball—
dereins. An den Pfingsttagen Sängerfahrt nach Kenzingen
und Freiburg i. Br. Mitwirkung bei einer Feier des
Bundes der Frontsoldaten. Beteiligung am Massenchor
anläßlich der Grundsteinlegung des Wärndtehrenmals in
Ldudweiler, ebenfalls an der Sonnwendfeier und am
»eutschen Liedertaa. Boteiliagung am Kreisfest in NMäösf—
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