Nr. 12 Il ul Saar⸗LTanger⸗VBund II *lhl Seite 253
eine Liebe zum Gesang entdeckt hatte, Der Jubilar ist Ulterserscheinung der Schwerhsbrigkeit seiner Tätigkeit ein
— im Besitz hoher 8 findet en seinen Ziel Iee Bei der inc Amtes
höchsten Lohn immer Noch im Erfolg des Vereins Wir grae der Unterbund Trier Sangesbruder Horchemer in Anbe—
ulieren unserem „Baby“ noch nachträglich zum 73. Wiegen⸗ racht seiner Verdienste um das Sängerwesen zu seinem
este und wünschen ihm noch viele frohe Stunden im Kreise khrenmitglied. Eine große Freude bereitet es dem Jubilar
einer Vereinsfreude. Zweier weiterer verdienstvoller San⸗ ioch heute, alte Sängerbeteranen des Kreises Trier zu
gesbrüder sei in diesem Zufsammenhang gedacht. Eduard hren; so konnte er im Verein mit dem 2. Kreisführer
Hassel und Karl, Tobae, ebenfalls hohe Oer, und beide ioch vor kurzem einem verdienstvollen 85jährigen Sänger,
seute noch aktiv. Ersterer hat die Freude, vier seiner Söhne velcher 68 Jahre dem Gesange treu ergeben war, zu
inae in den Reihen der Sängervereinigung zu sehen. einem goldenen Hochzeitsfeste herzliche Glückwunsche des
Mögen sich die jüngeren Sänger diese jugendlichen Alten dreises übermitteln. Auch am Leben des Gaues XIV des
zum Vorbild nehmen. Wir schließen die beiden in den D.S.B. Rohe-Mosel-Saar nimmt er noch regen Anieil
obigen Wunsch mit ein! G. —7 bewies d oe e de —— T ein
— elegramm an den Führer des Gaues. In den 57 Jahren
Kreis IJrier⸗Stadt. eines Sängerlebens war Sangesbruder Horchemer aen
Ein Sängerveteran, Sangesbruder Johann Horchemer, Lberein ein treuer Führer, allen Sängern ein Vorbild
Trier, — 28, begeht am 13. Maͤrz seinen Lon Pflichtgefühl und Sängertreue. Wenn wir heute dem
80. Geburtstag. Ein Sängerleben reich an Arbeit und dJubilar zum 80. Wiegenfeste unsere herzlichsten Glück—
vünsche und treudeutschen Sängergrüße entgegenbringen,
so mit dem Wunsche, daß er sich noch recht lange eines
ungetrübten Lebensabends erfreuen möge! Der ganze
Bau XIV vereinigt sich mit Kreis und Verein zu einem
serzlichen: „Grüß Gott mit hellem Klang, Heil deutschem
Wort und Sang!“
M.G.V. Trier⸗Zurlanben beging in den Räumen der
Moselterasse sein 388jähriges Stiftuüngsfest mit Weihnachts—
feier und Verlosung. Ver Abend wurde eröffnet mit
einem schneidigen Marsch der Musikkapelle. Dann sang der
Verein unter Stabführung seines Dirigenten H. Bläsius
die gut gebrachten Chöre: „Sanktus“ von Schuübert und
„Das deutsche Lied“ von Kern. Nach einer Ansprache des
Vereinsführers folgten die Chöre unseres heimischen Kom—
ponisten Edgar Hansen: Sang am Rhein, Morgen im
Walde und Waldhorn, welche großen Beifall fanden. So—
dann kam die Verlosung der von den Mitgliedern ge—
stifteten 200 Gewinne. Als dann die 12. Stunde näher
rückte, hielt der Vorsitzende einen kurzen Rückblick über
das vergangene Jahr und wünschte allen ein glückliches
Neujahr. Er bat alle Anwesenden, in Zukunft weiterzu—
arbeiten an dem Werk unseres Führers und in Wort und
Tat und Lied mitzuhelfen, daß das Saargebiet am 13.
Januar wieder deutsch wird. Als kurz nach 12 Uhr der
Tanz eröffnet wurde, kam auch die Jugend zu ihrem
Recht. Vom Erlös der Verlosung hat der Verein einen
Betrag dem WHW. überwiesen. K.
Der Ehrenvorsitzende, Mitbegründer und langjährige
Vorsitzende des M.G.V. St. Barbarn Trier, gegr. 1882,
Zangeésbruder Nikl. Hill kann auf eine 52iährige aktive
Mitgliedschaft zurücklicken.
Ter Verein ehrt in ihm
»inen vorbildlichen Sänger
uind idealen Menschen, der
n Sängerkreisen wohl ge—
hrt und geachtet ist. Wir
oünschen ihm noch viele
Fahre in voller Gesund—
seit im Tienste der gu—
en Sache! M.G.V. St. Bar⸗
ara Trier hat eine Anzahl
angjähriger Sänger, 50 Jahre
uind daruüber; die Sanges—
»rüder Nikl. Hill, Rektor Lo—
zen, Matth. Konz und Joh
Zeif; die über 23 Jahre ak—
ive Sänger sind: Peter
Kiklay 40 Jahre, Nikl. Etges
38. Nikl. Santer 35, Peter
zöhr 32, Valtin Back 30, Nix. Hill.
Zeinrich Zweibrüchen 30,
Jambert Föhr 30, Jos. Seilmann 30, Gottfr. Bayer 30,
Rikl. Regnery 28, Bernh. Bach 28, Jos. Hubert 28, Jos.
daspari sen. und jun. 27 Jahre
Johann Horchemer.
Erfahrung liegt hinter ihm! Am 10. Dezember 1876 be—
gann er seine Sängerlaufbahn im MGV. Eintracht Trier.
1877 wurde er zum 1. Schriftführer, ein Jahr darauf zum
1. Kassierer gewählt. Aber bereits im Jahre 1881 erfolgte
seine Wahl zum Vorsitzenden, einige Jahre darauf zum
Ehrenvorsitzenden. In diesem Amte hat er den MG6WvV.
Eintracht Trier zu hohen Ehren geführt, worunter beson—
ders die Auszeichnung des Vereins 1889 mit dem Kaiser—
preis zu Bernkastel hervorgehoben zu werden verdient, die
Stadt Trier, sowie die Vereine bereiteten aus diesem Anlaß
der Eintracht einen großen Empfang. Mit seinen Sängern
fühlte er sich ganz verwachsen. Er stiftete zum 50jährigen
Juhelfeste des Vereins eine besondere Vereinsfahne für
ürchliche Zwecke, zur Beerdigung von Mitgliedern u. dergl.
Ueberall stand er mit seinen Sängerkenntnissen auch
anderen Vereinen mit Rat und Tat zur Seite und war
hnen ein liebevoller Freund und treusorgender Berater,
überall war er geehrt und beliebt. Als in Trier 1897
die Gründung des Mosel-Saar-Nahe-Sängerbundes vor—
omeg wurde, wollte man auch diesen Kämpfer um
as deutsche Volkslied nicht missen und übertrug ihm
das Amt des 1. Schatzmeisters, welches er bis nach dem
Kriege getreulich verwaltete. Ueberall an Mosel, Saar
und Nahe bei Bundestagungen und Vereinsfesten war
Horchemer ein gern gesehener Gast. Als nach dem Welt-⸗
kriege der Mosel-Saar⸗Nahe-Sängerbund zum Erliegen kam
und der Unterbund Trier dem Rhein. Sängerbunde an—
liedert wurde, 8 der Jubilar die — des⸗
elhbben und leitete denselben bis vor 3 Jahren. wo die
Rreis Trier⸗ Lanod.
Die Jahreshauptversammlang des Kreises Trier-Sand
and in Ruwer statt. Kreisführer Konz gedachte der im
sseschäftsjahr verstorbenen Sänger, der Gefallenen des Welt—⸗
rieges, der Toten der nationalsozialistischen Bewegung,
owie des verstorbenen Reichspräsidenten von Hindenburg.
Ihr Andenken wurde durch eine andächtige Stille geehrt
jJsis Gäfste konnte Kreisführer Konz den Kreisleiter Stellver—