Full text : 14.1934/35 (0014)

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Monats X schrift
des Baues XIV. des D.sS.s. CS,„, Nah⸗e-Molei-Ssaar.
Rund ooo Bereine mit so ooo Mitgliedern. Herausgegeben im Auftrage des Bundes
von HBans Bongardu. Walther Stein. — Druck und Berlag der Buch⸗ und Kunstoruchkerei Bebr. Hofer As.
baarbrücken u. Volklingen. Tel. Saarbr. 22015. Vslklingen 13. — Bezugspreis Ar. 5. oo vierteliährlich, Sinzeluummer Ar. 2.00.
Ur. 1 Februar 1035

T

17 Jahrgang

Deutschland heiliger Name!
Wie mir deine Freuden winken
Nach der Knechtschaft, nach dem Streit!
Vaterland! Ich muß versinken
dier in deiner Herrlichkeit!
Max von Schenkendorf
Einmütige Entschließung des Gantages
des Ganes XIV Nahe, Mosel, Saar
am 9. Januar 1935
Trier.

Nach Kampf und Sieg sagen wir alle gläubig
und demütig Dank unserem Herrgott, der das
ꝛwige Menschheitsrecht eines Volksstammes Recht
oleiben ließ.
Dank aber auch allen Getreuen! Dank den
»eutschen Kämpfern, die sich einer Schmutzflut von
detze, Lug und Trug mit so herrlichem Erfolge
Antgegengestemmt haben. Ihr, Sangesfreunde,
zabt in der Front der deutschen Kämpfer an
zedeutsamer Stelle gestanden. Nicht die Waffen
des politischen Kampfes habt Ihr geführt. Ihr
jabt seelisch-geistig gefochten; habt um die Seele
furer Heimat gerungen, habt 15 lange Jahre
rus dem reinen Quell des deutschen Liedes ge—
chöpft und reich gespendet. Wir wissen es: Ihr
»äbt die Heimkehr des Saarvolkes ins Vater—
and ersungen. Ihr habt 15 Jahre lang mit
Furem Gauführer Dr. Bongard singend um die
Saar gerungen. Und als eine kurzsichtige Ver—
valtungsbehörde im vergangenen Herbst glaubte,
Fuch den elementarsten Ausdruck deutscher Volks—
kultur: Das Lied, Euer Saar-Sängerfest ver—
zieten zu müssen, da habt Ihr die unvergeßliche
Zängerwallfahrt nach Trier improvisiert; habt
in der altehrwürdigen Moselstadt bewiesen, daß
Fure Saarheimat eine deutsche Seele hat, die
keine Macht der Erde morden konnte.
Dank Euch für alle diese Eure lauterste Arbeit
im Deutschtum! Die Führung des DSEB. grüßt
Fuch, zu innerst ergriffen, mit dem alten Bundes—
pruch, der niemals voller und reiner klingen
nochte, als nun in der Stunde des Sieges:
„Grüß Gott mit hellem Klang,
Heil deutschem Wort und Sang!“
Sieg Heil unserem Führer und Reichskanzler
Adolf Hitler, der nichts wissen will als Einheit
und Frieden und im Frieden die Größe des
deutschen Volkes!
Berlin, den 15. Januar 1935.
Der D.S. B.:
J. A. des Bundesführers A. Meister: gez. Nehblins

Die deutsche Sängerschaft an der Saar hat
entschlossen und betont in den 15 Jahren der
Abtrennung von Deutschland mit ihrem be—
geisterten Lied von Heimat und Vaterland
Hunderttausenden deutscher Volksgenossen aller
Stände und Schichten Liebe und Treue zum
angestammten Vaterland ins Herz hinein ge—
suñgen. Sie geht mit ihren 42000 Mitgliedern
siegesgewiß nun auch in den Endkampf um
deuͤtsches Schicksal an der Saar. Es ist ihr
Ehrensache, daß keine Stimme aus einem deut—
schen Sängerhaus dem Vaterlande verlorengeht.
Die Sängerbünde von Mosel und Nahe stehen
nit ihren heißesten Wünschen hinter ihren kämp—
fenden Brüdern an der Saar und öffnen weit
dände und Herzen zur Rückkehr der Saardeut—
schen ins neue Deutschland!
Der Deutsche Sängerbund an seine
Mitglieder im Saargebiet.
Sangesbrüder und Sangesschwestern!
Die Würfel sind gefallen. Ein überwältigen—
des Bekenntnis des Heimwollens ins Reich, das
allein bedeutet die Saarabstimmung am 13.
Januar. Freudig und stolz hat das Volk an
der Saar seine Deutschheit bekannt; nichts als
seine reine unverfälschte Deutschheit, um die wir
gewußt, an die wir immer geglaubt, auf die wir
felsenfest gebaut haben. Der Sieg ist unser. Die
sttarke Mehrheit des Saarvolkes ist heimat- und
baterlandsstreu geblieben. Deutsches Volk kehrt
heim ins Deutsche Reich.
            
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