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zum Vortrag. Als wohlverdiente Ehrung, durfte sie neben
reich gespendetem Beifall einen prüchtigen Herbstblumen—
strauß aus der Hand des ihr namens des Calwer Lieder—
tranz dankenden Vereinsführers entgegennehmen. Nach dem
glänzend verlausenen Konzert fanden wir uns abends zu
zemütlichem Beisammensein ein, woselbst wir bei gehobener
Stimmung ein paar schöne Stunden der Geselligkeit ver—
brachten. Aus der Erinnerung an unsere prachtvolle
Zängerreise haben wir erneut Kraft gewonnen für den
Endkampf um die Saar! V. 8.
Rreis Saarlouis.
Die Säugervereinigung Lisdorf unternahm eine wohl—
gelungene Sängerfahrt ins Bergische Land. In Köln er—
folgte die Begrüßung durch den Ehrenpräses John, ehe—
maligem Bürgermeister von Lisdorf, dem der Vereins—
vertreter die herzlichsten Grüße der Saarheimat über—
brachte und der nun freundlichst die Führung übernahm.
Am Bahnhof in Solingen standen zum Empfang M.G.V.
Ossian, Fahnenabordnungen sämtlicher Stadtvereine, die
Vertreter des Saarvereins und der Stadt, der SA.Sturm
und die SA.Kapelle der Ortsgruppe Solingen. Dem von
den vereinigten Vereinen vorgetragenen „Deutschland, dir
mein Vaterland“ erwiderten die Lisdorfer mit dem
Saarsängerspruch. Dem Willkommgruß von Vereinsführer
Hermes solgte im Kaisersaal der der Partei durch Orts—
gruppenleiter König. Das abendliche Festkonzert wurde
pom Vereinsführer des gastlichen M.G. V. Ossian mit herz—
lichen Willkommsworten eröffnet. Unter Chormeister Heinz
Rektenwald legte nun die Lisdorfer Sängervereinigung
Zeugnis ihres guten Könnens ab, wechselte mit M.G.V.
ssian im Vortrag herrlicher Volkslieder und vereinigte
sich schließlich zu dem Massenchor „Mahnung“ von Heinrichs.
uislhhh Saar⸗Sänger-⸗Bunder
Dder Vertreter der Stadt Solingen bekundete die Treue
deutschlands zu Land und Menschen an der deutschen Saar,
vorauf das Deutschland- und Horst-Wessellied erklangen.
Bbürgermeister John übermittelte den Dank der Saarsänger
ür Aufnahme und Ehrungen und legte Geschichte und
zchicksal von Saarheimat und Saarvolk dar. Feierlich be—
chloß das Saarlied als Bekenntnis zu Heimat, Boden und
Katerland diesen Festakt. Der darauffolgende bunte Abend
vurde ausgefüllt mit besten gesanglichen Einzelleistungen
er Ossianer, mit Tanz, Unterhaltung und freudigem Aus—
ausch von Mensch zu Mensch. Ebenso kameradschaftlich
erlief mit manchem guten Wort das gemeinsame Mittag—
ssen am folgenden Sonntag. Mit lebhafter Freude wurde
sier auch der Gruß des Männerchors RWE—kKraftlicht
ẽssen entgegengenommen. Nach Besichtigung der Müngstener
zrücke ging es weiter nach Remscheid, wo in der Stadt—
alle der Vereinsführer Lumpe des M.G.V. Harmonie
—„cheid, Kreis- und Stadtschulrat Schmitt als Vertreter
er Stadt, der Ortsgruppenleiter, der Vertreter der ver—
inigten Gesangvereine und des Saarvereins zur Ein—
eitung des Festkonzertes warme Worte unlösbarer Ver—
undenheit von Reich und Saar sprachen, die von dem
ßertreter der Saarsänger dankbar mit Treugelöbnis er—
hidert wurden. Die Darbietungen des Vereins wurden mit
autem Beifall entgegengenommen. Bereichert wurde das
tdonzert durch den Bruderverein Drenge Remscheid und
»ie SA.-Kapelle. Montags erfolgte die Besichtigung der
Zztadt Remscheid, des herrlich angelegten Stadtparts, der
Remscheider Talsperre und des Schlosses Burg an der
VPupper. Das herrliche Bergische Land und seine gast—
reundlichen Menschen werden allen Teilnehmern der
Zzängerfahrt unvergessen bleiben!
—ssh Nr. 10
Rreis Sulzbachtal.
Anläßlich des 40. Amtsjubiläums als Lehrer bereitete
Sängerbund Onierschied Rektor Jun und Konrektor Kohl-—
husch eine Feierstunde. Vereinsführer Becker stellte nach
Begrüßung der Jubilare, des Bürgermeisters von Quier—
schied, des stellvertr. Kreisfführers Rektor Huwer und aller
Bäste und Sänger die Verdienste der beiden Jubilare um
die Pflege des deutschen Liedes an der Saar und um
Erziehung und Bildung der jungen Generation heraus
ind überreichte beiden Sängerveteranen namens des
Vereins ein Blumenangebinde. Für sie dankte Rektor
Jun in bewegten Worten, in denen er erneut zum Dienst
im deutschen Liede aufrief. Stellvertr. Kreisführer Huwer
zollte dem Sängerbund Quierschied seine Anerkennung,
der von jeher die Ziele des D.S. B. vertreten habe. Unter
Thorleiter Kredteck kam eine Reihe von Chören zum Vor—
rag, die von der Leistungsfähigkeit des Vereins beredtes
zeugnis ablegten. Auch der Hauskapelle gebührt Danf
ür ihre erfolgreiche Mitwirkung.
fernsprecher:
Wadgqassen Nr. 8088
Saarlouis Nr. 2221
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des kmpfonqos.
Das Sommerhalbjahr, das dem Sängerverein 1929
Bildstock so schöne Erfolge brachte, ist zu Ende gegangen.
Besonders erfreulich ift die Tatsache, daß der Chor heute
zegen Ihresbeginn 30 Stimmen stärker ist. Dies ist eine
dolge intensiver Werbearbeit des neuen Vereinsvorstandes.
Sehr zustatten kamen als Werbemittel die Veranstaltungen
der Teutschen Front, bei denen der Chor fast regelmäßig
nitwirkte. Im Mittelpunkt des vergangenen Halbjahres
tand die Sängerfahrt in den Badischen Schwarzwäld.
Mit 136 Mann wurde die Reise in St. Ingbert angetreten.
Erstes Reiseziel war Triberg. Das Nachmittagskonzert fand
»or zahlreichem kunstverständigen Publikum statt. Jede
summer des Programms wurde mit starkem Beifall auf—
genommen. Anschließend fand eine Besichtigung der Wasser⸗
älle statt. Dann wurde mit Postomnibuüssen die Fahrt
iach Furtwangen angetreten. Hier erfolgten, nachdem Be—
sörde und Parteileisitung den Willkommengruß entboten
atten, die Quartierzuteilung und eine kurze Probe mit
vem Orchester der Feuerwehr Furtwangen (Schwur des
EOMESSS& . GCO.
Radio-Abfeilungꝗ /
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