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Julhl Saar⸗Sänger-Bund!

Ullll Nr.

son der Helaolandfahrt des Mow. Liedertafel Mettlach mit dem Schiff Roland“

Besinnung und Haltung seiner Landsleute. Dann stellten
die Sagarsänger ihre künstlerische Arbeit unter Beweis.
Unter dem befeuernden Stabe von Chormeister M. Maron
kamen vaterländische Chöre, Volksliedsätze und als Höhe—
punkt Walter Reins Kantate „Schwur des Volkes“ zuüm
slingen und weckten lautes Echo. Bürgermeister Westphal
bersicherte die Gäste von der Saar in markanten Worten
der unwandelbaren Treue des Reiches. Der Führer des
Kreises Bremen überbrachte herzliche Willkommsgrüße der
Sauführung. Begeisterung und Jübel löste es aus, als
der 75jährige Sangesbruder der Liedertafel, stellvertr.
Bauführer des Nahe-Mosel-Saar-Gaues Reinhold Engel,
herzliche Grüße von Gauführer Dr. Bongard an den Gau
Riedersachsen überbrachte. Er führte dann aus, daß eines
Verbots der Regierungskommission wegen das Gaufest nach
Trier verlegt werden mußte, daß aber dem deutschen Sänger
an, der Saar das deutsche Lied nie aus dem Herzen ge—
rissen werden kann. Redner beschenkte einige Sangesbrüder,
die sich um das Zustandekommen besondere Verdienste er—
vorben hatten, mit Erzeugnissen der heimischen Industrie.
In, Bremen wurde den Sagarsängern unter Führung
don in Bremen ansässigen Saarländern die wichtigsten
Sehenswürdigkeiten der Stadt gezeigt. Am Montag fuhren
die Saarländer frühmorgens mit Autobussen nach Bremer—
haven, besichtigten dort den Riesen-Schnelldampfer des
Norddeutschen Lloyd, „Europa“, und begaben sich dann
an, Bord des Seebäderdampfers „Roland“ zur Fahrt nach
helgoland. Diese beiden Ausflugstage waren für die
Saarländer ein besonderes Erlebnis. Am Dienstag er—
folgte unter Führung von Studienrat Dr. Belger eine
Besichtigung des Heimatmuseums in Vegesack. Am Abend
bersammelten sich die Liedertäfler mit ihren Quartier—
leuten, welche alles aufgeboten hatten, um in Stägigem
reien Aufenthalt für das leibliche Wohl zu sorgen, in
der „Strandlust“ zu einer Abschiedsfeier. Den Sängern
werden die schönen harmonisch verlausenen Stunden unver—
gessen bleiben. Auch an dieser Stelle herzlichen Dank
deit Quartiergebern und allen, welche zum schönen Ge—
lingen dieser Tage beigetragen haben. Von allem be—
riedigt wurde Mittwochs die Hetmreise von der Wasser—
fante angetreten

Kreis Neunkirchen.
Die unter dem Stabe von Chormeister Kunkel stehen—
den, MGB Neunkirchen und Wiebelstirchener Liedertafel
nereinigten sich mit 180 Sängern und Sängerinnen zu
einer liederfrohen Sängerfahrt nach Starnberg. Erfreulich
war die Möglichkeit, bei mehrstündigem Aufenthalt in
München die Sehenswürdigkeiten der baherischen Hauptstadt
n Augenschein nehmen zu können. Ueberaus herzlich war
der Empfang in Starnberg durch die Behörden, die
Liedertafel“, die SA. und ihre Kapelle, den Trachten—
bereinen und die Bevölkerung. Taäͤe warmen Begrüßungs—
wvorte des 2. Bürgermeisters Vonwerter wurden vom Ver—
zinsführer Scheidhauer dankbar erwidert. Ein trefflich vor—
ereiteter „Teutscher Abend“ vereinigte die Starnberger
Besangvereine, den Trachtenverein und viele Gäste mit den
Zanriängern denen 1 ürgermeister Bicker den herzlichsten

Willkommensgruß entbot. Tie Gesangvereine warteten nun
nit ihren Chören auf. Besonderen Beifall fand der „Schwur
des Volkes“ von Walter Rein. In Dankbarkeit widmete
der Vereinsführer dem 1. Bürgermeister als Wahrzeichen
der Heimat eine Grubenlampe, eine Gabe, die von diesem
nit einem Bild von Starnberg erwidert wurde. Der fol⸗
jende Tag gab den Gaästen nach feierlicher Kranznieder—
egung am Gefallenendenkmal Gelegenheit zur Besichtigung
»er Stadt, der Umgebung und zu einer Fahrt über den
ztarnberger See. Mit besonderein Tauk muß der freund—
ichen Führung gedacht werden. Den Abschiedabend ve—

Am Gefallenen- Denkmal in Starnberg.

stranzniederlegung in Starnberg.
taltete der Trachtenverein mit seinen Volkstänzen und
inem mundartlichen Theaterstück zu einem unvergeßlichen
Frlebnis. Die Abfahrtsstunde bezeugte noch einmal' deut—
ich mit warmer Herzlichkeit die unlösbare Verbundenheit
on Peich und Sonr!
            
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