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Aulll Saar⸗Säuger-Bund slurrn— — uhhih Nr. 8
ächertisch.
Zeitschrift für Musik, Monatsschrift für eine geistige
Erneuerung der deutschen Musik, gegründet 1834 von
Robert Schumann, Herausgeber Gustav Bosse, Regens—
hurg, Preis vierteljährlich 3,660 RM., Einzelheft 1,85
Reichsmark. Wir greifen aus der Fülle dieser wieder
sehr interessanten, Karl Hasse gewidmetken Nummer heraus:
Aniversitäts-Professor Dr. Karl Hasse: Reform der Sym—
phoniekonzerte?? Dr. Otto zur Nedden: Karl Hasse; Dr.
Max Herre: Karl Hasse, ein Führer im deutschen musika—
lischen Aufbau; Universitäts-Professor Dr. Karl Hasse:
Reue musiktheoretische Lehrbücher; Professor Dr. Ferdinand
Pfohl: Karl Muck; August Pohl: Gottfried van Swieten;
Folker Göthel: Bildnisse Ludwig und Dorette Spohrs;
Paul Heinrich Gehly: Funkoper und Funkoperette; Pro—
fessor Dr. Augen Schmitz: Ein Werbefilm für Bayreuth
u. v. a. Die nachfolgenden Mitteilungen und Berichte
über Musik und Musiker machen deutlich, daß es heute
vohl keine Kunstzeitschrisft von solcher Vielseitigkeit und
Zuverlässigkeit gibt, wie die „Zeitschrift für Musik“. Sie
sei wiederholt nicht nur den Fachmusikern, sondern auch
den gebildeten Laien, den Sängerführern empfohlen!
rufgeworfenen Fragen und Probleme wieder: Grenzland—
ragen, Saarkampf, Landschaft und Heimat, Weltanschaäuung
ind Wissenschaft, Kulturpolitik, Schrifttum, Bildende Kunß
ind Arxchitektur, Theater und Freilichtspiel, Musik und
Tanz, Film und Funk, Handwerk und Volkskultur, Wirt—
chaft und Sozialismus, Urgeschichte, Vorgeschichte, Geo—
olitif und Rassefragen. — Das vorliegende September—
deft stellt ebenfalls eine bunte Lese aus diesen verschiedenen
ztoffkreisen dar, die immer wieder aus der Besinnung
iuf, Heimat und Volkstum ihre Richtung erhalten. Die
Aufsätze von Eugen Diesel, Josef Mneianih Werner
deubel, Kurt Kölsch und Hermann oos ergänzen sich
n einer inneren Haltung zu der Frage der Volks
ultur, die durch die Ausflüge in Literatur und Kunst
»on Max Steigner und Wilhelm Michel ergänzt werden.
die, Bilder von pfälzischen und saarländischen Malern
owie Erzählungen und Gedichte vervollstündigen den
eimatlich betonten Inhalt, der durch die Kulturumschau
»er „Wacht im Westen“ um wesentliche Einzelzüge be—
eichert wird. Auf die kritische Würdigung Rudolf Jungs
um Saarstatut, die zum ersten Mal die Unhaltbaärkeit
»es „Status quo“ darlegt, sowie auf die Sgarauffsätze
n der wissenschaftlichen Beilage weisen wir besonders
sin. Dem Heft ist der Jahresbericht des Volksbildungserbandes
Pfalz / Saar über ein Jahr nationalsozialistischer
dulturarbeit in der Westmark sowie eine Inhaltsübersicht
iber den abgeschlossenen Jahrgang beigefügt.
Bölkische Musikerziehung, Monatshefte für eine musi—
alische Jugend- und Volksbildung, Henry Litolfs Verlag,
Braunschweig, monatlich ein Heft 0,90 RM, jährlich
8 RM. Im Oktober erschien die erste Nummer der neuen
mufikpädagogischen Zeitschrift, die sich ganz in die Zeit
gestellt hat. Unter den Auffätzen nennen wir: Staat und
künstlerische Erziehung von Wolf Meinhard von Staag,
Nationalsozialistische Jugenderziehung und künstliche
Bildung von Helmut, Bojunge, Hitlerjugend — Staat —
Kultur von Georg Usadel, Die erzieherischen Aufgaben
der Musikhochschulen von Fritz Stein, Die musikalische
Jugendbildung an den Volksschulen und Lehrerbildungs⸗
anstalten von Anton Schiegg, Musikunterricht an den hö—
heren Lehranstalten von Anton Walter. Besonderem In⸗
teresse werden die Grenzlandaufsätze begegnen: Musik—
rziehung im Grenzland des Ostens von Josef Müller—
Blattau. Musik in Volt und Schule im Kampf
um den Sieg des Deutschtums Saargebiet)
bon Karl Maria Riehm, ferner: Lage der Musikerziehung im
Rheinland von Edmund Josef Müller, Rücklick und Aus⸗
lick aus Schlesien von Kurt Benkel, Erziehung zur Musik
n Thüringen von Felix Oberborbeck. Den Beschluß machen
Ztimmen der Zeit.
Die Westmark, Monatsschrift für deutsche Kultur, Haupt—
chriftleiter Kurt Kölsch, N.S. Z.Verlag Neustadt a. d.
dardt, Jahresbezugspreis (12 Hefte) 11 RM., für Mit—
Jlieder des Kampfbundes für deutsche Kultur 6 RM.
Im gemeinsamen Kampf der westdeutschen Landschaften um
die Lebenserweckung von Volkstum, Heimatkultur uünd Land—
chaftserlebnis, und nicht zuletzt auch im Gesamtaufbau der
nationalsozialistischen Kultur nüimmt die Monatsschrift „Die
Westmark“ eine hervorragende Stelle ein. Als vor nunmehr
einem Jahr die Zusammenfassung aller schöpfé—
rischen Kräfte der Pfalz in Züsammenarbeit
mut dem Saargebiet erfolgte, um in einer einzigen
zielbewußten Zeitschrift ihrem Gestaltungswillen Ausdruck
zu geben, war, es vorauszusehen, daß hieraus ein stärkster
Antrieb zur Entfaltung des heimischen Schrifttums und
zin Vorstoß in das Gesamtgefüge des deutschen geistigen
Lebens erfolgen würde. Ein Rückblick auf die Entwicklung
des ersten Jahrgangs der jungen Zeitschrift zeigt,
daß die geleistete Arbeit fruchtbar und kerfolgreich waär.
Wenn sich bisher über 200 Mitarbeiter für diese Arbeit
einfetzten, so bedeutet das, daß kein literarischer Kreis
der gar eine „Richtung“ hier zu Wort kommen konnte, wie
es früher meist geschah: und wenn die SGesergemeinde
jeute schon um ein, vielfaches größer ist als diejenige
früherer „kultureller“ Zeitschriften, so ist auch dies ein
untrügliches Zeichen für die zunehmende Durchdringung
des Volkes mit wertvollem Kulturgut, wie es sich Die
Westmark“ zur Aufgabe gesetzt hat. Die landschaftliche
Zusammenfassung aller Schaffenden ist hier viel—
leicht zum erstenmal Wirklichkeit geworden.“ die viel—
fältigen Gebiete der Kulturpolitift. mit denen sich
die Keitschrift hisher hefoßte. spiegeln die Züsse der 6
Der 18. Band des „Großen Brockhaus“, Spy—Tot (In
deinen 23,40 RM., bei Rückgabe eines alten VSerxikons
21, 15 RM.), Verlag F. A. Brockhaus in Leipzig. Mit dem
rittletzten Bande des Großen Brockhaus rundet sich das
dulturs und Weltbild, das er gibt, und immer weniger wer—
»en die Fälle, daß man sich nicht bei ihm Rat holen kann,
veil die entsprechenden Bände noch nicht erschienen sind.
Inser, Verhältnis zum Staate ist unter der national—
ozialistischen Regierung wieder ein festeres und strafferes
eworden. Damit haben die Abschnitte über Staatswesen
ind Staatseinrichtungen in dem neuen Band besonderes
znteresse. Sehr anschaulich ist ein Schaubild über die
roßmächte seit 1848, das die Staatsformen und die
devolutionen durch sinnfällige Zeichen zum Ausdruck bringt.
daraus ersieht man, daß allein England und Japan in
ieser Zeitspanne ohne Revolution oder Staatssftreich ge—
zlieben sind. Dem Städtebau, der Stadtanlage und siädti—
chen Einrichtungen sind ausführliche und gut bebilderte
Abschnitte gewidmet. Charakteriftisch für das Abwandern
er städtischen Kultur und der Großstadtbildung vom Sü—
en zum germanischen Norden ist die Tatsache, daß um 1500
donstantinopel 400 000 Einwohner hatte, Neapet 200 000
ind Venedig 150 000, Köln aber als damals größte
eutsche Stadt erst 10 000 Einwohner. In Zusammenhang
nit dem modernen Städtebau hat der Abschnitt über Stahl
au eine besonders ausführliche Behandlung erfahren. Gute
ztadtpläne mit Straßenverzeichnis bringt der neue Band
»on Stettin, Stuttgart, Straäßburg und Stockholm. Länder—
arten von Thüringen, den füdamerikanischen Ländern, dem
Züdpolargebiet und vom „Ozean der Entscheidungen“, dem
Stillen Ozean, mit sehr lehrreichen Tiefeuprofilen.
Für die unmittelbare Gegenwart enthält der Abschnitt
iber den heutigen Ständestaat alles Wissenswerte und re—
zistriert und erläutert alles, was man bisher meist nur
n Zeitungsausschnitten hat aufheben können. Auch die
entwicklung der Strafrechtsreform ist in fachmännischen Er—
äuterungen bis in die jüngste Zeit zu verfolgen. Im
Unschluß daran sind auch die Angaben über die Voll—
iehung der Todesstrafe in den einzelnen Ländern von
znteresse. Als außerordentlich praktisch hat es sich erwie—
en, daß der Große Brockhaus bei allen Berufen in her—
orgehobenem Druck angibt, welche Berufsausbildung, welche
zßedingungen der Vorbildung und welche körperlichen Eigen—
chaften bei ihm in Frage kommen. Außerdem werden die
ßZerufsorganisationen und die Fachzeitschriften genannt. Von
emselben Gedanken ausgehend, sind bei allen Giften in
uffälliger Schrift die Gegenmittel angegeben, so daß das
Tuge überhaupt nicht mehr zu suchen braucht, wenn man
ie Ruhrik hat. Non den aroßen MWirtschaftskpurernen u—