Full text : 14.1934/35 (0014)

Nr. 8 IIIIIIIIIillIIPPibhennn
12. Kreis Saarbrücken: Ist 1642, Soll 2129. 12 Ver—
eine mit über 10000. Höchste Beteiligung: Concordia
Scheidt mit 149 60. Niedrigste Beteiligung: Singgemein—
schaft Saarbrücken mit nur 27,700; sämtliche Vereine wa—
ren beteiligt. Durchschnittsbeteiligung: 77,2 60.
13. Kreis Saarbrücken-Burbach: Ist 758, Soll 1263.
5 Vereine mit über 10000. Höchste Beteiligung: M.G.V.
1877 Ottenhausen mit 145,500. Niedrigste Beteiligung:
Sgv. Heusweiler mit nur 2,400; nicht teilgenommen hat
Besangverein Sellerbach. Durchschnittsbeteiligung: 60 00.
14. Kreis Saarburg: Ist 496, Soll 560. 7 Vereine mit
über 10000. Höchste Beteiligung: M.G.V. Tawern mit
132 00. Niedrigste Beteiligung: Quartett-Verein Perl mit
nur 4400; nicht teilgenommen hat: M.G. V. Mosella Win—
cheringen. Durchschnittsbeteiligung: 88,6 60.
15. Kreis Saarlonis: Ist 1679, Soll 1878. 10 Vereine
mit über 10020. Höchste Beteiligung: Eintracht Schwal—
bach mit 195 00. Niedrigste Beteiligung: Concordia Fels—
berg mit nur 44,5 00:: nicht teilgenommen haben: Heiter—
keit Altforweiler und Sgv. Neuforweiler. Durchschnittsbetei—
ligung: 88,9 660.
16. Kreis St. Jagbert: Ist 632, Soll 950. 3 Vereine
mit üher 10050. Höchste Beteiligung: Bavaria Ommers—
heim mit 136060. Niedrigste Beteiligung: Lyra Rohrbach
mit nur 1500: nicht teilgenommen hat: Lied rkranz St. Ing—
bert. Durchschnittsbeteiligung: 66660.
17. Kreis St. Wendet: Ist 1350, Soll 1100. 12 Ver—
eine mit über 10090. Höchste Beteiligung: Liederkranz
Hirstein mit 22100. Niedrigste Beteiligung: Liederkranz
Urweiler mit nur 10,8 20; nicht teilgenommen hat: Eintracht
Marpingen. Durchschnittsbeteiligung: 12300.
18. Kreis Sulzbachtal: Ist 950, Soll 1832. 4 Vereine
mit über 10020. Höchste Beteiligung: M.G.V. 64 Elvers—
herg mit 16600. Niedrigste Beteiligung: M.G.V. 1934
Friedrichsthal mit nur 8600; nicht teilgenommen haben:
Eintracht Neuweiler, Eintracht Altenwald, M.G. V. 77 Hüh—
nerfeld. Durchschnittsbeteiligung: 55,60. — Unser Kreis
ist als der am schwächsten vertretene bezeichnet. Wir bitten
zu berücksichtigen, daß 6 Frauenchöre mit etwa 300 Sänge—
rinnen mitaufgeführt sind.
19. Kreis Groß-Trier: bei Aufstellung der Uebersicht
ag die Meldung des Kreises Groß-Trier nicht vor.
20. Kreis Trier-SZand: Ist 1065, Soll 1459. 17 Ver—
eine mit 10000. Niedrigste Beteiligung: M.G. V. Pfalzel
nit nur 36.,.450; nicht teilgenommen haben: M.G.V. Nau—

illl Saar⸗Säuger-Bund Ih IIun Seite 173
ath-Wald, M. G. V. Naurath-Eifel, M.G. V. Cordel, M. G. V.
vilzem, M,G.V. Heidenburg, M.G. V. Ralingen, M.G.V.
Schöndorf, M.G. V. Newel. Durchschnittsbeteiligung: 72,9 00.
21. Kreis Böltlingen: Ist 1064, Soll 1246. 3 Vereine
nit über 10000. Höchste Beteiligung: M.G. V. Differten
nit 162,2 00. Niedrigste Beteiligung: Germania Friedrichs—
veiler mit nur 40,660; sämtliche Vereine waren beteiligt.
durchschnittsbeteiligung: 85,400.
22. Kreis Wittlich: Ist 1172, Soll 1093. 28 Vereine
nit über 100 00. Höchste Beteiligung: M.G. V. Lüxem mit
245,5 00. Niedrigste Beteiligung: M.G. V. Uerzig mit nur
37,1060; nicht teilgenommen hat: M.G. B. Pohlbach. Durch—
chnittsbeteiligung: 107,3 20
GCesamtbeteiligung mit Ausnahme Groß-Trier und Can
Westurnark (der letztere nahm mit zirka 2000 Sängern teil):
Ist 19 255, Soll 24828 — 77,5 90. Die b este Beteiligung
atte der Kreis St. Wendel mit 12300. Die niede
igste Beteiligung hatte der Kreis Sulzbachtal mit
55, 680. 222 Vereine mit einer Beteiligung von
.0000 und darüber erhielten ein besonderes Dank—
chreiben der Eauführung. 75 Vereine mit einer Be—
eiligung unter 5000 wurden durch ein Schreiben der
Pauführung auf ihre Pflichten hingewiesen.
Bbundesführer Oberbürgermeister Meister.
An den Gau 14.
Herne i. W.,..den 27. September 1834.
Lieber Doktor Bongard!
Zunächst danke ich Dir, wenn auch etwas ver—
spätet, für die glänzend gelungene Kundgebung
Deiner Saarsänger in Trier. Kraft aller Schikane
und Umstellungen ist diese Kundgebung nicht nur
in Deutschland, sondern über die Grenze hinaus
bekannt geworden. Diesen Dank bitte ich auch all
den tausend Sängern zu übermitteln, die Zeit
und Geld geopfert haben, um ihr Treubekenntnis
zur Saar in Trier nach außenhin zu bekennen.
Freundl. Grüße und Heil Hitler!
Dein A. Meister.

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mit ihrer gewaltiq-imposanten Kundgebung für das deufsche Lied
vuird allen Teilnehmern und auch den Außensfehenden der engeren
und weiferen Heimat unvergeßlich bleiben. Pflicht der Kreise, Vereine
 und Miqlieder des Gaues XIVV im Deuischen Sänger-Bund isi
es, die Sangersache weiter zu untfersfüftzen und auszubauen.
 Das geschieht nicht zuleizt durch Werbung von Anzeigen
lür unsere Sanderzeifung und Beruclealcgung ihrer lnserenten.
            
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