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lI Saar⸗Säuger-Bundeh,
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Teilnehmern. Eine Abordnung von Saarknappen in
ihren schmucken Uniformen erweckte besonderes Interesse.
Stellte jeder Chor, jedes Lied, das in den zahlreichen
Konzerten vor vielen Tausenden deutscher Volksgenossen
zum Klingen gebracht wurde, schon für sich, aus dem
Brenzlandschicksal heraus, Bekenntnis zu deutschem
Bongard wendet sich mit wesentlichen Ausführungen
an die vieltausendköpfige Volksgemeinde mit seinem
lebendigen Credo an das junge Deutschland. Bundes—
zührer Meister fand warme Worte der Anerken—
nung für die an der Saar im Lied bewährte Treue.
Bauleiter Staatsrat Simon überbrachte die Grüße
Volk und Vaterland dar, so war dies zusammenfassend
zu einem gewaltigen Akkord anschwellend bei der Volks⸗
deutschen Kuüundgebung auf dem Palastplatz vor dem
Kurfürstlichen Palais in besonderem Maße der Fall.
Nicht enden will der Festzug, in dem wohldiszipliniert
die 25 Kreise unter Vorantritt ihrer Fahnen heran—
zeführt werden. Rasch ordnen sich 20 000 Sänger von
Nahe, Mosel, Saar und der nachbarlich angeschlossenen
Westmark vor dem Pulte, auf dem Gauchormeister Beck
bereitsteht, den Kundgebungschören Takt und Schwung
zu geben. Welch ein packendes, ergreifendes Bild, als
nun sfämtliche 600 Fahnen unter anfeuernder Marsch—
musik geschlossen einmarschieren und hinter den Sänger—
blöcken an der Schauseite des Palais Aufstellung
nehmen! Nun setzen die Fanfaren ein! Dann folgen
die für das Gaufest eigens gedichteten und von Armin
stnab komponierten Männerchöre mit Blasorchester
„Weckruf“ und „Deutscher Morgen“, die lapidar wie
Quadersteine steil aufragen und die Bedeutsamkeit der
Stunde, in der die gesamte Sängerschaft sich einmütig
und geschlossen zur deutschen Mutter bekennt, kraft—
ooll bezeugen und unterstreichen. Gauführer Dr.
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der Staatsregierung und der Parteileitung und zeich—
iete in begeisternden Worten die Kultursendung des
»eutschen Liedes, die eben an der Saar wieder sicht—
ich ins Licht gerückt sei.
Nun hebt Musikdirektor Beck den Stab — und im
Deutschen Schwur“ von Walter Rein stimmen über
20 000 Sänger in dieses glutvolle „Credo“ ein, Treu—
»ekenntnis, erschütternder und eindringlicher als Worte
s je vermocht hätten. Deutsche Jugend von HJ. und
BdmM. gestalteten zwischen den einzelnen Sätzen der
Rein-Kantate trefflich die markigen Sprechchöre. Ausch
in dieser markanten volksdeutschen Kund—
gebung stand das Volk an der Saar auf—
recht und einmütig da: Führer und Sän—
ger, in allen Nemtern, Ständen und
Schichten brüderlich geeint in der Forde—
rung nach Rückkehr zur deutschen Mutter
und in dem Bekenntnis des deutschen
Herzens, das sich 15 Jahre lang keinem
Druck gebeugt, das 15 Jahre jeder Lockung
vpiderstanden: „Deutschland, heiliger
Name!“
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RKulturnolitische Bilanz von Trier.
O as Ergebnis der Tage von Trier gewinnt dann schon
Beinen einheitlichen Sinn, wenn man beide Veranstal—
tungen jeweils für sich, also getrennt, anderseits aber in
hrem Verhältnis zueinander. betrachtet
hren Einfluß vielfach verloren haben, in der deutschen
Musik und im deutschen Lied steckt ein sich ewig erneuern—
des und die Millionen immer wieder verbindendes Mittel'““
A. Rosenberg).
Es ist ganz gewiß kein Zufall, daß am Anfang des
Zängertages Webers Duvertüre zum „Freischütz“ steht, jenes
Werk, welches einst den jugendlichen Richard Wagner
n Dresden, dann aber erst recht, nämlich in Paris, im
Blute getroffen und gepackt hat. Vorbedacht ist auch
zewesen, daß diesem Typus urdeutsch romantischer Musik
jeldischer Sehnsucht und der heißen Liebe zu Volk und
Baterland Anton Bruckners bekanntester Männerchor folgte,
Trösterin Musik“. Denn an diese beiden Pole: religivpse
znnerlichkeit und Blutgebundenheit des deutschen Menschen,
ehnt die Kulturpolitik dieses DeB. heute an, um morgen
im Anderes und Nenes hemußt qoufzurichten
Der Ordentliche Sängertag des DSB. steht unterm Zei—
hen jenes Leistungswillens, welcher sich eindeutig aus dem
Kulturprogramm dieser Organisation der singenden Million
deutschsprachiger Menschen heraushebt: „Es ist das Ziel
der nationalsozialistischen Weltanschauung, den ganzen deut—
schen Menschen in seiner tiefen inneren Geistes- und Wil—
ensrichtung und in seiner gesamten Seelenhaltung zu er—
fassen, die auf das Ganze des deutschen Volkes hinzielt,
bon diesem Ganzen kommt und zu diesem Ganzen wieder
hin will. Das ist die große Aufgabe, die auch der Deutsche
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