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des Baues XIV des D.5. B. Nahe-Molsel ssaar.
Nund ooo Vereiue mit 5o ooo Mitgliedern. Herausgegeben im Auftrage des Bundes
vpon Haus Bongardeu.Walther Stein. — Druck und Berlag der Buch- und KRunstoͤrucherei Bebr. Hofer AS.
saarbrücken u. Volklingen, Tel. Saarbr. 22015. Volklingen 13. — Bezugsnreis Fr. 5. 00 vierteljãhrlich, Sinzeluummer Ar. 2.00.
Ur. 8 14. Jahrgang
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altbekenntnis zum Deutschen Singen.
Ansprache des Gauführers auf der Kunoͤgebung in Trier.
und Dank müßte ich an dieser Menschen uns letzten Endes nur im Angeborenen ganz
Stelle in so weitem Umfange namentlich aus- eins fühlen, weil wir nur in ihm das Geheimnis
sprechen, daß ich Gefahr wirklicher Gemein—
liefe, über den vielen an— schaft erleben können. Im
führender Stelle Stehen— Singen ahnen auch die, die
den den zu vergessen, der es nicht wissen, was sie
in seiner opferwilligen Ar— ureigentümlich sind: jeder
beit dieses Gaufest trägt: für sich, jeder für alle,
den schlichten Sänger. Des— alle für jeden. Das ist
halb herzlicher Willkomm letzte und tiefste Verbun—
und Dank Ihnen allen ge— denheit, das ist über jeden
meinsam: Gästen, Förde— Zwiespalt und Streit der
rern und Helfern, Sän— Meinungen hinweg die
gerinnen und Sängern! Einheit der Gesin—
Unser ganzes Fest stellt nung — ebenso sehr die
dar ein Tatbekenutnis zur Brundhaltung des ein—
deutschen Musik, insbeson— zelnen wie die Grund—
dere zum denutschen Singen. zaltung der Volksgemeinde.
Sie ‚sind der persönlichste Deshalb sind Musik und
Besitz unseres Volkes; denn Chorsingen Erziehung
sie sind eingeboren, des deutschen Men—
haben also ihre erste und schen in und durch
ihre letzte Bindung in Blut sich selbst. Sie werden
und Boden: ein sakraler, an uns zum Former und
mütterlicher Urbesitz, un— Gestalter, auch wenn wir
oerwischbar und unverlier— es nicht wissen und wollen.
bar. Es gibt ein Olympia Sie erwecken und erhöhen
des Sports, es ist vielleicht zum lebendigen Bekennt—
möglich ein Olympia der nis, was in den Tiefen der
Technik und der Wirtschaft. Brust still und unbewußt
Es kann und wird aber ruht. Wer im Singen den
niemals geben ein Olympia Mut zum Bekennen fand,
des Gesanges, weil in der gewinnt auch die
seinem Singen und Klin— Kraft zum Handeln und
zgen sich jedes Volk in zum Kampfe. Deshalb ist
seiner eigentlichen und rei— der Sänger nicht nur
nen Wesenheit und Wirk— Sänger, sondern zugleich
lichkeit fühlt und weiß. Bekenner und Keämp-—
Deshalb hai jedes Volk seine Lieder, seine Chöre, 'er. Deshalb steht er naturnotwendig mit in der
seine Musik. Durch die Muttersprache und den ersten Reihe, wo sich Fronten bilden für das Gute
nuttervolkbedingten Ton klingt in jedem einzelnen, und Wahre, für Volk und Vaterland. Der Deutsche
vas zugleich in allen klingt. Daher die unmittelbare Sängerbund hat es bewiesen in seiner mehr als 70—
und packende Wirkung: das Gefühl des Einsseins, das ährigen Tradition, wir haben es erfahren in 15
ZSichverstehen im Singen und im Hören. weil wir Kompfiahren an der deutsichen Saar.
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