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misch begrüßt, an den Kuranlagen vorbei nach Sonnenberg.
Schon von weitem grüßte uns das alte Wahrzeichen der
Stadt, die alte Burgruine. In Sonnenberg flatterte uns ein
wahres Fahnenmeer entgegen. Am Ortsanfang wurden wir
von einer SA.Kapelle, Spielmannszug des Jungvolkes,
vom BdmM., Frauenschaft und allen übrigen Vereinen, welche
nmit ihren Fahnen Aufstellung genommen hatten, bewill—
kommt. Von hier aus bewegte sich der stattliche Festzug unter
Vorantritt der SA.-Kapelle und des Spielmannzuges zum
Rathausplatz, wo die eigentliche Begrüßung und die Ver—
teilung in die Quartiere stattfand. Nachmittags fand auf
gleichem Platz eine herrliche Saarkundgebung statt. Tiäe
Sonnenberger Vereine sangen unter Chorleiter R. Simons
„Schwur und Richtung“, während von den Saarvereinen
unter Leitung von Chormeister W. Wesely das Saarlied,
Teutschlands heiliger Name, Frischauf zum Streit und
Es blies ein Jäger wohl in sein Horn gesungen wurde,
worauf alle Sänger den Chor Vaterland von Wohlgemuth
zum Klingen brachten. Ortsgrupppenleiter Mitter und Kreis—
eiter Pikarsti wandten sich in begeistender Rede an die
Gäste von der Saar. Ihnen dankte der Führer der Saar—
bereine Körner für die herzliche Aufnahme in Sonnen—
berg und erklärte, daß auch die Saardeutschen in Hitler
hren Führer erblicken und daß wir alle dafür einstehen
werden, daß kein Millimeter saarländischen Bodens unserem
geliebten Vaterland vernoren gehe. Zum Schluß überreichte
Ortsgruppenleiter Mitter eine wundervolle farbige Auf—
nahme Sonnenbergs. Nun bewegte sich der Zug, begleitet
on der gesamten Bevölkerung, zum Bergfriedhof, wo der
Führer der Saarvereine zu Ehren der gefallenen Helden
zinen Kranz niederlegte. Tie Lieder: Den Gefallenen,
Ten Entschlafenen und Ter gute Kamerad gaben der weihe—
ollen Stunde einen würdigen Abschluß. Abends fand ein
Festabend statt, von den Sängerführern Reineher und Filb
zröffnet. Als Führer des Großgaues Wiesbaden sprach
Karl Sihmigt und als Führer des Gaues 11 im TSB.
B. Hollingshaus. Hierauf überreichte der Führer der beiden
Saarvereine den Sonnenberger Gesangvereinen je ein Bild
bon unserem herrlich gelegenen Würzbachtal. Taie Gastgeber
widmeten den Saarsängern „Ausklang“ von Rinkens. Nach
Befichtigung der Burgbeleuchtung ging es zum Tanz über.
Montags wurden die Sehenswürdigkeiten Wiesbadens be—
sichtigt. Freudig rufen wir unseren Freunden von Sonnen⸗
berg zu: „Auf Wiedersehen am 7õöjährigen Stiftungsfest
des MGV. Gemania Niederwürzbach 19351“ A. B.
Einen herben Ver—
ust erlitt M.G.V.
Liedertafel“ Rent⸗
eisch durch das Ab⸗
eben seines Mit—
zliedes und Vereins—
wirtes Eug. Schwarz.
Rund 30 Jahre
virkte er in unseren
Reihen als aktives,
örderndes und stets
ꝛifriges Mitglied. All⸗
zufrüh, im Alter von
149 Jahren mußte er
oon uns und seinen
dieben Abschied neh—
men. Wie war er
doch stets von Stolz
erfuͤllt, wenn er bei
Bereinskonzerten und
onstigen festlichen An⸗
ässen den Sanges—
weisen seines Vereins
lauschen konnte. Es
war ihm leider nicht mehr vergönnt, das 89jährige Stif⸗
tungsfest, das wir im Oktober begehen wollen, mitzuer⸗
leben. Darum werden wir gerade an diesem Tage be—
sonders seiner gedenken!
Auf einem prachtvoll verlaufenen Bierabend, zu dem
die Leitung der Vopelius⸗-Wentzel'schen Glashütten ihre
Belegschaft eingeladen hatte, überschaute der Hüttengesang⸗
verein Lyra⸗Eintracht St. Ingbert in Lichtbild und Chören
noch einmal seine überaus erfolgreiche Süddeutschland-Sän—
gerfahrt. Mit dankerfüllten Worten ernannte der Vereins—
führer unter Ueberreichung eines sinnigen Albums „um
den Verein verdiente Männer zu Ehrenmitaliedern Gau—
VIPPh Saar⸗Sänger-Bund IIIP.
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chriftführer Stein verband mit seinem Dank auch den
dank an die Werksleitung, die aus dem Treuhändertum des
»eutschen Unternehmers sich so verständnisvoll und tat—
räftig der geistigen und seelischen Belange der Arbeit—
tehmerschaft annehme
RKreis Sulzbachtal.
Vor seiner Konzertreise zur Nuürnberger Sängerwoche,
oↄ0 er mit 8 Chören aufwartete, und nach Neustadt a. d.
Aisch, nach Erlangen und Bamberg, konzertierte Sänger⸗
ercin 1897 Sulzbach sehr otgreich im Heimatort und
tellte hier seine fieißige Arbeit unter dem Stab von Chor—
neister Peter Marx unter Beweis. Beteiligt waren neben
»em Männerchor der Frauenchor und der kürzlich gegrün—
»ete Knabenchor und als Solisten F. Neumann (Tenor)
Ind Frau Hoffmann am Klavier. Die Vortragsfolge ist in
inem schmucken Heftchen festgehalten. Wir greifen hergaus:
Norgenlied und andere Chöre von Hermann Erdlen, Dem
dönig folg ich von Bruno Stürmer, Die Hochzeitsreise von
). K. Schmid, Bauernerde und Schwur von Hermann Si—
non, Wetterleuchten von Hans Stieber, O Deutschland und
—chwur des Volkes von Walter Rein, Wach auf und Wir
ßauern von Armin Knab. Es ist erfreulich, wie sich der
Berein für zeitgenössische Chorkunst einsetzt.
Unter dem Leitwort: „Deutsch ist die Saar, deutsch
mmerdar“ stand die Rheinfahrt des Sängervereins Har—
nonie Spiesen nach dem schönen Rheinstädtchen Geisen—
seim zum Besuch des dortigen Sängervereins Cäcilia. Un—
er Verein traf mit dem Dampfer von Bingerbrück kommend
n Geisenheim ein, an der Haltestelle von unseren Gast—
ebern mit einem dreifachen Sieg⸗Heil und dem deutschen
Zängergruß empfangen. Die „Harmonie“ antwortete mit
»em Saarsängerspruch. Alsdann marschierten beide Vereine
inter Anteilnahme der gesamten Bevölkerung, geführt von
er Kapelle des Kath. Vereinsorchesters Elversberg, zum
deutschen Haus. Dort wurden die Quartiere verteilt. Der
Abend vereinigte zu einem gemütlichen Beisammensein sämt—
sche Sänger und deren Angehörige, dazu viele Bürger
zeisenheims. Orchester Elversberg, sowie beide Sänger—
ereine füllten den ganzen Abend mit Musik und Chören
us. Der Führer der „Cäcilia“ richtete herzliche Worte an
ins Saarsänger. Für die herzliche Aufnahme und die
innreichen Worte dankte der Führer der „Harmonie“ und
berreichte zum Zeichen der brüderlichen Verbundenheit
nit der Saar zum großen deutschen Vaterland einen künst—
zrischen, aus Saarkohle hergestellten Briefbeschwerer. Im
»eiteren Verlaufe des Abends hielt Sangesbruder Peter
Zich von der Harmonie einen Vortrag über das Saarge—
iet, welcher mit stürmischem Beifall aufgenommen wurde.
Am Sonntagmorgen war gemeinschaftlicher Kirchgang mit
Nusik. Die Harmonie sang in der katholischen Kirche die
zesper von Beethoven und das Orchester trug zum Schluß
er hl. Messe einen Choral vor, der ebenso wie der Gesang
inter Leitung unseres Dirigenten Mayer einen tiefen Ein—
ruck hinterließ. Nach der hl. Messe fand eine kurze Feier
in der alten Linde vor dem Rathaus statt, wo der Orts—
ruppenleiter der NEDAP. in Vertretung des Bürger—
neisters herzliche Worte an die Saarländer richtete. Der
zührer der Cäcilia überreichte der Harmonie zum Anden—
en an die schöne Rheinfahrt das Bild des Volkskanzlers
Idolf Hitler. Der Führer der Harmonie dankte für das
chöne Ehrengeschenk und nochmals für die schönen Stunden
n Geisenheim. Mittags unternahmen die Spiesener eine
dampferfahrt nach dem alten Rheinstädtchen Bacherach, wo
ie noch einige Stunden am herrlichen deutschen Rhein
erlebten. Dann erfolgte die Rückfahrt über Bingen. Allzu
asch vergingen die Stunden am deutschen Rhein, aber
invergeßlich wird die Erinnerung an die aute Auinpme
ein.
Durch Anlegen einer Reisfekasse, welche über ein Jahr
von unfsern Sängern Sonntag für Sonntag verstärkt wurde,
oar es den beiden Sängervereinen ,Concordia“ Merch—
veiler und „Flora“ Heiligenwald möglich geworden, einen
lusflug nach Ulm, Ravensburg, Friedrichshafen und Kon—
tanz zü unternehmen. In Ulm hatten sich die Sänger von
IUm sowie viele Bürger zu unserem Empfang versammelt.
der Deutsche Sängeraruß wurde mit dem Saar-Sängerspruch
rwidert, worauf einige Begrüßungsansprachen durch Hand⸗
verkskammerpräsident BPg. Walz und Kreisführer Pg. Land—
at Bahrt folgte. Nach Absingen des Saarliedes begann
zie Resichtiaund der alten Stadt. Nach dem Mittadgessen war