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hilft an seiner Stelle, den Boden für Heimat, Vaterland
und Volk lockern, säen und erhalten. Es ist bei dieser
Einstellung eine selbstverständliche Pflicht des Vereins, sich
geschlossen am Gaufest am 8. und 9. September zu be—
keiligen, an den Gesamtchören und an der Uraufführung
der Stürmer-Kantate. Wenn auch ein großer Teil unserer
aktiven Sänger zur Zeit noch arbeitslos ist, so drückt das
richt die Stimmung nach unten, sondern mit unseren
Volksgenossen im großen deutschen Vaterland wird auch
unsere Stimmung gehoben, und freudig wollen auch wir
mitsingen: „Herr, mach uns frei“ und „Deutschland, Deutsch—
land über alles“ —

Kath. M.G. V. und Frauenchor Saarbrücken 1 an der Almhütte
in Wittlich.

zahlreichen Hörerschaft und der Presse mit großem Bei—
all aufgenommene Chöre an die Seite. Den größten
Applaus ersangen sich die Saarsänger mit Walter Reins
„Saarschwur“, den Pianist Huschens sicher begleitete. Ein
Tiplom des Graphikers Weiler mit dem Kopf Schenken—
dorfs und dem Deutschen Eck wird dem Verein eine wert—
oolle Erinnerung bleiben. Am folgenden Tag ersolgte nach
Besichtigung von Arenberg und der Rheinanlagen fest—
ticher Empfang in Wittlich, Austausch der Sängergrüße,
uinter klingendem Spiel der SA.-Kapelle, Marsch durch
ahnengeschmückte Straßen zum Marktplatz und dann Fest—
abend in Anwesenheit der staatlichen und städtischen Be—
zörden. Auch hier wurden freundliche Worte treudeutscher
Verbundenheit ausgetauscht, so seitens der Herren Schiffels
und Vaterroth. Saarverein und Sängerschasft, diese unter
Kreisführer Jung, machten uns den Saarabend unver—
zeßlich. Die Niederlegung eines Kranzes am Gefallenen—
denkmal gab den Saarsängern noch einmal Gelegenheit
zum Treuebekenntnis an das Vaterband.

M.G.B. St. Johauner Sängerbund, der seit dem Weg—
gang von Erwin Lendvai unter der musikalischen Leitung
bon Fritz Grebe steht, hat sich während des abgelaufenen
Vereinsjahres bemüht, trotz der sich verschlechternden wirt—
chaftlichen Lage ein Hüter des deutschen Liedes zu bleiben.
Aus der Vereinstätigkeit sind hervorzuheben: Osterfrüh—
konzert, Osterausflug mit Familienangehörigen. Besondere
Erwähnung verdient der Ausflug des aktiven Chores am
Himmelfahrtstage nach Elversberg zum Besuche des Bruder—
bereins „Liederkranz“. Seit Jahren ist es im Verein Brauch,
diesen Tag mit Sangesbrüdern eines befreundeten Vereins
zu begehen, um so das Band kameradschaftlichen Zusammen—
seins und sangesbrüderlicher Zusammenarbeit zu pflegen.
BGleichzeitig sollen aber auch diese Zusammenkümfte den
Sängern Gelegenheit geben, Schönheit und Reichtum unseres
Bebietes kennen zu lernen. Einen großen Teil der Jahres—
arbeit nahm das Wertungssingen in Anspruch, an dem
der Perein pflichtgemäß teilnahm. Er sang „Der Tanz und
die Mädchen“ von Erwin Lendvai und „Abschied“ von
Bruno Stürmer. Der Chor, der sich dem Wertungsrichter
in einer Stärke von 85 Sängern stellte, erhielt das Prä—
dikat „Sehr gut“. Zu den vielen Tausenden, die zur Saar—
kundgebung nach dem Niederwalddenkmal fuhren, gehörte
benfalls der St. Johanner Sängerbund. Sein 41jähriges
Stiftungsfest feierte der Verein verbunden mit seiner Weih—
nachtsfeier in seinem Vereinslokal, der „Wartburg“. Durch
Tod hatte der Verein den Verlust folgender Sangesbrüder
zu beklagen: Ehrenvorsitzender Johann Blum, Ehrenmitglied
ODberbürgermeister i. R. Dr. Neff, aktives Mitglied Wil—
helm Simon und die inagktiven Mitglieder Jakob Burk—
—
ren Zusammenarbeitens innerhalb der Vereine des Stadt—
teiles St. Johann in Erwägung gezogen wurde, hat sich
der Verein jedesmal bereit erklärt, nicht nur mitzuarbeiten,
sondern sich einem etwa entstehenden großen Verein ein—
zugliedern. Er, ist von jeher der Meinung gewesen, daß
ein großer, mächtiger Chor Ersprießlicheres zu leisten im—
stande ist, als wenn jeder für sich allein besteht. Trotz-—
dem ist sich der Verein ge Aufgabe und seiner Pflicht
als Mitfträqger deutscher Kustur im Sgardebiet höpußt und

Auf Einladung des M.G.V. 1859 Seeheim san der
Bergstraße zu dessen 75. Stiftungsfest trat Männerquartett⸗
perein Saarbrücken mit 75 Teilnehmern seine Sänger—
ahrt an. Mit der Feier war ein Wertungssingen des
Baues Hessen verbunden, an welchem nicht weniger als
36 Vereine in 3 Gruppen teilnahmen. Den Beschluß der
Feier bildete eine große Saarkundgebung. Der Empfang
var ein überaus herzlicher und erhebender. Die Kapelle
»er Landespolizei spielte das Deutschlandlied, Böllerschüsse
vurden laut, um kund zu tun: „Deutsche Volksgenossen
»on der Saar sind bei ihren deutschen Schwestern und
Brüdern eingetroffen.“ Nach Begrüßungsworten des Ver—
inssührers des M.GV. 1859 Seeheim, Spalt. Bürger—

Saarsäuger in Bruchmühlbach.
neister Roßmann und Kreisführer Beltz ging es unter
Zpalierbildung der SA., PO. HJ. und BDM. zu den
ARuartieren. Die Bevölkerung hatte es sich zur Ehre ange—
echnet, die Saargäste so herzlich und angenehm wie mög—
ich unterzubringen. Bei Anbruch der Dunkelheit fand
hnen zu Ehren ein Faäckelzug statt, der auf eine herrlich
gelegene Festwiese führte. Glückwünsche und Ansprachen
zer Behörden-⸗Vertreter wechselten mit Liedvorträgen und
urnerischen Darbietungen ab. Begeistert wurden die unter
FJungfleisch sehr gut vorgetragenen Chöre aufgenommen.
vereinsführer Appel dankte in herzlichen Worten für die
eührende Aufnahme und hezeudte die treudeutsche Ver—

Anshrache bei der Kundaebunag.
            
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