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uspphhh Saar⸗Sänger-Vund IIP'Ge'
RKreis Homburg.
Kreis Homburg hielt eine Tagung ab, zu der sämtliche
angeschlossenen Vereine Vertreter entsandt hatten. Kreis—
führer Oberregierungsrat Bühler nahm zuerst die Ehrung
von Sängerveteranen vor. Für 40jährige Aktivität wur—
den ausgezeichnet: Robert Fell und Franz Wagemann
Liedertasel Nieberbexbach), Reinh. Kullmann (Männerchor
Oberbexbach), Josef Bill (Lyra Oberbexbach) und Stanislaus
Steimer (Bavaria Mittelberbach); für 25jährige Sänger—
treue: Jakob Hauser, Karl Kopping und Andreas Breit
(Lyra Oberbexbach), Jakob Wachter (Liedertafel Niederber—
bach), Jakob Dörr, Karl Ecker, Friedrich Schuck und Wilhelm
Hennes GMaännerchor Oberbexbach) und Johann Wagmann
Bavaria Mittelberbach). Darauf berichtete der Kreisführer
über die tags zuvor abgehaltene Sitzung des Gau—
vorstandes. Die ganze Tätigkeit des Gaues sei auf die
hevorstehende Rückkehr zum Vaterlande eingestellt. Die
Pflege des Gemeinschaftssingens wurde unter Angabe
einiger praktischer Winke den Vereinen sehr ans Herz gelegt.
Das Gaufest wurde auf den 8. und 9. September verlegt.
Der Berichterstatter gab dann das Festprogramm bekannt.
Als Festbeitrag werden 4 Franken erhoben, wofür das
Festbuch (3 Fry) und das Festzeichen (1 Fr.) geliefert wer—
den, welche von den Vereinen schon vorher zu beziehen
sind. Der Kreisführer wies noch darauf hin, daß Ehren—
radeln und Sängerzeichen im DSB. demnächst einheitlich
gestaltet werden. In bezug auf das Wertungssingen wurde
mitgeteilt, daß dieses für Gruppe 1 (bis einschließlich 35
Sänger) am 2. Dezember in Limbach stattfinden würde.
10 Vereine haben hieran teilzunehmen. Für die Gruppen
2 und 3 (36—50 Sänger bzw. 51 und darüber) sind noch
eine Termine bestimmt; zur 2. Gruppe zählen 9, zur
3. Gruppe 6 Vereine. Das Wertungssingen der gemischten
Chöre wird in derselben Gruppeneinteilung noch besonders
geregelt. Hierauf kam Punkt 4, Kreisliedertag am 24. Juni
im Karlsbergweiher, zur Beratung, wobei Kreischormeister
Schuff über das Programm sich verbreitete. Kreisschatzmeister
Feß mahnte zur pünktlichen Entrichtung der Gau—
und Bundesbeiträge, worauf zum harmonischen Ausklang
die neuen Lieder von Hans von der Saar gesungen wurden.
M.G. B. Kirkel konzertierte sehr erfolgreich unter dem
Stabe von Chorleiter Ebert mit Vesperhymne von Beetho—
ben, Wasserrose von Abt, Mahnung von Heinrichs, Weck⸗
ruf von Knab und Volksliedfätzen von Heuser, Kienzl,
Scholz, Rein, Zander. Konzertsänger Lorscheider gab mit
fein abgestimmten Liedern von Schubert, Wolf, Strauß,
Brahms, Meyer⸗-Hellmund und Höfer dem Konzert eine
bedeutsame künstlerische Note. Das vollbesetzte Haus spen—
dete lebhaften Beifall.
Kreis Neunkirchen.
Unter Kreisführer Reuter fand in Schiffweiler ein Kreis—
tag des Kreises Neunkirchen statt, von der Sängervereini—
zung unter dem Stabe von Musikdirektor Brecher mit treff⸗—
lichen Chören, begrüßt. Nach Genehmigung der letzten
Niederschrift berichtete der Vorsitzende über den Besuch des
s. M.G.V. Für das Mitglied Seel wurde Joseph Schmidt
aus Humes, für das verstorbene Mitglied Rob. Frantz Jakob
Keßler (Männerchor Neunkirchen) gewählt. Neu aufge⸗—
nommen wurden: 1. Wolffscher gemischter Chor Wiebels—
kirchen, 2. M.G. V., Liederfreund“ Wiebelskirchen, 8. M. G. B.
Konkordia“ Wemmetsweiler, 4. M. G. V. „Harmonie“ Han⸗
jard, 5. M.G. V. Leopoldsthal, 6. M. G. V. „Floria“ Stenn⸗
veiler, 7. Quartett-Verein „Edelweiß“ Heiligenwald, 8.
M. G. B. Wemmetsweiler, 9. M. G. V. Hangard, 10. M. G. V.
ESaargold“ Uchtelfangen, 11. Männerquartett Illingen,
18. MG.V. Frohsinn“ Wemmetsweiler, 183. Quartett⸗
Verein Detemple Neunkirchen. Alsdann hielt Kreisführer
Reuter einen Vortrag über die vaterländischen Aufgaben
unserer M.G. V. Kreischorleiter Kunkel verbreitete sich
über das Gaufest in Saarbrücken und die beyvorstehenden
Wertungssingen.
Die Heidelberger Saarwoche fand einen würdigen Aus⸗
klang durch den Besuch des Männer- und Frauenchor des
Ldiederkranzes Nennukirchen, des Wellesweiler Maͤnnerchor
uund des M.G.V. Landsweiler, die ein Sonderzug zu etwa
700 Personen bei prachtvollstem Sommerwetter an den
Neckar brachte. Im Ehrenhof des Heidelberger Hauptbahn—
hofs ward den Saarsängern ein herzerhebender Empfang
ritet saßnenobordnungen fämtsicher Kreisnereine goben
phh Seite 108
Saarkundgebung auf dem Universitätsplatz in Heidelberg.
Festzug der Neunkircher Wellesweiler und Landsweiler
Sänger in Heidelberg.
den festlichen Rahmen für den Austausch der Sängersprüche
ind herzlichen Worten des Willkomms und des Dankes.
Anter dem Vorgntritt der SS.Kapelle ging es dann in
ie Stadt, von der Bevölkerung jubelnd begrüßt. Der von
kaufenden besuchte Stadtgarten gab am Abend den Saar—
ängern unter dem Stab von Chormeister Rein Gelegen—
gseit, ihr gutes Können ins Licht zu rücken. Kunstchöre und
bolkslieder — alles frei ohne Notenblatt! Bravo! So
onnte wirklich der gewaltige Chor bis ins letzte den Inten—
ionen des Chormeisters folgen! Des Beifalls wollte kein
eẽnde werden. Auch die fleißige SsS.-Kapelle hat mit ihren
refflichen Darbietungen starken Anteil an dem künstle—
ischen Erfolg des Abends. Der Sonntagvormittag wurde
urch die Führung des greisen, aber inwendig vom Feuer
»er Jugend beschwingten prachtvollen Geheimrat Prof.
)r. Nohrhurst durch die „gigantische schicksalkundige Burg“
in unvergeßliches Erlebnis, für viele gewiß der Höhe—
unkt der Heidelberger Sängerfahrt. Vor dem Festzug zur
dundgebung sprach Vereinßführer Braun unter Nieder—
egung eines Kranzes am Schlageter-Ehrenmal weihevolle,
son vaterländischem Geist beseelle Gedächtnisworte. Viele
kausende fanden sich auf dem Universitätsplatz zu einer
indrucksvollen Kundgebung zusammen. Kreisführer Kauf—
nann, der um das Zustandekommen der Saarsängerfahrt
esondere Verdienste erwarb, sprach warme Worte herz⸗
icher Begrüßung. Ihm schloß sich Oberbürgermeister Dr.
einhaus“ in begeisternder Rede an, die die Liederstadt
Zeidelberg ins Licht rückte, deren „Liederblätter“ in den
Tagen des Mittelalters ihren Weg ins Volk fanden, und
n der einst Achim von Arnim und Clemens Brentano den
Volksliedschaz des „Knaben Wunderhorn“, ausgeschüttet
saben. Für die Saarvereine hieß Dr. Schad seine Landsleute
jerzlich willkommen. Unter den Chören greifen wir die
roße Kantate „Deutscher Schwur““ von Walter Rein
eraus, den die Heidelberger Sängerschaft unter der meister—
ichen Stabführung von Dr. Henn zur Aufführung brachte.
zůndesschriftführer Stein weckte begeistertes Echo mit
pinen wärmen Dankesmyrften an Partei, BRehörden. GSaar—