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mit Mosel und Hochwald und die organisatorischen und
künstlerischen Aufgaben, die sich aus dieser Vereinigung
für die nächste Zukunft ergeben werden. Seine Aus—
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sie ergehen ließen, von sich aus zu unserer Arbeit
Stellung zu nehmen. Nun sollen wir uns ihrer Kritik
nicht verschließen, sondern gerade aus ihr ersehen, daß
wir nun als Kunstorganisation ernst genommen werden.
Viele saarländischen Zeitungen, auch die beiden größten,
„Saarbrücker Zeitung“ und „Saarbrücker Landes—
zeitung“, spiegeln unsere Arbeit seit dieser Zeit in
eigenen Aufsätzen und in meist trefflich redigierten
Sängerbeilagen wieder. Dank verdienen auch die Fest—
nummern, die dem heutigen Bundestag von den beiden
genannten Saarbrücker Zeitungen und der „West—⸗
pfälzischen Zeitung“, St. Ingbert, gewidmet wurden
Der Kassenbericht des Bundesschatzmeisters
J. B. Düren erläuterte die jedem Dele—
gierten übergebenen Vorlagen: Abrechnung über das
abgelaufene Geschäftsjiahr und Voranschlag für das
neue Etatsjahr. Sein Dank galt den Gau- und Vereins—
kassierern, aber auch dem Bundesgeschäftsführer und
seiner Sekretärin wie dem ständigen Bücherrevisor,
durch deren Gewissenhaftigkeit und Rührigkeit das
Hereinbringen der fälligen Beträge für den Bund, für
die Zeitungsbelieferung und die Tonsetzergenossenschaft
rahezu restlos möglich geworden ist. Die Bundeskasse
var durch den Direktor der Deutschen Bank Mork und
durch Stadtkassenrendant Müller sorgsamst geprüft
vorden. Ihr Bericht führte zur Entlastung der ge—
amten Kassengeschäftsführung.
Stellvertretender Bundeschormeister M.
Beck erstattete nun aus weiter Perspektive den Bericht
über die künstlerische Arbeit des Bundes: Wertungs—
singen der 2. Gruppe, Sängerbundesfest in Frankfurt,
Konzert des Leipziger Kammerchores unter Professor
Werleé, Rundfunksingen, Chorleiterschule, Herausgabe
des ersten Heftes des Deutschen Chorsängerbuches, Ka—
talog des Bundesarchives, der als 2. Heft erscheinen
wird, künstlerische Gestaltung des Bundesfestes 1934
Bundeschormeister des D. S.B. Dr. h. c. Robert Laugs.
Nach einer Zeichnung von H. Keßler
führungen über das als Auftakt zur Abstimmung ge—
dachte und deshalb unter das Leitwort „Einigkeit und
Recht und Freiheit“ gestellte Bundesfest 1934 fanden
begeisterte Zustimmung. Zum Schluß seines Jahres—
berichtes wies der Bundesvorsitzende auf die Notwen⸗
digkeit hin, in noch höherem Maße — wir stehen neben
dem pfälzischen Sängerbund bereits mit 3800 an der
Spitze — werbende Kraft auf die Jugend auszuüben.
Dankbar begrüßen wir es, daß die neue deutsche Re—
gierung den erzieherischen und bildnerischen Wert der
Kunst erkannt hat. Wir müssen Anschluß an die Schul
arbeit suchen, aber auch die Schule muß sich mehr auf
das Leben einstellen. So wollen wir weitere Kultur
arbeit leisten aus der Kraft des deutschen Liedes,
namentlich durch das von uns von jeher mit beson—
derer Liebe gepflegte Volkslied. Es ist uns stets
Selbstverständlichkeit gewesen, daß unsere volkstümliche
Chorpflege natürlich und urwüchsig verwurzelt ist im
Heimatboden und in der vitalen Weite des Nationalen.
Deshalb wenden wir uns auch nachdrücklichst gegen alles
Unnatürliche, Sentimentale und lassen uns die hohen
Ideale von Volk und Vaterland nicht verkitschen. Wir
erwarten von unserer Erzieherarbeit die Erneuerung
der deutschen Kultur, die Prägung des deutschen
Menschen!
—
In seinem Pressereferat umriß der Bundes«“
schriftführer zunächst die Aufgaben unserer
Bundeszeitschrift im abgelaufenen Jahr: Spiegel großer
deutscher Kunst der Vergangenheit, Werber für zeit
genössisches Kunstschaffen, musikpädagogische Weiterbildung,
Berichterstattung über das Leben im D.S. B. und
im S. S.B. unter besonderer Betonung der volks
deutschen Belange in Heimat, Grenzland und Ausland
Eingehend verbreitete sich Redner dann über das tat
kräftige Interesse, das die gesamte Presse des Saar—
gebietes der deutschen Sängersache entgegenbringt.
namentlich seit wir vor zwei Jahren den Aufruf an
Reichsbahnrat Süß, Trier.
Nach einer Zeichnuug von H. Keßler.
Musikdirektor Beck berichtete eingehend über seinen
bereits vom Musikausschuß und vom Dirigententag gut—
geheißenen Vlan der musikalischen Anlage des Festes