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Schöpfungen zurückgetreten sei. Der Sängerbund werde
demnächst zu diesem Zwecke eine Anzahl sehr billigen Noten—
materials herausgeben. Gauführer Konz teilte sodann mit,
daß zur Erleichterung der Geschäftsführung der Gau in
fieben Unterkreise eingeteilt worden sei. Es seien dies:
Unterkreis Obermosel-Tälchen mit den Vereinen Cönen,
Commlingen, Filzen-Hamm, Oberbillig und Oberemmel
Führer Jos. Adams, Cönen; Unterkreis Irsch-Pluwig mit
den Vereinen Hockweiler, Irsch-Filsch, Lampaden, Olewig
Pluwig, Schöndorf und Tarforst, Führer Nik. Glieden,
Irsch; Unterkreis Ruwertal mit den Vereinen Casel,
Mertesdorf, Riveris, Ruwer und Waldrach, Führer Schuckert
Waldrach;“ Unterkreis Hochwald mit den Vereinen Heiden—
burg, Naurath-Wald, Osburg and Thomm, Führer Matth
Berens, Thomm; Unterkreis Eifel mit den Vereinen Cordel,
Gilzem, Naurath-Eifel, Newel, Ralingen, Scheidweiler und
Zimmer, Führer Jak. Roth, Cordel; Unterkreis Mittel—
mosel mit den Vereinen Fastrau, Fell, Föhren, Kirsch
Longuich, Mehring, Pfalzel, Riol und Schweich, Führer
Jak. Krisam, Schweich; Unterkreis Untermosel mit den
Vereinen Bekond, Clüsserath, Detzem, Ensch, Köwerich,
Leiwen, Schleich, Thörnich und Trittenheim, Führer Wilh.
Winnebeck, Detzem.“ Nach den beiden mit wohlverdientem
Beifall gelohntken Liedern „Vespergesang“ von Kämpf und
„Ich hört' ein Vöglein pfeifen“ von Schauß ehrte der Gau—
führer zum ersten Male seit der Gründung des Sänger—
hundes der Trierer Lande einen wackeren Sängerveteranen
den 74jährigen Lokomotivführer i. R. Peter Scheuer in
Merzlich-Karthaus für mehr als 50jährige ununterbrochene
aktive Sängertätigkeit — 1882 bis 1892 Mitglied des
M.G. V. Oberbillig, von 1892 ab des M.G.V. Merzlich—
Karthaus, dessen Ehrenmitglied er seit 1824 ist, und von
seinem 14. Lebensjahre Kirchenchorsänger — durch Ueber—
reichung der goldenen Ehrennadel und stellte ihm die
Ehrennadel und den Sängerbrief des Deutschen Sänger—
bundes in Aussicht, die ihm bei der Trierer Bundestagung
im April zugedacht seien. Die Berufung des stellvertreten—
den Gauführers an Stelle des ausgeschiedenen, Dewald,
Konz, dessen Verdienste er in warmen Worten anerkannte,
behielt sich der Gauführer vor. Als Gaufeste wurden für
1934 genehmigt: das 30. Stiftungsfest des M.G. V. Schweich,
der auch das Wertungssingen übernimmt, sowie die 25.
Stiftungsfeste der M.G. V. Wasserliesch-Reinig und Lyra—
Longuich. Als Tagungsort für die Ende 1934 voder An—
fang 1935 abzuhaltende Jahreshauptversammlung wurde
Ruwer bestimmt. Nach den beiden heiteren Liedern „Leichter
Sinn“ von Neumann und „Zwei Hasen“ von v. Othegraven
gedachte Beigeordneter Bidinger der Verdienste des Gau—
führers und des Vorstandes um den früheren Sängerbund
der Trierer Lande und den Gau Trier-Land und schloß
die Tagung mit einem begeistert aufgenommenen Sieg-Heil!
auf das deutsche Vaterland und seine Führer. — Im
Ar
Konz eine Dirigententagung des Gaues Trier-Land statt
In einem mehrstündigen, durch Wiedergabe einer großen
Zahl von Schallplatten mit Musikschöpfungen großer Meister
ergänzten Vortrag, gab Bundeschormeister Beck einen Ueber—
blick über die Geschichte des deutschen Chorgesanges, ihren
Inhalt und ihre Bedeutung für unsere Zeit, der bei den
41 Dirigenten des Gaues regstes Interesse und lebhaften
Beifall fand. Sie bildete den Auftakt zu dem demnächst
voraussichtlich in Trier stattfindenden achttägigen Diri—
gentenkursus für die Gaue des Regierungsbezirkes Trier
I
Bürgermeisterei Bous, Wadgassen, Ludweiler, Völklingen
und Püttlingen zusammengefaßt. Redner machte nachdrück—
ichst darauf aufmerksam, daß nun der Vereinsmeierei ein
ziel gesetzt sei und durch Zusammenschluß schon manche
eistungsschwache Vereine zu künstlerisch und kulturell be—
achtlichen Vereinigungen geworden sind. Weitere Verhand—
ungen galten den vermögensrechtlichen Auseinander—
etzungen. Gauschriftführer B. Schmidt schließt seinen Be—
richt: „Liebe Sangesbrüder! Wir stellen uns gerade so
hinter unsere Führer, wie wir es bisher im Warndtgau
taten. Wir wollen weiterhin unser deutsches Lied pflegen,
mit eisernem Willen wollen wir beweisen, daß wir Deutsche
sind und daß wir zu unserm Vaterlande zurück wollen.
Darum schwören wir aufs neue: Deutsch bleiben Berge.
Zaar und Flur. Deutsch bleibt das Blut, das uns durch“
fließt und ewig deutsch des Saarvolks Lied!“
Die Sängervereinigung Eintracht-Harmonie Großrosseln
und der Zither-Klub Gut Klang veranstalteten am ersten
Weihnachtsfeiertage wie alljährlich ihren Familienabend.
Die starke Ueberfüllung der Warndtburg bewies von neuem
die Anhänglichkeit des Publikums an beide Vereine, die
mnit Chören, Musikstücken und Einaktern aufwarteten. All—
zu früh sind die schönen Stunden verflossen, die jedem
noch lange in Erinnerung bleiben werden! B. Sch.
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V
Gau Marndt.
Zu der Auflösungsversammlung des Warndtgaues hatten
alle Vereine ihre Vertreter entsandt. Gauführer Berwanger
berichtete über die Neugliederung des Bundesgebietes in
12 Großgaue. Unter dem Namen Kreis Völklingen werden
hinfort die Gaue Völklingen. Warndt. Wadaassen mit der
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